Leistungen aus der Pflegeversicherung

Pflegeversicherungsleistungen

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Es ist die Pflicht der Krankenpflegeversicherung, dafür zu sorgen, dass ihre Versicherungsnehmer Pflege erhalten. In der Krankenpflegeversicherung werden die Grundversorgung und die Hauswirtschaft abgedeckt und die anfallenden Aufwendungen vergütet. Rechtsgrundlage für die Krankenpflegeversicherung ist das 11. Sozialgesetzbuch (SGB XI). Verantwortlich für die gesetzlich vorgeschriebene Krankenpflegeversicherung sind die bei jeder GKV eingerichteten Krankenkassen.

Für Pflegebedürftige gibt es die gesetzlich vorgeschriebene Krankenpflegeversicherung. Menschen, die aufgrund einer physischen, psychischen oder psychischen Erkrankung oder Invalidität für ihre tägliche Arbeit (Ernährung, Körperhygiene, Beweglichkeit und Haushaltspflege) betreuungsbedürftig sind und daher dauerhaft oder über einen längeren Zeitraum auf Unterstützung angewiesen sind. Die Krankenkasse, die auch für die Pflegekasse arbeitet, überprüft auf Anfrage die Versorgungsbedürftigkeit einer Person.

Die ärztliche Betreuung des Patienten zu Haus in seinem Wohnraum. Die Zuordnung des/der Patienten zu einer von drei Versorgungsstufen erfolgt nach einer ausführlichen Auswertung durch den Medizinischen Service. Mit zunehmender Höhe der Versorgungsstufe werden mehr Leistung von der jeweiligen Pflegeversicherung übernommen: Versorgungsstufe 1 (erheblicher Pflegebedarf): Pflegebedürftige Patienten (z.B. Stehen, Anziehen) für mind. zwei Aufgaben pro Tag (mind. 90 Min.; Grundversorgung dauert mehr als 45 Min.).

Betreuungsstufe 2 (schwere Pflegebedürftigkeit): Pflegebedürftige, die zu verschiedenen Tageszeiten zumindest dreimal für die persönliche Pflege, für Nahrung oder für die Beweglichkeit Unterstützung benötigen (mindestens 3 Std.; Grundversorgung mind. 2 Std.). Betreuungsstufe 3 (stark pflegebedürftig): Personen, die rund um die Uhr mit persönlicher Betreuung, Nahrung oder Beweglichkeit versorgt werden müssen (mindestens 5 Std.; Grundversorgung mind. 4 Std.).

Pflegeversicherungsleistungen können in unterschiedliche Gebiete unterteilt werden: Sachleistungen in der Krankenpflege: Gelder zur Deckung der anfallenden Ausgaben für passende Vollzeitpflegekräfte, die die Haushaltspflege übernommen haben. Krankenpflegegeld: Gelder zur Deckung der Ausgaben für eine selbstversorgende Krankenschwester. Auch Sachleistungen und Pflegebeihilfe können kombiniert werden. Die Pflegebeihilfe wird dann dementsprechend reduziert.

Wird eine Pflegekraft durch Ferien, Krankheiten oder andere Gründe an der Betreuung verhindert, können die Ausgaben für eine Ersatzkrankenschwester von der Pflegeversicherung erstattet werden. Pflegehelfer: Wenn Hilfen die Versorgung erleichtern oder die Symptome lindern oder eine selbstständigere Lebensführung fördern, werden diese von der Pflegeversicherung erstattet, wenn sie nicht von einem anderen Leistungserbringer (z.B. Krankenversicherung) erstattet werden.

Der Bedarf hierfür wird von der Pflegeversicherung überprüft. Bei unzureichender häuslicher Versorgung haben Personen mit Pflegebedürftigkeit ein Anrecht auf Teilstationärversorgung. Der Betrag der Kosten ist abhängig von der Betreuungsstufe. Eine Kurzzeitversorgung kann für eine Übergangsphase nach einer stationären Versorgung des Patienten oder für andere Krisenfälle, in denen eine ambulante oder partielle Versorgung nicht möglich oder unzureichend ist, erfolgen.

Es wird vollstationär durchgeführt und kann maximal vier Kalenderwochen pro Jahr genutzt werden. Wenn eine stationäre Versorgung zu Hause oder teilstationär nicht möglich ist, haben Personen, die pflegebedürftig sind, das Recht auf Versorgung in vollständig stationären Anlagen. Es werden nur die Ausgaben für die Pflegedienste umgebucht. Unterbringungskosten, Mahlzeiten und andere zusätzliche Leistungen, falls vereinbart, sind von den Patienten selbst zu tragen.

Die Verknüpfung von Pflege- und Bargeldleistungen ist nicht möglich. Wenn eine versicherte Person einen Leistungsanspruch aus der Sozialversicherung des Wohnlandes hat, werden die Ansprüche aus der gesetzlichen Krankenpflegeversicherung ausgesetzt. Für die Ermittlung des Pflegebedarfs gelten im internationalen Vergleich die selben Standards wie in Deutschland. Um den Pflegebedarf zu ermitteln, nutzt der Ärztliche Service in Deutschland einen medizinischen Partnerdienst im Heimatland.

Der Pflegebericht wird an den Ärztlichen Service in Deutschland zurückgeschickt, der den Pflegebedarf ermittelt oder zurückweist und an die verantwortliche Pflegeversicherung durchleitet.

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