Krankschreibung bei Pflege der Eltern

Karenz für die elterliche Pflege

Egal ob Kinder oder Eltern. Natürlich gehört dazu auch die Betreuung der Kinder durch die Eltern. Wenn das Kind oft krank ist, nehmen die Fehlzeiten der Eltern schnell zu. Was, wenn mehrere Kinder hintereinander krank sind? Können Eltern und Mitarbeiter einfach zu Hause bleiben?

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Und Petra Kleinod beobachtet ihn. Petra Kleinod macht das seit vielen Jahren. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren Eltern in der Wohnung Schöneberg in einem Altbau. Sie ist 97 Jahre alt, ihr Familienvater wird bald 100 Jahre alt: "Du transplantierst keinen uralten Stammbaum, ich durfte zuhören, als wir nach Berlin zogen", sagt Petra Kleinod.

Der Ehemann wurde 2006 professionell verlegt, die Eltern wohnten schon damals in dem Hause in Bayern. Zwei- bis dreimal im Jahr besuchte Petra Kleinod ihre Eltern. Im Jahr 1996 hatte die Schwiegermutter einen Anfall. Andernfalls müßte seine Ehefrau immer von München ins Allgäu zum Nachsehen. Was tun Sie, wenn Eltern älter werden, wenn sie es nicht mehr alleine können?

Rund 112 500 Menschen wohnen in Berlin, die wie die Eltern von Petra Kleinod pflegebedürftig sind. Die ambulante Pflege wird zu einem Viertel erbracht. Einen Vierteldollar wohnen im Haus. Was kann ich für meine Eltern tun? An den Entschluss, nach 30 Jahren wieder mit ihren Eltern zusammen zu ziehen, hatte Kleinod wenig gedacht.

Petra Kleinod war 53 Jahre alt, aber nicht mehr als Dozentin. Die Eltern, als sie noch klein war, hatten ihr die große Vielfalt der Erde ermöglich. Sie wäre ohne ihre Eltern oft allein gewesen, wenn sie ihren eigenen Nachwuchs großgezogen hätte. "Sie waren seine zweiten Eltern", sagt sie und glättet den lange braune Röck.

Nun war sie an der Reihe, meinte Petra Kleinod. Lhre Großmutter hatte sehr sorgfältig darüber nachgedacht, in ein Haus in Berlin zu gehen. Nun, die Tocher meinte, sie sollte es sich ansehen. Den vorgeschriebenen Takt, wenn sie sich aufrichten, fressen, ins Bett gehen sollte, fand ihre Mamma nicht.

Ich habe ein krankes Baby - welche Rechte habe ich?

Besonders jetzt, in den kalten Monaten, kommt es immer wieder vor, dass arbeitende Eltern nicht berufstätig sein können, weil sie sich um ihr krankgeschriebenes Baby zuhause sorgen müssen. Bei Fieberthermometern, Hustensirup und Nasenspray taucht auf einmal die Fragestellung auf: Welche Rechte und Verpflichtungen habe ich gegenüber meinem Auftraggeber, wenn ich nicht zur Erwerbstätigkeit kommen kann?

Manche Eltern sind unsicher und wissen nicht ganz sicher, wie lange sie zu Hause wohnen können, ob das Einkommen weiterhin ausbezahlt wird und unter welchen Bedingungen Ausgleichszahlungen geleistet werden. Darüber hinaus gibt es auch Fallstricke, denn es gibt gewisse Informationsverpflichtungen gegenüber dem Auftraggeber, die den Eltern bekannt sein sollten - sonst kann auch die Existenz des Beschäftigungsverhältnisses bedroht sein.

Es sollte allen Eltern einleuchten: "Das ist eine gute Idee." Und wenn mein Sohn am Morgen mit hohem Tempo erwacht, bleib ich zu Haus! Dabei hat die Betreuung des betroffenen Mitarbeiters Vorrang vor der Arbeitsverpflichtung - mit dem Ergebnis, dass der Arbeitnehmer prinzipiell ein Recht auf Beurlaubung von der Beschäftigung hat. Tipp: Der Auftraggeber sollte bei Abwesenheit unverzüglich informiert werden.

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass Sie sich nicht selber erkranken, sondern dass Sie sich umgehend um Ihr krankgeschriebenes Baby kümmern. "Diese Behauptung wurde von den Gerichten in mehreren Gerichtsurteilen begründet." Hinweis: Dieses Recht ist in Arbeits- und Kollektivverträgen oft ausgeklammert. Hinweis: Eltern sollten auf jeden Fall ihre Vertragsdokumente einsehen und, wenn möglich, auf eindeutige Bestimmungen in Arbeitsverhältnissen hinarbeiten.

Ist das Recht auf gezahlte Befreiung jedoch vertragsgemäß ausgeklammert worden, ist dies noch kein Grund zur Sorge. Denn: Der mit seinem erkrankten Sohn zu Haus bleibende Vater hat unter bestimmten Bedingungen ein Recht auf Krankengeld nach 45 SGB V - dies sind 70 Prozent des Bruttoeinkommens, höchstens aber 90 Prozent des Nettoeinkommens.

Der Kinderkrankengeldanspruch beträgt für jedes einzelne Mitglied bis zu 10 Werktage pro Vater pro Kalenderjahr, für allein Erziehende bis zu 20 Tage. Mehr als zwei Kinder haben bis zu 25 Tage Zeit, bei Alleinerziehenden bis zu 50 Tagen. Das Krankengeld wird unter den Bedingungen gezahlt: Das betroffene Tier darf das 12. Altersjahr noch nicht erreicht haben oder ist arbeitsunfähig und auf Unterstützung angewiesen. 2.

