Kopfschmerzen Schlaganfall

Kopfweh Schlaganfall

Sie können sehr starke Kopfschmerzen verursachen. Der Kopfschmerz ist nicht immer harmlos, kann aber auch ein Symptom einer gefährlichen Krankheit sein. Der Kopfschmerz und der Schlaganfall treten oft gemeinsam auf. Krankheiten, die Kopfschmerzen verursachen und. Kopfweh bei Patienten mit Schlaganfall.


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Können Migränen einen Schlaganfall verursachen?

Starke Kopfschmerzen im Zusammenhang mit dem Auftreten von schwerwiegenden neuronalen Beschwerden sollten nicht vorzeitig in die Kategorie "Migräne" eingestuft werden. Im schlimmsten Fall könnte es eine Gehirnblutung oder ein Schlaganfall sein. Eine 65-jährige Patientin führt sich in der Unfallstation mit akuten Aphasien und Kopfschmerzen ein. Diese Anfälle führen immer wieder zu einer Auras mit Phasen- und Empfindlichkeitsstörungen.

Etwa alle zwei bis drei Jahre kommt es in den vergangenen Jahren zu schweren Migräneanfällen, etwa alle sechs Jahre zu leichten Migräneanfällen mit Flickerskotomen, sensorischen Störungen und einseitigen Kopfschmerzen. In der hausärztlichen Praxis taucht bei der Therapie von Kopfschmerzen die folgende Fragestellung auf: "Ist es ein unkomplizierter Kopfschmerz oder verdeckt er ein ernsthaftes klinisches Bild?

"15 - 20 % der Menschen leidet an der in der Hausarztpraxis häufig auftretenden Kopfschmerz. Bei etwa 80% der Patienten tritt eine leichte Kopfschmerzenerkrankung auf. Der Anteil der Kopfschmerzen mit starker Ausprägung beträgt ca. 20%, am meisten treten die Symptome der visuellen Ausprägung auf.

Ein Sonderfall ist die Basilarmigräne, die eine vertebro-basilare lschämie mit beidseitigen Fehlsichtigkeiten, Benommenheit, Ataxie u. Arthrose nachahmen kann. Bisher wurden 16 unterschiedliche genetisch bedingte Migräne-Syndrome dargestellt, von denen 15 mit entsprechender Wirkung auf die Haut auftraten. Können Migränen einen Schlaganfall verursachen? Die Zusammenhänge zwischen Kopfschmerzen und Schlaganfall sind noch nicht vollständig aufgeklärt.

Meta-Analysen belegen, dass das Herzinfarktrisiko bei Migränepatienten etwa doppelt so hoch ist (RR 2.16). Die Gefahr einer einfachen Migration ist offenbar nicht größer. Ausstrahlung oder ein neurologisches Problem? Die neurologischen Beschwerden von Migräne-ähnlichen Kopfschmerzen bedürfen immer einer Abklärung, wenn dem Betroffenen solche Beschwerden aus vorangegangenen Migräneanfällen nicht bekannt sind.

Die Fallstudie belegt, dass bei einer bekannten migränebedingten Krankheit mit einer verlängerten Verlaufszeit oder der Hinweis des Betroffenen oder seiner Verwandten, dass der gegenwärtige Krampfanfall "anders als üblich" ist, zu einer weiteren Diagnose führen kann. Eine weitere Warnung ist eine Bewusstseinsstörung während einer Kopfschmerzattacke. Dabei ist es sinnvoll abzuschätzen, dass sich die charakteristische Form der Erkrankung über einen längeren Zeitabschnitt als fünf min entfaltet und sich innerhalb einer vollen Stunde auflöst.

Kopfschmerzen sind oft schon in der Polarlichtphase vorhanden. Auch ohne Kopfschmerzen kann die Krankheit entstehen ("Migräne ohne Migräne"), was die Differenzierung von der Hirnischämie sehr erschwert. Ein weiterer Kopfschmerz, der differentialdiagnostische Störungen verursachen kann, ist der so genannte Thunderclap-Kopfschmerz (TCH). Bei den perakuten Kopfschmerzen handelt es sich um Kopfschmerzen, die binnen weniger Minuten eine Maximalintensität haben.

Allerdings gibt es eine Anzahl von anderen Bedingungen, unter denen diese Kopfschmerzen auftritt. Weil es bei einigen dieser Patientinnen nach Tagen oder gar Tagen eine subarachnoide Blutung gibt, wird dies auch als "Sentinelkopfschmerz" bezeichnet. Weil der Betroffene oft erst mit Verspätung zur Konsultation kommt und dann nur noch über hartnäckige Kopfschmerzen klagen muss, sollte der behandelnde Arzt immer nach dem zeitlichen Verlauf des Ereignisses nachfragen.

Langsam auftretende Kopfschmerzen sprechen gegen Subarachnoidalblutungen. Plötzliche Kopfschmerzen, auch nach einem Anfall von Husten oder während der sexuellen Tätigkeit, stehen im Verdacht einer intrakraniellen Ausblutung. Erkundigen Sie sich nach vorherigen Kopfschmerzen! Für Kopfschmerzen, die sich über mehrere Tage oder sogar über mehrere Wochen hinweg entwickeln, kann ein krankhafter intrakranialer raumgreifender Vorgang (Subduralhämatom, Tumor), Sinusthrombose oder Gehirnhautentzündung für die Differentialdiagnose in Betracht gezogen werden.

Entgegen der Befürchtung einiger Patientinnen und Patienten werden chronische Kopfschmerzen in der Regel nicht mit pathologischen Befunden diagnostiziert, sofern die klinischen Untersuchungsbefunde nicht auffallen. Auch hier ist die Fragestellung nach ähnlichen Kopfschmerzen in der Vergangenheit richtungsweisend. Meningitis, Sehprobleme, Fieber oder Brechreiz und Brechreiz deuten auf eine Nebenursache von Kopfschmerzen hin. Für Kopfschmerzen ist die Analyse der Kopfschmerzen ausschlaggebend für die Diagnosestellung des Primärkopfschmerzes oder des Sekundärkopfschmerzes: Unter welchen Vorraussetzungen?

Für die Bewertung eines Kopfschmerzes mit bekannten Kopfschmerzen oder Spannungskopfschmerzen während der Erstversorgung können die folgenden roten Flaggen nützlich sein: Neue Kopfschmerzen bei über 40-jährigen sollten immer geklärt werden.

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