Kurzzeitpflege 2015

Kurzaufenthalt 2015

Seit dem 1. Januar 2015 können bis zu 50% des Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege (d.h. bis zu 806 EUR) zusätzlich bezahlt werden. Ab 2015 ist die Pflegestufe 0 bei Demenz ausreichend.

Kurzbetreuung und Leistungen zur vorübergehenden Entlastung der Pflegeperson (Prävention) L:\Info Folder up-to-date\Kurzzeitpflege - Prävention 2015.doc. jetzt auch mit Anspruch auf Tages- und Nachtpflege sowie Kurzzeitpflege. Zum 01.01.2015 tritt das Erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) in Kraft.

Pflegeverstärkungsgesetz - Was ist für Sie Neues?

Der Nutzen für die Vorsorge wird erhöht und kann ab 1.01.2015 bis zu 6 Monate pro Jahr in Anspruch nehmen. Zusätzlich können bis zu 50% des Kurzzeitpflegegeldes (d.h. max. 806,00 ) für die Vorsorge verwendet werden, so dass für die Vorsorge bis zu 2418,00 zur Disposition stünden.

Die Summe für Kurzzeitpflege steigt auf 1.612,00 ? pro Jahr. Das Neue ist, dass Sie ungenutzte Mengen aus der Präventionspflege vollständig für die Kurzzeitpflege verwenden können. Das bedeutet, dass für die Kurzzeitpflege höchstens 3.224,00 zur Auswahl steht. Menschen mit Pflegestufe'0' und permanent stark eingeschränkten Alltagskompetenzen haben auch in der Zukunft Anrecht auf Kurzzeitpflege.

Für die Tagesbetreuung nach 41 SGB XI steht ab 2015 ein eigenes Etat zur Verrechnung mit Sach- und Pflegeleistungen zur Verfügung. Für die Kinderbetreuung steht ab 2015 ein eigenes Etat zur Auswahl. Auch Patienten der Versorgungsstufen I, II und III können ab 2015 bis zu einem Basisbetrag von 104 Euro pro Monat ohne anerkannt begrenzte Alltagskompetenzen von zusätzlichen Pflege- und Hilfsleistungen profitieren.

Die Höhe der Zusatzleistungen für die Pflege steigt bei Menschen mit permanent stark eingeschränkten Alltagskompetenzen wie folgt: Bei nicht ausgeschöpfter Anspruchsberechtigung auf Sachleistungen der ambulanten Pflege können höchstens 40 Prozent des für die entsprechende Versorgungsstufe zur Verfügung gestellten Höchstbetrags für niederschwellige Pflege- und Hilfsangebote genutzt werden. Zusätzlich werden die ergänzenden Unterstützungsleistungen durch die Nutzung niedrigschwelliger Hilfsleistungen abgerundet.

Hilfsdienste können sein: Informieren Sie sich über die neuen Fördermöglichkeiten und die Abrechnungsmöglichkeit.

Verbesserung der Prävention und der Kurzzeitpflege der pflegebedürftigen Angehörigen

Eine Verbesserung der Prävention und Kurzzeitpflege ist zum einen bei den monetären Leistungen ersichtlich. Die jährliche Kündigungsmöglichkeit wird ab Jänner 2015 auf 1.612 Euro angehoben. Darüber hinaus kann die präventive Pflege nicht nur vier, sondern sechs Monate im Jahr angewendet werden. Die Kombination smöglichkeit von Kurzzeit- und Vorsorgeversorgung ab 2015 wird als Neuerung angesehen.

Das wird seit der EinfÃ? der Pflegeversicherung auch wirklich praktiziert: Man kann zunÃ??chst 4 Wochen Kurzzeitpflege und dann 4 Wochen prophylaktische Betreuung in Anspruch nehmen. Eine solche Behandlung ist nicht mehr notwendig. So können Prävention und Kurzzeitpflege miteinander verbunden werden. Die Neuerung ist, dass ab Jänner bis zu 50% der ungenutzten Kurzzeitpflegeleistungen auch für die Vorsorge verwendet werden können.

Für Sie bedeutet dies, dass Ihnen künftig bis zu 2.418 Euro pro Jahr für die Vorsorge zur Verfügung steht. Diese Summe ergibt sich aus dem Erstattungsbetrag für die Pflege im Krankheitsfall zuzüglich 50% des Erstattungsbetrages für die Kurzzeitpflege (= 806 ?): 1.612 ? + 806 ? = 2.418 ?. Für die temporäre Pflege Ihrer betreuungsbedürftigen Familienangehörigen bekommen Sie ab 2015 zusätzlich bis zu 3.224 von der Pflegeversicherung für acht Wochen. 3.224 Euro.

Sie können bis zu 2.418 ? für die Betreuung durch eine verhinderte Person beanspruchen. Welche Dienstleistungen Sie miteinander verbinden wollen und wie Sie ein Optimum an Entlastung für sich und Ihre pflegebedürftige Angehörige erreichen, müssen Sie selbst aussuchen. Anmerkung: Die Neuerungen im Jahr 2015 sind die erste Etappe eines zweigliedrigen Betreuungsstärkungsgesetzes.

Ich bin sicher, dass ich Ihnen behilflich sein kann, wenn Sie sich über den Gegensatz, die Pflegeklassifizierung, die Gestaltung der Heimpflege, den richtigen Umgang mit Ihrem Demenzkranken, Ihren Bevollmächtigten und Patientenverfügungen oder andere pflegerelevante Aspekte informieren möchten.

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