Kommunikation mit Demenzkranken

Kommunikation mit Demenzkranken ist oft schwierig. Hier finden Sie Tipps, wie Sie die Kommunikation erleichtern können. Die nonverbale Kommunikation wird dann immer wichtiger. Bei der Begleitung von Menschen mit Demenz ist es wichtig, die eigene Kommunikation anzupassen und sie sorgfältig und wertschätzend zu begleiten und zu führen. Halt nicht die Klappe vor dem Kranken.

Kann ich mit Demenzerkrankungen kommunizieren?

Homestattdessen setzt sich als Facharzt für die Pflege von älteren Menschen, die an Morbus Parkinson oder einer anderen Demenzkrankheit leiden, dafür ein, die Bevölkerung für diese Krankheit zu sensibilisieren. 2. Deshalb wurde die Aktion Demenzfreundlich gestartet. Damit soll ein besseres Verstehen der Krankheit erreicht werden, von der bereits jeder zwölfte Schweizer Rentner befallen ist.

Deshalb müssen beim Umgang mit Menschen mit Demenz bestimmte Leitlinien beachtet werden: Rauschen und Ablenkungen meiden. Bei einem Gespräch kann es auch zu Irritationen bei einem wahnsinnigen Senioren kommen. Meiden Sie die offenen Punkte, auf die Sie nicht mit "ja" oder "nein" reagieren können. Erteilen Sie eindeutige Hinweise und beantworten Sie bei Bedarf mehrfach alle wichtigen Fragestellungen.

Den Demenzkranken nicht stören und Blickkontakt haben. Nonverbale Kommunikation: Es gibt viele Arten der nonverbalen Kommunikation, wenn ein Patientengespräch zu schwer ist: Bilder, Familien-Videos / DVD, Hobbys wie Gärtnern oder Essen. Demenzkranke Menschen sind oft auf die körperliche Sprache und den Tonus ihres Partners angewiesen.

Demenzerkrankte Menschen haben oft nicht genügend Sprache, um sich zu äußern und können ihre Vorstellungen und Vorstellungen kaum in Worten wiedergeben. Pulse verdeutlicht, wie bedeutsam besonders die emotionalen Zeichen im Umgang mit Demenzkranken sind und wie man sie richtig interpretiert. Menschen mit demenzkranken Menschen haben immer mehr Schwierigkeiten, sich linguistisch zu äußern und werden in Konversationssituationen immer mehr überfordert.

Auf diese Weise können Unfälle und Auseinandersetzungen vermieden werden und ein Erfahrungsaustausch mit Menschen, die an Alzheimerscher Krankheit oder einer anderen Form von Demenz erkrankt sind, ist weiterhin möglich. In der Demenz gehen zunehmend geistige Kräfte zurück, das Erinnerungsvermögen sinkt, ebenso wie die räumliche und zeitliche Einordnung. Dadurch kommt es in jedem Krankheitsstadium zu Verständigungsproblemen.

Darüber hinaus wirkt sich Demenz auch unmittelbar auf die Sprache aus.

Die Kommunikation mit Verrückten

Die Sprechfähigkeit nimmt bei Menschen mit dementen Erkrankungen in einem verhältnismäßig jungen Krankheitsstadium ab. Wenn es nur schwierig ist, in der Anfangsphase Worte zu finden, ist eine mündliche Kommunikation in der Endphase der Krankheit in der Regel nicht mehr möglich. Doch Kommunikation - sowohl mündlich als auch nichtverbal - ist von Bedeutung. Der Typ der Kommunikation kann über Sympathien oder Ablehnung bestimmen.

An einem gewissen Punkt können sich Menschen mit demenziellen Erkrankungen jedoch nicht mehr so ausdrücken, wie wir es gewöhnt waren. Hinweis: Ich bin dankbar, dass ich viele Infos für diesen Artikel von Frau Dr. med. Apetito erhalten habe - die zusammen mit Frau Dr. med. Sophie Rossentreter das Hilfsprojekt "Dementia is(s)t different" initiiert hat. Kommunikation ist nicht nur über die Landessprache - also mündlich - möglich.

Besonders interessant ist es herauszufinden, über welche Kommunikationsmittel der Verrückte im Augenblick ansprechbar ist. Zu verstehen, wie Menschen mit demenziellen Erkrankungen "ticken", erleichtert die Kommunikation mit ihnen. Im Folgenden möchte ich Ihnen einige Hinweise zur Erleichterung der Kommunikation mit Menschen mit demenziellen Erkrankungen mitgeben. Beachten Sie bitte, dass die Fähigkeit zur Kommunikation vom Grad der Erkrankung abhängt.

