Krankheitsverlauf Parkinson

Fortschreiten der Parkinson-Krankheit

Die Parkinson-Krankheit ist eine Krankheit, die am Anfang kaum wahrgenommen wird. Am Anfang manifestiert sich die Parkinson-Krankheit zunächst in Schmerzen in den Gliedmaßen und im Nacken. Die größte Hürde für Menschen mit Parkinson ist die Angst! Die Parkinson-Krankheit verläuft von Fall zu Fall sehr unterschiedlich.

Pflegehilfe für Senioren

Verlauf der Erkrankung | Parkinsonzentrum

Parkinson? ist für die meisten Betroffenen ein großer Schlag. Sie sind nach einer langen Zeit der Ungewissheit mit unklaren und oft fehldiagnostizierten Beschwerden nun mit der Feststellung einer meist unbekannten, nicht heilbaren Störung konfrontiert. 2. Sollten die Patientinnen und Patienten nicht zeitgleich mit der Diagnosestellung entsprechende Informationen erhalten, sollten Sie sich mit dem Terminus Parkinson zu Haus aus älteren Wörterbüchern oder aus überholten Gesundheitsheften auseinandersetzen.

was der andere Krankheitsname sein soll. Auch dieser Begriff ist überholt, da die Erkrankung nicht lähmt und auch das Erschüttern (Zittern) bei vielen Betroffenen nicht vorkommt. Weitaus problematischer ist jedoch, dass die Darstellung des Krankheitsverlaufes in diesen BÃ??chern auf die Zeit vor der EinfÃ?hrung der zeitgemÃ?

Verständlicherweise nehmen Patientinnen und Patienten in diesem Stadium die Diagnostik oft nicht an oder werden mit großer Angst vor der Zukunft sehr deprimiert. Vor etwa 35 Jahren hat die moderne Parkinson-Therapie mit Dopaminersatz-Medikamenten die Lebensdauer von Parkinson-Patienten normiert und die Lebensbedingungen in jeder Lebensphase signifikant erhöht.

Das heißt, dass die meisten Betroffenen ein ganz normales Privatleben haben. Möglicherweise müssen auch junge Menschen, die noch erwerbstätig sind, das Arbeitsleben nicht vorzeitig verlassen, was eine der verbreitetsten Ängste vor der Zukunft ist. Mit einer positiven Einstellung zum Alltag meistern die Betroffenen den Diagnoseschock rasch und passen ihr Verhalten an.

Die sehr gute Reaktion auf die eingeleiteten Medikamente ermöglicht diese gute Koexistenz mit der Erkrankung. Dieses erste Stadium der Erkrankung wird? Manche Patientinnen haben das Gefühl, sie wären wieder gesund? Parkinsontherapie heißt also, Medikamente fürs Leben zu nehmen. Bei dieser ersten Erkrankungsphase ist die Wirkung des Medikaments tagsüber ausgewogen, unerwünschte Nebeneffekte kommen nicht vor, der Betroffene vergißt beinahe, daß er eine Erkrankung hat.

Während regelmäßiger medizinischer Untersuchungen wird die Dosierung und Zusammenstellung des Medikaments kontrolliert und wenn der Pflegebedürftige oder der behandelnde Arzt einen Verfall entdeckt, wird das Medikament eingestellt. Eine frühzeitige, auf die Bedürfnisse des Betroffenen zugeschnittene Behandlung kann das Krankheitsgeschehen aller Voraussicht nach etwas verlangsamen. Die erste Phase der Erkrankung wird auch als ? entschädigt? genannt.

Zugleich ändern sich die Dopaminrezeptoren im so genanntem Bandkörper (= Dopaminrezeptor). In dieser Phase der Erkrankung kommt es zu einer unausgewogeneren, fluktuierenden Wirkung des Medikaments ("End-of-dose"-Kinese, "on-off"-Perioden) und zu unfreiwilligen Mehrbewegungen. Bei jüngeren Patientinnen und Patienten ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie mit der Zeit an diesen Beschwerden erkranken. andere haben die Dopaminproduktion aus L-Dopa übernommen.

Glücklicherweise können auch in diesem Fall dank der Kombinationsmöglichkeiten die Patientinnen und Patienten gut versorgt werden. Mit den lang wirksamen Dopaminagonisten, den L-Dopa Retard-Präparaten, den COMT- und MAO-B-Inhibitoren kann die Qualität des Lebens auch in dieser Phase der Erkrankung erhalten werden. In den meisten Fällen genügt eine regelmäßige Einstellung des Medikaments während des verlängerten Krankheitsverlaufes, um eine zufrieden stellende Verbesserung der Beschwerden bis zum Ende des Lebens zu erwirken.

Wenige Patientinnen und Patienten müssen Angst haben, an den Rollstuhl gefesselt oder ins Bett gefesselt zu werden. Das medizinische Verhalten der Patientinnen und Patienten in diesem Stadium verlangt viel Übung und oft eine enge Begleitung in Zusammenarbeit mit den Beteiligten. Unvermeidlich wird auch die Rekrutierung stationärer Krankenhäuser. Bei einer kleinen Anzahl von Patientinnen und Patienten sind nach vielen Jahren die Chancen der Oralmedikation ausgeschöpft (weniger als 10 %).

Diesen Patientinnen kann heute auch mit der sogenannten Pumpbehandlung und vor allem mit der tiefen Hirnstimulation weitergeholfen werden. Die gefürchtete Endphase der Erkrankung ist aufgrund der derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten äußerst rar. So hat die Therapie der Parkinson-Krankheit in den vergangenen 35 Jahren große Erfolge erzielt. Die Parkinson-Erkrankung ist nicht mehr lebensbedrohlich, die Lebensdauer wird nicht gekürzt und die lebenslange Qualität der Betroffenen kann mit einer neuartigen Kombinationsbehandlung aufrechterhalten werden.

Forschungsarbeiten arbeiten mit Hochdruck daran, die progressive und immer noch nicht heilbare Erkrankung zu stoppen und zu heilen.

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