Morbus Alzheimer

Alzheimerkrankheit

Der Tübinger Arzt Alois Alzheimer diagnostizierte diese Krankheit erstmals Ende des 19. Jahrhunderts bei einem Patienten. In Deutschland leiden rund eine Million Menschen an Alzheimer. Laut einer aktuellen Studie ist der Ferritin-Proteinkomplex bei Alzheimer-Patienten nicht mit Eisenionen, sondern überwiegend mit Aluminiumionen belastet. Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Morbus Alzheimer" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

Alzheimer-Krankheit und die Bedeutung von Mikroben.

Nervenzellenzerstörung

Dadurch schrumpft das Hirn der Erkrankten um bis zu 20 Prozentpunkte. Alzheimer ist bei Männern häufiger als bei Männern. Mit dem Absterben der Nervenzelle gehen ungewöhnliche Proteinfragmente einher, die sich im Hirn ansammeln. Der Name Alzheimer geht auf den bayrischen Neurologen Alois Alzheimer zurück, der von 1864 bis 1915 gelebt hat.

Die von Alois Alzheimer durchgeführten umfangreichen und detaillierten Untersuchungen an korrespondierenden Patientinnen und Patienten zeigen auffällige Verhaltensweisen und haben Defizite im intellektuellen Leistungspotential erworben. Er hat auch die Hirne verstorbener Menschen untersucht und mit den Beobachtungen der Patientinnen kombiniert. Die Diagnostik der Alzheimer-Krankheit ist ein Glücksfall für die Erkrankten und ihre Familien.

Die Amyloid- und Tau-Ablagerungen tragen wesentlich zur frühzeitigen Erkennung der Alzheimer-Krankheit bei. Eine Therapie ist nur möglich, wenn die Diagnostik der Alzheimer-Krankheit früh erfolgt. Von Alzheimer kann man mehr wissen als die Erkrankten und ihre Familien? Ursache für Alzheimer sind unter anderem gewisse Proteinablagerungen und eine geänderte Neurotransmitterkonzentration im Hirn sowie Erbfaktoren.

Medikationen

Die modernen Medikamente - so genannte Antidemenzpräparate - können das Wachstum der Alzheimer-Krankheit dämpfen. Für die medikamentöse Therapie der Alzheimer-Krankheit gibt es zwei Stoffgruppen: und Memantin. Diese haben Einfluss auf die Kuriersubstanzen Acetylcholin und Kleber im Hirn. Die Inhibitoren der Acetylcholinesterase bekämpfen den Acetylcholinmangel im Hirn. Alzheimer hat eine schrumpfende Gehirnmasse. Das bedeutet, dass zu wenig vom Kurierstoff Acetylcholin enthalten ist, was für die Übertragung von Informationen zwischen den einzelnen Nervensystemen von Bedeutung ist.

Die Inhibitoren der Acetylcholinase hindern ein gewisses Ferment (Acetylcholinesterase) am Abbau von Azetylcholin. Die Inhibitoren der Azetylcholinese verlangsamen das Wachstum der Alzheimer-Krankheit um etwa sechs Monaten. Eine weitere Droge zur Therapie der fortgeschrittenen Alzheimer-Krankheit ist Memantin. Diese Aktivsubstanz beeinflusst den Kurier Glutamat. Memantine fördert die Alltagsfähigkeiten, z.B. können sich die Betroffenen selbst besser kleiden, fressen und austrinken.

Auch im Frühstadium der Alzheimer Erkrankung wird Memantin immer häufiger verwendet. Es gibt jedoch keinen wissenschaftlich gesicherten Nachweis, dass Memantin auch bei leichter Alzheimer Krankheit mitwirkt.

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