Kombination Pflegegeld Pflegesachleistung

Zusammenlegung des Pflegegeldes für Sachleistungen

Betreuungsgeld; Sachleistungen; Kombination; was ist der "Entlastungsbetrag". Verknüpfung von Pflegegeld und Sachleistungen.

Wenn Sie das Pflegegeld mit den Sachleistungen kombinieren, können die Sachleistungen auch mit dem Pflegegeld kombiniert werden. Die Kombination von Pflegegeld und Sachleistungen ist möglich.

Kombinierte Leistung nach 38 SGB II

Wenn eine versicherte Person die Sachleistung nach 36 SGB II nur zum Teil in Anspruch nimmt, kann dem Betreuten dennoch ein anteiliger Pflegezuschuss gewährt werden. 38 SGB II reguliert den Leistungsanspruch, d.h. die Kombination von Pflegegeld und Sachleistung. Im Zeitraum ab Jänner 2012 beläuft sich das Pflegegeld für Patienten der Versorgungsstufe I auf 235,00 EUR, für Patienten der Versorgungsstufe II auf 440,00 EUR und für Patienten der Versorgungsstufe III auf 700,00 EUR.

Im Zeitraum Jänner 2010 bis Dez. 2011 lag das Pflegegeld für Patienten der Versorgungsstufe I bei 225,00 EUR, für Patienten der Versorgungsstufe II bei 430,00 EUR und für Patienten der Versorgungsstufe III bei 685,00 EUR. Ab Jänner 2012 betragen die Sachleistungen 450,00 EUR für Personen mit pflegebedürftiger Stufe I, 100,00 EUR für Personen mit pflegebedürftiger Stufe II und 550,00 EUR für Personen mit pflegebedürftiger Stufe III.

Im Zeitraum Jänner 2010 bis Dez. 2011 beträgt die Höhe der monatlichen Sachleistungen 440,00 EUR für Patienten der Versorgungsstufe I, 980,00 EUR für Patienten der Versorgungsstufe II und 1.510,00 EUR für Patienten der Versorgungsstufe III. Aufgrund des Pflegeumorientierungsgesetzes erhalten die Versicherten, deren alltägliche Kompetenz stark beschränkt ist, ab Jänner 2013 mehr Leistungen in Form von Pflegeleistungen und Sachleistungen.

Erstmalig bekommen die Versicherten, die der Pflegeklasse 0 zugeordnet sind, ein Pflegegeld oder eine Sachleistung. Für die Versicherten der Versorgungsstufen I und II werden die Leistungen für Pflegeleistungen und Sachleistungen aufstockt. Für die Versicherten der Versorgungsstufen 0 bis II (in der Versorgungsstufe III sind keine höheren/zusätzlichen Leistungen vorgesehen) gelten ab Jänner 2013 insgesamt folgende Leistungsbeträge:

Bei Inanspruchnahme der Kombileistung werden die gestiegenen Leistungen als Grundlage für die Ermittlung des proportionalen Pflegegelds herangezogen. Der Anteil des Betreuungsgeldes wird in Abhängigkeit von der maximalen Sachleistungshöhe errechnet. Beispiel: Eine versicherte Person wird als Pflegeklasse I klassifiziert.

Er wird im Okt. 2012 die Sachleistung von 235,00 ? beanspruchen. Folge: Nach 36 Abs. 3 SGB II hat der Versicherungsnehmer einen Pflegesonderzahlungsanspruch bis zu 450,00? Sie liegt damit nur bei 52,22% der Sachleistungen für die Pflege. Die Pflegegelder nach 37 Abs. 1 SGB II betragen 235,00 ?.

47,78 Prozentpunkte (100 Prozentpunkte - 52,22 Prozent) davon werden noch an ihn ausbezahlt. Daher gibt es für den Monat September 2012 einen Pflegegeldanspruch von (235,00 x 47,78 Euro =) 112,28 Euro. 38 S. 3 SGB 16 sieht vor, dass der Pflegefall an seine Wahl des Verhältnisses von Sachleistung und beanspruchtem Pflegegeld für einen Zeitraum von wenigstens sechs Monaten geknüpft ist.

Ist die Quote jedoch nicht im Vorfeld feststellbar, kann das Pflegegeld auch nachträglich von der Pflegeversicherung festgelegt und ausbezahlt werden. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass ein entsprechendes Gesuch vorliegt. Der Pflegefall will nur das Pflegegeld oder die Sachleistung in Anspruch nehmen. Bei vollstationärer stationärer Behandlung oder stationärer medizinischer Versorgung wird das Pflegegeld weiterhin für einen Zeitraum von vier Wochen ausbezahlt.