Eine Person mit einer beginnenden Altersdemenz kann anders angesprochen werden als Menschen mit einer fortgeschrittenen oder terminalen Erkrankung. Du kannst dich nicht daran errinern, was vor fünf Min. gesagt wurde. Sie werden sich nicht mehr daran errinern, dass sie ein Kind haben oder heiraten.

Für einen Verwandten ist es besonders hilfreich, sich in die Lage eines Verrückten hineinversetzen zu können. Nicht mehr die Frage, wer Recht hat, sondern wie Menschen mit demenzkranken Menschen ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht werden kann. Einige Menschen mit demenzkranker Krankheit mögen nicht mehr fressen, einige haben ihre Ernährung verloren und andere haben schon einmal das Mittagessen ausgelassen.

Durch kleine Kniffe und Rituale können die Beteiligten auf das Futter eingelernt werden: Sie können sich auf das Futter einstellen: Die kleinen Rätselraten über das Futter machen den Verstand fit für das Dinner. Die Frage nach Ernährungsgewohnheiten oder Riten aus vergangenen Tagen (z.B. Oster-, Weihnachts-, Geburtstags-, Sonntags- oder Waschtagsessen) oder das Zusammensingen von Gesängen zum Themenbereich Ernährung lässt die Beteiligten in eine fröhliche Erwartung geraten.

Einige Leute denken auch daran, dass vor dem Abendessen eine Gnade vorgebracht wurde. Dann kann das Beten der Anstoß für das Futter sein. Demenzkranke Menschen begreifen nicht mehr, wenn man ihnen etwas zur Wahl gibt. "Möchtest du etwas Goulasch oder lieber etwas schnitzeln mit Kartoffelsalat?" Das sind Themen, die für die Beteiligten zu viel sein können.

Nicht zu unterschätzen ist das Problem der ausgewogenen Ernährungsweise bei Menschen mit demenzkrankheiten. Für jede Phase der Erkrankung gibt es das passende Futter. Oft sind es die kleinen Dinge, die darüber entscheiden, ob die Kommunikation freundschaftlich und entspannt ist oder ob sie völlig außer Kontrolle geraten ist. Sie können mit diesen Hinweisen die Kommunikation günstig gestalten.

Wer verrückt ist, redet Mundart, der redet auch Mundart. Nehmen Sie bei jedem Vortrag direkt Augenkontakt mit der Person auf, die die demenzkrank ist. Stellt euch immer wieder vor, wenn ihr merkt, dass die Krankheit euch nicht immer anerkennt. Niemand kann wissen, wie viel ein Demenzkranker über seine Umwelt, die Gespräche und die ganze Lage weiß.

Daher ist es ratsam, nicht so zu sprechen, als ob eine Person mit geistiger Behinderung nicht versteht, worüber geredet wird. Der Patient weiss bis zu einem bestimmten Grade, dass er Ausfälle hat. Daher ist es nicht sinnvoll, wenn Anschuldigungen noch von aussen kommen und die Betroffenen ständig mit ihren Fehlern zu kämpfen haben.

Die Dementis wissen nicht einmal mehr, dass er es war, der die Milch in den Schrank getan hat. Statt zu rügen, was nicht mehr geht, preisen sie den Demenzkranken für das, was er gut gemacht hat. Sie gibt dem Verrückten die Gewissheit, dass er immer noch benötigt wird und nicht nur eine Belastungsform.

Demenzkranke Menschen benötigen Arbeit. Wenn Sie dem verrückten Familienangehörigen eine Aufgabenstellung zuordnen, achten Sie darauf, dass er deutliche und unmissverständliche Auskünfte gibt. An einem bestimmten Punkt ist dies zu allgemein gehalten und es gibt keinen direkten Verweis. Warum fragen Sie nicht Ihren wahnsinnigen Verwandten: "Können Sie den Sprit vom Spieltisch nehmen? "Demenzkranke können komplexe Beziehungen nicht mehr wahrnehmen und benötigen für alles eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Dein Geliebter würde es nicht begreifen. Behauptungen wie: "Zieh dich an" sind für Menschen mit Altersschwäche schwer. Ab und zu weiss er nicht, wie spät es ist und zieht im Sommer ein kleines T-Shirt an. Demenzkranke haben Schwierigkeiten, Worte zu finden und Konzentrationsschwierigkeiten. Es ist sehr schlecht, zu schwiegen und den Patienten nicht in den Alltag und die Kommunikation einzubeziehen.

