Laienpflege

Laie-Pflege

Aber was ist Laienpflege? Wenn die Pflege durch Angehörige oder Pflegepersonen aus dem persönlichen Umfeld erfolgt, spricht man von "Amateurpflege". Bei der Laienpflege ist die Pflege ohne fachliche Qualifikation durchzuführen. Amateurpflege bedeutet, dass eine Person pflegerische Tätigkeiten übernimmt, die keine Berufsausbildung im Pflegebereich haben. Laienpflege ist für viele die erste Option.

Pflegehilfe für Senioren

Hobbypflege oder Berufspflege?

Man hört oft den Ausdruck Laienpflege. Aber was ist Laienpflege? Als Laienpflege gilt nun die Ausübung einer Betreuungsaktivität, die von Menschen ausgeführt wird, die keine Berufsausbildung zum Betreuungsberuf absolviert haben. Was ist der Unterscheid zwischen professioneller und Amateurbetreuung? Die Erlangung der Berufstitel, z.B. als Krankenschwester oder Altenpflegerin, führt zu einem Statuswechsel von der Laienpflege zur Berufspflege, die nach Abschluss der Berufsausbildung (oder des Studiums) die Kenntnisse und Fertigkeiten erworben hat, um von der Laienpflege abzutreten.

Pflegebedürftigkeit ist keinesfalls nachteilig, so dass die Krankenpflegeversicherung sie unter gewissen Voraussetzungen mit der Auszahlung von Pflegegeldern unterhält. Die Krankenkasse fördert auch die Laienpflege mit dem Krankenpflegekurs, ändert aber nichts am Status des Laien. Nun erhebt sich die Frage: Alles gut und gut, aber was sind die Vorteile der Laienpflege und wann macht es Sinn, sich professionell zu engagieren? zunächst einmal können die Aufgabenstellungen der Laienpflege kurz zusammengefasst werden:

Wann ist eine fachgerechte Betreuung erwünscht? Dann, wenn Sie sich als Verwandter nicht mehr physisch und mental in der Lage sehen, diese Aufgabe zu erfüllen. Die einzige Möglichkeit, dem Patienten zu helfen, ist, wenn Sie als Angehöriger Ihre Energie darauf verwenden, Ihre Stimmung und freie Zeit mit nicht krankheits- und alltagsbezogenen Fragen zu erfüllen.

Amateurpflege: Was ist zu berücksichtigen?

Mehr als 80 Prozent der Bürger Deutschlands wollen bei der Versorgung zuhause von ihren Verwandten betreut werden. Gesundheitsministerin Größenhe hat vor kurzem in einem Gespräch die Bedeutung der Laienpflege angesprochen: "Der bedeutendste Betreuungsdienst ist die Familie". Es ist gleichgültig, ob es sich um eine temporäre, temporäre oder eine Langzeitpflege handelt:

Wenn ein ungeschulter Spezialist solche Arbeiten erledigt, ist es eine Frage der Amateurpflege. Laut Statistischem Bundesamt werden heute rund 1,6 Mio. der 2,4 Mio. Menschen zu Haus versorg. Etwa 70 % dieser Patienten werden von einem oder mehreren Angehörigen betreut. Über 85 % der Betreuten zu Haus sind den niedrigeren Versorgungsstufen untergeordnet.

In der Regel mit einer relativ hohen Aufenthaltsdauer und entsprechenden zeitlichen Anforderungen an "Laienbetreuer". Wenn man den Voraussagen der Statisten folgend, dass sich die Zahl der betreuungsbedürftigen Menschen bis 2050 auf rund 4,6 Mio. nahezu verdoppelt, und wenn man einen annähernd konstanten Prozentsatz für die Heimpflege annimmt, dann werden wahrscheinlich mehr als 5 Mio. Menschen einschließlich der zu betreuenden Menschen unmittelbar von der Laienpflege in Mitleidenschaft gezogen werden.

Dazu kommt der ebenso dramatische Zuwachs von bis zu 3 Mio. Alzheimer-Demenzkranken, für die der Pflegebedarf besonders hoch ist, und es wird klar, wie notwendig es ist, den Laien optimal zu versorgen.

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