Niemand, der im Haus lebt, kann das Baby überwachen, versorgen oder aufpassen. Der betreuende Vater muss rechtlich mit Krankengeldanspruch abgesichert sein, während Eltern, die Privatversicherte sind, keinen Anreiz haben. Wenn nur ein Vater oder eine Mutter mitversichert ist, hängt es von dem Vater oder der Mutter ab, bei dem das Baby ist.

Falls das Kinde auch eine Privatversicherung hat, gibt es keinen Krankengeldanspruch. Tipp: Sobald das Kleinkind krank wird und ein Vater zu Haus ist, sollte umgehend der Arzt konsultiert werden. Der Arzt erstellt nach der Prüfung ein ärztliches Attest für die Krankenversicherung und den Auftraggeber. Das Zertifikat sollte ebenfalls am selben Tag an den Auftraggeber geschickt werden, da sonst die Möglichkeit einer Verwarnung droht.

Was sind die besonderen Merkmale für Selbstständige? Das Recht auf bezahlten Urlaub und Entgelt nach 616 S. 1 BGB besteht nicht nur für berufstätige Eltern, sondern auch für selbstständige Eltern, die auf der Grundlage eines Arbeitsvertrags angestellt sind - obwohl es in der Realität unwahrscheinlich ist, dass unabhängige Eltern Ansprüche auf Entgelt gegen ihre Kunden haben.

Hinweis: Unabhängige Eltern sollten auf jeden Fall bei ihrer Krankenversicherung nachfragen, ob sie ein Anrecht auf Leistungen bei Krankheit haben. Gegebenenfalls kann es Sinn machen, einen zusätzlichen Krankengeldplan abzuschließen. SGB V) gibt es zunächst keine Förderung nach den verbrauchten Krankenstandstagen, es sei denn, ein Erziehungsberechtigter beansprucht Familien- oder Pflegezeit (siehe unten).

Hinweis: Wenn das Kind über einen langen Zeitraum krank ist, sollte immer der Arbeitgeber kontaktiert werden. Als weitere Option können die Krankentage für Kinder von einem Erziehungsberechtigten auf einen anderen durch eine spezielle Vereinbarung mit beiden Arbeitgeber übertragen werden. Wenn es sich bei der Kinderkrankheit nicht nur um eine harmlose Infektion, sondern um eine lang andauernde Störung oder Invalidität der Betreuungsstufe I gehandelt hat, ist es auch möglich, eine familiäre Betreuungszeit in Anspruch zu nehmen.

Dies sind verhältnismäßig neue Rechtsvorschriften, die eine Beurlaubung von der Beschäftigung zur Pflege von nahen Angehörigen vorschreiben. Natürlich gehört dazu auch die Betreuung der Kleinen durch die Eltern. Der Pflegeurlaub ist - wie der Elternurlaub - als rechtlicher Anspruch konzipiert, und in diesem Zeitraum gibt es auch einen besonderen Kündigungsschutz. Ungeachtet der Größe des Unternehmens ist es in Akutfällen möglich, sich bis zu 10 Tage von der Beschäftigung fernzuhalten, um enge Verwandte, d.h. auch ein krankgeschriebenes Baby, das eine der Betreuungsstufen erfüllen soll, zu ernähren.

Der Auftraggeber ist sofort zu benachrichtigen. In der Freizeit können Eltern "Pflegegeld" in Höhe von ca. 90% ihres Nettolohns in Anspruch nehmen. Für die Dauer der Elternzeit wird eine Ersatzleistung gewährt. Eltern, die in einem Unternehmen arbeiten, das mehr als 15 Personen regelmässig einstellt, können ihren Arbeitsplatz für bis zu 6 Monaten ganz oder zum Teil verlassen, um ihr krankgeschriebenes Baby zu Hause oder unter gewissen Bedingungen außerhalb des Hauses zu betreuen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Antrag muss 10 Tage vor Behandlungsbeginn bei der Arbeitgeberin eingereicht werden, außerdem muss der Pflegebedarf des betroffenen Mitarbeiters durch eine Bestätigung der Pflegeversicherung oder des ärztlichen Dienstes der Krankenversicherung nachweisbar sein. Darüber hinaus oder wahlweise ist es möglich, die Wochenarbeitszeit auf mindestens 15 Stunden für bis zu 24 Monaten zu verkürzen, um das Kleinkind innerhalb oder außerhalb des Hauses zu betreuen - wenn der Dienstherr mehr als 25 Mitarbeiter hat.

Diese Berechtigung muss 8 Woche vor Kursbeginn in schriftlicher Form mitgeteilt werden und es sind diverse Zertifikate notwendig (im Hinblick auf den Betreuungsbedarf des/der Kinder und das Vorhandensein einer Familienpflegeversicherung). Tipp: Die finanziellen Benachteiligungen während der Pflege- und Betreuungszeit können durch ein unverzinsliches Darlehn abgefedert werden, das beim BAföG zu beantragen ist.

Der persönliche Tipp: Arbeitende Eltern sollten nicht nur im Krankheitsfall, sondern absolut schon im Voraus überprüfen und überlegen, was sie tun sollen, wenn das Baby krank wird. Hierzu gehört nicht nur die Überprüfung der Arbeitsvertragssituation und des Krankenversicherungsstatus, sondern auch ein offener Dialog mit dem Auftraggeber über die vorhandenen Möglickeiten.

Besonders wichtig ist auch die Pflege eines persönlichen Netzwerks von Bekannten, Anwohnern, Verwandten, die vielleicht eingreifen können - aber auch "externen" Betreuern, die im Ernstfall rasch mithelfen.

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