Kurzzeitpflege 2017

Kurzaufenthalt 2017

Seit 2017 haben alle Senioren mit Pflegestufe 2 oder höher Anspruch auf Kurzzeitpflege. Kurzzeitpflege nach § 42 SGB XI. Ab dem 01.01.2017 ist das zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten.

Pflegehilfe für Senioren

Präventionspflege: Die Alternative zur Kurzzeitpflege ohne Pflegestufe. Für die Kurzzeitpflege stehen insgesamt 8 Wochen pro Jahr zur Verfügung.

Schutz für die Kurzzeitpflege entfällt bei FSG II.

Auch in der Begründung zum Zweiten Versorgungsstärkungsgesetz (PSG II) wurde darauf hingewiesen, dass der Schutz der unverfallbaren Ansprüche auf Kurzzeitpflege nicht notwendig sei, da sich der Leistungsumfang nicht verändere. Hatten die Verursacher jedoch berücksichtigt, dass die Pflegebedürftigen, die ab dem 01.01.2017 unter Umständen zu höheren Pflegesätzen überwiesen werden? Mögliche Problematik: Am 01.01.2017 wird jeder, der am 31.12.2016 eine Betreuungsstufe hat oder bei dem eine stark begrenzte alltägliche Kompetenz ermittelt wurde, in eine Betreuungsstufe überführt.

Beispielsweise werden Patienten mit Krankenpflegestufe 1 ab 1. Januar 2017 die Krankenpflegestufe 2 und Patienten mit Krankenpflegestufe 1 und stark eingeschränkten Alltagskompetenzen die Krankenpflegestufe 3 haben. Übrigens hat der Gesetzgeber auch in der Praxis noch nicht reguliert, wie das abläuft.

Dies soll insbesondere bei Anlagen, die nur Kurzzeitpflege bieten, geklärt werden. Die Problematik für die Patienten, die am 01.01.2017 automatisiert in eine Pflegeebene überführt werden, resultiert daraus, dass sie ab 01.01.2017 unter Umständen einen erhöhten Pflegeaufwand zu tragen haben. Er hat die Krankenpflege Stufe 1 und eine stark reduzierte alltägliche Kompetenz.

Am 28.12.2016 wird er in eine Kurzzeiteinrichtung versetzt. Die Pflegesätze für die Pflege der Stufe 1 betragen zu diesem Termin 65 ? pro Tag. Seit dem 01.01.2017 wird automatisch das Pflegegeld von Herrn Dr. med. Hans HÖlderlin auf die Pflegeebene 3 überwiesen. Das in der Kurzzeit-Pflegeeinrichtung für die Pflegeebene 3 zu entrichtende Pflegegeld liegt bei 75 ? pro Tag. Ab dem 01.01.2017 würde Herrn Hörlderlin 10 ? mehr pro Tag kosten.

Verschlimmert würde dies durch die automatisierte Übernahme in eine Wartungsebene. Mit einer Anwartschaftsregelung soll erreicht werden, dass die Pflegebedürftigen, die am 31.12.2016 anspruchsberechtigt sind, ab dem 01.01.2017 nicht schlechter gestellt werden. Darüber hinaus enthält die neue Regelung für die vor dem 01.01.2017 regelmässig inanspruchgenommenen Dienstleistungen zur häuslichen Versorgung und zur vollständig stationären Langzeitversorgung in einem Altenpflegeheim ( 43 StGB XI).

Eine solche Vorschrift für die Kurzzeitpflege gibt es nicht. Demnach sollen dem ab dem 1. Januar 2017 anwendbaren 141 Abs. 3 folgende Satzteile hinzugefügt werden: "Für Personen, die am 31. Dezember 2016 Kurzzeitpflegeleistungen nach 42 Abs. 1 und 2 in Anspruch genommen haben, bleibt der am 31. Dezember 2016 bezahlte Pflegesatz für die Zeit der Kurzzeitpflege gültig.

Nimm die Patienten am 31. Neben den Kurzzeitpflegeleistungen nach 42 und nach Ablauf der Kurzzeitpflegezeit ohne Unterbruch des häuslichen Aufenthaltes erhält die versicherte Person auch Naturalleistungen für die vollstationäre Versorgung nach 43 in der gleichen Anstalt, der von der Pflegeversicherung nach Satz 1 an die Pflegendeinrichtung zu entrichtende Aufschlag wird ab dem Beginn der Nutzung der vollstationären Versorgung nach 43 aus der Differenz zwischen dem einheitlichen Eigenbeitrag nach 92 e oder 84 Abs. 2 S. 3 und dem Eigenbeitrag, den die Betreuten im Laufe des Monats Dezembers 2016 in der Pflegenden zu entrichten gehabt hätten, von Amtes wegen errechnet.

Damit würde Herr Hälderlin aus dem obigen Beispiel den am Tag seiner Zulassung geltenden Pflegebeitrag für die Gesamtdauer seines Aufenthalts in der Kurzzeiteinrichtung auszahlen.

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