Verschieben Sie das Fenster, in dem sich Ihr Familienmitglied gerade aufhält. Daher sollten Sie keine Frage zu den jüngsten Ereignissen richten. Die Demenz wird sich nicht mehr daran errinern, weil das kurzfristige Gedächtnis nicht mehr wirkt. Hört genau zu, wovon der Demenzkranke redet, was ihn antreibt und anregt.

Dann nehmen Sie die Sache auf, bitten Sie mit simplen Ausdrücken. Frag in simplen Worten, was an diesem Tag passiert ist. Ungeachtet dessen, wie "wertvoll" die Fragestellungen sind, ist es wichtig, die Personen in die Diskussionen einzubeziehen. Einfache Frage: "Gefällt Ihnen Ihr schönes Kleid?" oder "Gefällt Ihnen der Sahnetorte?

"Wenn die Demenz zu monosyllabisch beantwortet wird, bittet ihn, Ihnen mehr über ein bestimmtes Gesprächsthema zu erzähl. Aus diesen Fragestellungen entstehen bisweilen neue Diskussionen. Die verrückte Mama weiß vielleicht noch, dass sie viele Torten zubereitet hat. Benutzen Sie jedoch nur solche Fragestellungen und Ausdrücke, die eine Anweisung haben.

Der Demenzkranke weiss am Ende des Urteils nichts mehr über seine Schuhe und sein Portemonnaie. Die Leugnungen sind auch mit der Frage "Was sollen wir heute tun? Doch auch wenn ihnen eine Selektion geboten wird, sind sie in der Regel erdrückt. Fragt man seinen wahnsinnigen Familienvater, ob er die wärmende Jacke oder den Pelzmantel tragen will, sollte man ihm beide Kleider zur Wahl stellen.

Auf diese Weise kommuniziert man nicht nur über die Landessprache, sondern auch unterstützt mit Fotos und fügt so eine zusätzliche Informationsquelle hinzu. Also nicht nur "Willst du Kaffee?" sondern auch die Espressokanne. Wenn dem Demenzkranken das Schlagwort "Kaffee" derzeit nicht zur Verfügung steht, kann es sich um die Kaffeemaschine handeln.

In einem demenzkranken Menschen kann es noch viele bedeutende Dinge gibt. Bereitet den Verwandten auf diese Vorkommnisse vor, damit er sich nicht überrascht vorkommt. Wie sieht der Gesichtsausdruck der Erkrankung aus? Erinnert er sich an ihn? Dass ein Demenzkranker das Gesagte versteht, zeigt sich bis zu einem bestimmten Grade an seinem Gesichtsausdruck.

Er ist unsicher und weiss nicht, was im Augenblick mit ihm und seiner Umwelt los ist, deshalb kann er auch agressiv werden. Ein Verwandter ist es natürlich schlecht, wenn er seine eigene negative Laune auf seinen Dellen beobachten muss. Haben Sie keine Angst, die Demenz zu beruhigen, zu umarmen oder zu fühlen, um ihr ein gutes Sicherheitsgefühl zurückzugeben.

Es ist jedoch nicht immer möglich, die richtige verbale Verbindung zu einer verrückten Person zu finden. Demenzkranke haben ein sehr gutes Gefühl für Gefühle und Launen. Das Gespräch mit einer verrückten Person - abgesehen von Aggression - ist nutzlos. "Der Demenzgedanke ist überwältigt von diesen Fragen." Menschen mit demenziellen Erkrankungen haben auch solche emotionalen Worte.

Aber auch bei Verrückten hilft Ablenkung und Beruhigung. Wenn der verrückte Familienvater zur Schule gehen will, kann man ihm erzählen, dass heute Sonnabend ist und die Firma am Sonnabend zu hat. Demenzkranke Menschen haben, wie jeder Mensch, tageszeitabhängige Situationen, in denen sie besser reagieren können und in denen alles etwas schwerer ist.

Menschen mit Demenz können nicht mehr so viel mit Zeitbegriffen machen. Menschen mit Demenz werden es nicht mehr begreifen, wenn ihnen gesagt wird, dass es um zwölf Uhr mittags Nahrung geben wird. Falls Ihr Familienmitglied Sie fragt, wann Lebensmittel verfügbar sind, können Sie dies auf der Grundlage Ihrer aktuellen Tätigkeit tun.

"Wenn ich die Erdäpfel hier abgeschält habe, gibt es Essen." Niemand sagt, dass der Kontakt mit Menschen mit Altersschwäche leicht ist. Der Artikel ist Teil unserer Demenz-Serie.

Mehr zum Thema