Die Weitervergütung der Dienstleistung gilt auch für die kombinierte Dienstleistung. Der bisher geleistete Pflegegeldanteil wird hier prinzipiell weiter gewährt. Zahlt die Pflegeversicherung das zeitanteilige Pflegegeld in schwankenden Beträgen, wird das Pflegegeld proportional zum rechnerischen Maximalanspruch auf Sachleistungen für den jeweiligen Partialmonat festgesetzt. Beispiel: Eine versicherte Person der Pflegeklasse II liegt vom 07.09.2010 bis 13.10.2010 im Krankenhaus.

Als geldwerte Vorteile wurden im Monatsseptember 2010 180,00 und im Monat Okt. 2010 460,00 ? in Rechnung gestellt. Folge für den Monat September 2010: Der maximale Anspruch auf Sachleistungen im Monatssemester 2010 für den Zeitraum vom 10. bis 7. September 2010 ( 1.040,00 Euro/30 Tage x 7 Tage entspricht 242,67 Euro). Bei der beglichenen geldwerten Leistung in Höhe von 180,00 wurden 74,17% des Maximalanspruchs "verbraucht".

Damit können im Monatssemester 2010 noch 25,83% des Pflegegeldes ausbezahlt werden. Das sind ( (430,00 x 25,83 Euro x 25,83 Euro entspricht) 111,07 Euro. Folge für den Zeitraum vom 13.10. 2010 bis 31.10. 2010 gibt es einen maximalen Anspruch auf Sachleistungen in Höhe von (1. 040,00 Euro/30 Tage x 19 Tage entspricht) 658,67 Euro.

Bei den fakturierten 460,00 wurde ein Teil von 69,84%" eingenommen. Daher verbleibt ein Pflegegeldanspruch in Hoehe von 30,16% der Pflegepauschale. Es ist zu berücksichtigen, dass der Klinikaufenthalt ab dem 4. oktober 2010 bereits 28 Tage dauert und damit ab dem 5. oktober 2010 keinen Pflegegeldanspruch mehr hat.

Deshalb gibt es nur vom 01.10. bis 04.10. 2010 und vom 13.10. bis 31.10. 2010 (23 Tage) einen Antrag auf Pflegegeld, also im Prinzip (430,00 Euro/30 Tage x 23 Tage =) 329,67 Euro. Das Pflegegeld kann dann in einer Größenordnung von 30,16% gezahlt werden. Daher gibt es im Monat Okt 2010 einen Pflegegeldantrag von 99,43 (329,67 x 30,16 Euro =).

Am 13. 4. 2011 haben die Spitzenverbände der Pflegeversicherungen das Gemeinschaftsrundschreiben zum Leistungsgesetz für die Krankenpflegeversicherung geändert. Daraus resultieren Veränderungen in der Bemessung des Betreuungsgeldes ab dem 1. Januar 2011. Infolgedessen wird bei einem nur teilweisen Bezug der Sachleistungen in der Regel wegen des Wegfalls des scheinbaren Anspruchs auf Sachleistungen ein höherer Pflegebetrag gezahlt.

Im obigen Beispiel für den Monat August 2010 ergibt sich folgende Berechnung: Die Patientin beanspruchte Sachbezüge in einer Größenordnung von (180,00 x 100 Euro bzw. 040,00 Euro =) 17,31 Euro. Somit verbleibt ein Pflegegeldanspruch von 82,69 Prozentpunkten (100 Prozentpunkte - 17,31 Prozentpunkte =).

Die Pflegepauschale für diesen Zeitraum liegt bei ( (430,00 x 82,69 Euro je Aktie bzw. 82,69 Euro pro Monat) 355,57 Euro. Über die Kombination svorteile nach 38 SGGB XI, d.h. die Kombination von Sach- und Geldleistungen, kann die Betreuung durch Pflegefachkräfte und Freiwillige untergliedert werden. Die Aufteilung der Versorgung im Einzelnen ist abhängig vom jeweiligen Fall.

Über die prozentuelle Verteilung der Leistungen wird vom Patienten entschieden. Die durch das Pflegeumorientierungsgesetz herbeigeführten Veränderungen bilden die rechtliche Grundlage für die kombinierte Versorgung von Versicherten der Pflegeebene 0, 123 Abs. 2 SGB VIII. Bei allen Fragen des Rentenrechts der gesetzlich vorgeschriebenen Krankenpflegeversicherung stehen Ihnen eingetragene Vorsorgeberater - und zwar unabhÃ?ngig von den VersicherungstrÃ?gern - beratend zur Seite.

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