Leistungen bei Pflegestufe 1

Vorteile für Pflegestufe 1

Wissenswertes über die gesetzliche und private Pflegeversicherung und welche Leistungen es für die Pflegestufen 1, 2 und 3 gibt. Interessieren Sie sich für die Pflegestufe 0 / Pflegestufe 1 und die entsprechenden Leistungen sowie Anforderungen? Die Pflegestufe 1 steht für erheblichen Pflegebedarf. Die Leistungen der Pflegeversicherung sind umso höher, je höher diese ist. Pflegebedürftigkeit, Leistungen ab 2017 pro Monat in ?

.

Pflege Stufe 1| Einteilung und Leistungen

Etwa 60 % der heutigen Leistungsempfänger der GKV sind der Pflegestufe 1 zuzuordnen. Für die Klassifizierung in der Pflegestufe 1 gelten Zulassungsvoraussetzungen, die nur für einzelne Pflegeeinrichtungen gelten. Hier erfahren Sie, wann ein Patient in die Pflegestufe 1 eingeordnet ist und welche Leistungen er erwarten kann.

Bei der Einordnung in eine Pflegestufe kommt dem Faktor Zeit der Pflegeanforderung die größte Bedeutung zu. Für die Pflegestufe 1 wird zunächst ein Betreuungsbedarf von mehr als sechs Monate angenommen. Diese Einzelrichtlinien sind in den Bewertungsrichtlinien (BRi) enthalten, anhand derer der ärztliche Service den Bedarf an individueller Pflege errechnet. Nach §14 SGB II liegt ein " erheblicher Betreuungsbedarf " der Pflegestufe 1 vor, wenn der Patient auf mehr als 90 min. tägliche Hilfen angewiesen ist.

Entscheidend ist die Zeit, die eine nicht zur Krankenschwester bzw. zum Amateur geschulte Persönlichkeit aufwendet. Grundvoraussetzung für die Einordnung in eine Pflegestufe ist, dass die Pflegebedürftigen neben der Beurteilung durch den ärztlichen Dienst innerhalb der vergangenen zehn Jahre vor Antragstellung eine Vorversicherungsdauer von fünf (Beitrags-)Jahren haben.

In allen Pflegeebenen sind die Leistungen in drei Ebenen unterteilt und variieren je nachdem, wer die Pflegeinstanz ist und wo die Krankenpflege abläuft. Bei Übernahme der Betreuung von Familienangehörigen, Bekannten oder sonstigen nicht-beruflichen Helferinnen und Helfer bezahlt die Pflegeversicherung ab dem 01.01.2013 in der Pflegestufe 1 einen monatlichen Pflegezuschuss von 235 EUR plus 70 EUR für Demenzkranke.

Darüber hinaus bietet die Pflegeversicherung Beratungs- und Pflegeschulungen für betreuende Verwandte an und übernimmt die Ersatzkosten bis zu vierwöchig im Jahr bei Krankheit oder im Ferien. Mehr als 450 EUR pro Monat werden unmittelbar an die zuständige Pflegebehörde ausbezahlt. Im Falle einer zusätzlichen Demenz steigt der Beitrag um 215 auf 665 EUR.

Sie dürfen jedoch nur Pflegeleistungen anbieten, die von der Pflegeversicherung genehmigt wurden, ansonsten wird nur Pflegebeihilfe ausbezahlt. So können z. B. bei einer Kombination von Pflege- und Sachleistungen 50% (225 Euro) der 450 EUR Sachleistungen der Pflegestufe 1 für Pflegeleistungen verwendet werden; danach kann der Empfänger noch 50% der Barleistung in Anspruch genommen werden.

Weil das Betreuungsgeld auf Pflegestufe 1 in der Regel 235 EUR betragen würde, würden ihm 117,50 EUR gezahlt. Bei vollstationärer Versorgung im häuslichen Bereich übernimmt die Pflegeversicherung der Pflegestufe 1 ab 2013 1.023 EUR pro Monat. Bei vollstationärer Versorgung ist es von Bedeutung, dass nur pflegebedürftige Personen von den jeweiligen Pflegeinstitutionen zugelassen werden, die durch ein Sachverständigengutachten des ärztlichen Dienstes dazu ermächtigt sind.

Sind die Leistungen der Pflegestufe 1 nicht ausreichend, können Sie diese mit der Pflege-Zusatzversicherung ergänzen oder verbessern. Eine Einordnung in die Pflegestufe 1 muss in einem Brief an die Krankenkasse erfolgen, der über die Krankenkasse zu beziehen ist. Um von der gesetzlichen Krankenpflegeversicherung die Übernahme der ambulanten Pflege oder eines Pflegeheims zu ermöglichen, muss so schnell wie möglich ein Gesuch einreichen werden.

In der Regel zahlt die Privatzusatzversicherung nur, wenn die gesetzlichen Versicherungen den Pflegebedarf bestätigen. Mit der Pflege-Reform 2008 wurden die Krankenkassen gezwungen, Bewerbungen schneller zu bearbeiten, die bei regelmäßigen Bewerbungen fünf Wochen nicht überschreiten dürfen. Es muss dann eine Entscheidung über die Klassifizierung vorhanden sein. Das Gutachten muss innerhalb einer Frist von einer Woche nach Einreichung des Antrags erfolgen, sofern sich der Bewerber beispielsweise im Spital oder in einer Reha-Einrichtung aufhält und die weitere Betreuung von der Klassifizierung abhängig ist.

Wenn ein Patient zu Hause von einem Verwandten betreut wird, der die Betreuungszeit in Anspruch genommen hat, beträgt die Bearbeitungszeit zwei Wochen. 2. Im Falle der Nichteinhaltung einer Frist ist die Pflegeversicherung ab 2013 zur Zahlung von 70 Euro pro angefangene Woche an die versicherte Person verpflichtet. 2. Der MDK bietet auch eine Einzelberatung an, über die die Bewerberinnen und Bewerber die Möglichkeit haben, sich über ihre mögliche Einordnung zu erkundigen.

Für den MDK-Arzt kann ein Behandlungstagebuch, in dem Pflegeaktivitäten und zeitlicher Aufwand festgehalten werden, ein hilfreiches Nachschlagewerk sein, um eine einwandfreie Beurteilung zu ermöglichen. Wird der Pflegebedarf erkannt, beginnt die Auszahlung nachträglich ab dem Zeitpunkt der Antragstellung. Weil Dienstleistungen erst zu diesem Zeitpunkt angeboten werden, ist es notwendig, die Klassifizierung so frühzeitig wie möglich zu beantragen.

Sollten Sie Ihrer Meinung nach zu Recht eine Absage von Ihrer Pflegeversicherung bekommen haben, können Sie gegen die Verfügung Berufung eingelegt werden. Fordern Sie eine Abschrift Ihres MDK-Berichts beim Versicherungsträger an, in dem die Begründung der Pflegekassenentscheidung enthalten ist. Die Beanstandung ist in der Regel rechtzeitig und in schriftlicher Form bei der Pflegeversicherung einzureichen und sollte alle Einzelheiten der Abweichungen im Gutachten auf der Basis der Bewertungsrichtlinien auflisten.

Die Beschwerde wird von der Pflegeversicherung innerbetrieblich abgewickelt, wodurch der MDK zur Abgabe einer Erklärung aufgefordert wird. Pflegeheimbewohner können im Ernstfall auch Fördermittel erhalten.

Mehr zum Thema