Kurzzeitpflege auch ohne Pflegestufe möglich

Kurzbetreuung auch ohne Pflegestufe möglich

die Pflege für Angehörige zu anstrengend wird oder aufgrund persönlicher Umstände nicht mehr möglich ist. Ist eine adäquate Versorgung in dieser Einrichtung möglich. in Verbindung damit, ob eine Verlängerung in Ausnahmefällen möglich ist. kann als Brücke genutzt werden, wenn eine Versorgung zu Hause nicht möglich ist. ist denkbar, wenn eine weitere Versorgung zu Hause auf Dauer nicht möglich ist.

Krankenpflege: Krankenpflegestärkungsgesetz in Kraft gesetzt

Die erste Etappe der Gesundheitsreform ist am 15. Jänner 2015 mit dem Pflegesteigerungsgesetz in Kraft gesetzt worden. Dadurch werden die Angebote für die stationäre und die (!) stationäre Versorgung, aber auch für die Verbesserung des Wohnumfeldes deutlich erweitert. Das betrifft besonders betreuungsbedürftige Menschen mit Demenz, d.h. Menschen mit ständig stark eingeschränkten Alltagskompetenzen im Sinn von 45a SGB I.

Bei ihnen werden die Erstattungsbeträge für die Tag- und Nachtteilstationäre Versorgung signifikant erhöht. In den individuellen Versorgungsstufen werden sie auf das Niveau der Sachleistungen anheben. Darüber hinaus werden im Rahmen der Kurzzeitpflege und der Betreuung von Menschen, die nicht teilnehmen können, die Angebote zum Teil stark ausgebaut. Um dem pflegenden Angehörigen die Möglichkeit zu geben, selbst Ferien zu machen oder, falls er aufgrund von Krankheit verhindert ist, die Versorgung zu übernehmen, deckt die Krankenpflegeversicherung die Kosten für die Ersatzbetreuung durch einen stationären Krankenpflegedienst, die so genannte präventive Betreuung.

Eine Ersatzbetreuung ist ab sofort bis zu sechs Monate pro Jahr möglich (bisher max. vier Wochen). Die Krankenpflegeversicherung übernimmt Aufwendungen bis zu 1.612 Euro. Darüber hinaus können 50 Prozent des Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege auch für die Prävention verwendet werden (allerdings unter Berücksichtigung der Kurzzeitpflegeleistungen).

Übernimmt ein naher Angehöriger die Betreuung von Menschen, die nicht teilnehmen können, deckt die Pflegeversicherung die Kosten bis zum 1,5-fachen des Betreuungsgeldes in der jeweiligen Pflegestufe. Ist der Patient nur für einen kurzen Zeitraum, z.B. nach einer Rehabilitierungsmaßnahme oder bis zum Abschluß der notwendigen Umbauarbeiten für eine behindertengerechte häusliche Umgebung, auf eine Vollstation angewiesen, können Kurzzeitpflegeleistungen für einen Zeitraum von höchstens vier Kalenderwochen in Anspruch genommen werden.

Ungeachtet der Pflegestufe werden dann bis zu 1.612 Euro in Anspruch genommen. Einzigartig ist, dass auch auf Pflegestufe 0 (mit Demenz) Kurzzeitpflegeleistungen in Anspruch genommen werden können. Noch nicht in einem Jahr in Anspruch genommene Vorsorgeleistungen können auch für die Kurzzeitpflege genutzt werden; eine Kurzzeitpflege ist somit für einen Zeitraum von bis zu acht Wochen denkbar.

Wird ein außerordentlich großer und intensivmedizinischer Aufwand benötigt, der weit über die normale Pflegestufe III hinausgeht, z.B. bei apallischen Patienten, schweren Demenzen oder im letzten Stadium von Krebs, steigt das Betreuungsgeld oder der Nutzen eines vollständig stationären Pfluges auf 1.995 EUR (sog. Härtefallregelung). Pflegebedürftige, die zu Haus versorgt werden, können in der Regel zwischen Pflegebeihilfe und Sachleistungen auswählen.

Die Pflegeleistung wird angeboten, wenn die Angehörigen die Betreuung zu Hause übernommen haben. Wenn eine ambulante Pflegeleistung in Anspruch genommen wird, ist es in der Regel zweckmäßig, Sachleistungen zu erhalten. Aber auch Pflegeleistungen und Sachleistungen können zusammengefasst werden. Diese werden jedoch verrechnet, so dass der Erhalt von Sachleistungen die Pflegegeldhöhe auf der entsprechenden Pflegestufe reduziert.

Es ist anders, wenn auch Dienstleistungen für die Tages- oder Nachtbetreuung genutzt werden. Dies liegt daran, dass neben den geldwerten Pflegeleistungen für die ambulante Versorgung oder dem Pflegezuschuss auch Tag- und Nachtleistungen für die stationäre Versorgung ohne Berücksichtigung erhalten werden können. Anmerkung: Ab dem ersten Januar 2015 werden auch für Massnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen erhöhte Sozialleistungen gezahlt.

Ungeachtet der Pflegestufe können bis zu EUR 4000 pro Massnahme von den Krankenkassen gedeckt werden (bisher max. EUR 2.557). Leben mehrere Begünstigte zusammen, werden bis zu EUR 15.000,- gedeckt. Pflegebedürftigen Menschen der Stufe 0 können ab 2015 auch Stipendien für Massnahmen zur Verbesserung ihres Lebensumfelds gewährt werden, sofern sie langfristig deutlich eingeschränkt sind.

Aber auch für die Pflegeleistungen selbst bringen das Pflegeverstärkungsgesetz Abänderungen. Das Pflegeverstärkungsgesetz hat eine Verordnung aufgehoben, die für sie einen beträchtlichen administrativen Mehraufwand bedeutete und erst 2013 eingeführt wurde. Die ambulanten Pflegeleistungen müssen ihren Pflegebedürftigen ab Jänner 2015 nicht mehr vor jedem Vertragsabschluß und bei jeder größeren Änderung des Vertrages zwei Kostenvoranschläge vorlegen.

Pflegeleistungen sind daher nicht mehr gezwungen, ihren pflegerischen Kunden die Wahl zwischen einer zeitlichen und einer zeitlichen Unabhängigkeit anzubieten, da eine leistungsabhängige Entlohnung. Je nach Typ und Leistungsumfang der zu leistenden Pflegedienstleistung können die Entgelte nach dem dafür benötigten Zeitraum oder nach dem Leistungsumfang des entsprechenden Pflegeauftrages, nach komplexen Leistungen oder in Einzelfällen auch nach einzelnen Leistungen berechnet werden.

Bei der Erbringung von Dienstleistungen für den Hausgebrauch, der Übernahme von Behördengängen oder der Übernahme von Reisekosten können auch Pauschalbeträge festgelegt werden. Pflegeleistungen und deren pflegerische Kunden sind somit hinsichtlich der spezifischen Vergütungsstruktur flexibel. Das bedeutet, dass für die Dienstleistungen noch Stundentarife festgelegt werden können, eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht mehr.

Anmerkung: Die Vergütungen für ambulante und häusliche Pflege müssen für alle Betreuungsbedürftigen prinzipiell nach gleichen Prinzipien zwischen dem Betreuungsdienst und den Sozialbehörden abgestimmt werden. Er muss der Leistung angemessen sein und eine Pflegedienstleistung in die Lage versetzen, ihren Leistungsauftrag zu erbringen und ihre Kosten, vor allem die Bezahlung von Tariflöhnen, zu erstatten.

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