Muss ich meine Mutter Pflegen

Muß ich mich um meine Mutter kümmern?

Ich muss die jetzt wirklich waschen! Sie brauchte nur Hilfe und Pflege. Bei der Rückfahrt zum Haus meiner Eltern war klar: Jetzt muss sich jemand um Mama kümmern! Ab und zu fühle ich mich schuldig wegen der harten Behandlung meiner Mutter. Es ist auch schwer, und dann muss ich es immer anheben.


24 Stunden Pflege

"Ich würde es immer wieder tun!" Profession, Kind und Mutterpflege

Vormittags gehen die Kleinsten zur Arbeit, kümmern sich um die Mutter von 14.00 bis 18.00 Uhr und danach um das Kind, den Mann und den eigenen Hausstand. Dies war Petra Knolls Alltag von Anfang September bis Ende November 2011. Die Trainerin war zur Betreuung ihrer Mutter noch weiter zu ihren Müttern vorgerückt.

"Ich habe meine Familie immer für mich da gehabt. Meine Mutter hielt es immer für eine Selbstverständlichkeit, dass sie mich ernährte. Es war für mich daher eine Selbstverständlichkeit, dass ich sie unterstütze und mich in diesem Falle um sie kümmere", sagt Petra. "Als alleinerziehende Mutter kümmerte sich meine Mutter immer um meine Söhne.

Samstag, wenn ich nach Mannheim musste, um meine zusätzliche Ausbildung zu machen, aber auch unter der Woche, wenn einer der Jungen erkrankte und ich arbeitete. "Auch wenn Petras Mutter arbeitete. "Die hat sich im besten Sinn des Wortes immer von ihrer Tätigkeit befreit, um mich zu unterstützen", sagte die kleine Enkelin.

Petra's Mutter wurde mit altersbedingter Leukämie diagnostiziert. Vom ersten Tag an ist die damals noch alleinstehende Frau jeden Tag bei ihrer Mutter. "Wie lange ich mich um meine Mutter kümmern musste, wusste ich nicht. Aber auch für meine Nachkommen. Am Abend kochte ich und die ganze Gastfamilie traf sich zum Mittagessen bei meinen Familien.

Nach dem Abendessen machte Kristoffer seine Schularbeiten mit seinen Grosseltern und ich konnte mich um meine Mutter kümmern", sagt die 2. Weil die Mutter in den vergangenen Wochen rund um die Uhr betreut werden musste, hatten Petra und ihr Familienvater einen strikt gestaffelten Pflegeplan erarbeitet, ohne den alle Betroffenen diese schwierige Zeit nicht überlebt hätten.

Am Morgen kam der Krankenpflegedienst und Freunde, am Mittag hat Petra übernommen und am Abend und in der Nacht der Vati. "Während der Monate der Intensivpflege haben wir sehr darauf bedacht, dass immer jemand bei meiner Mutter war, aber auch, dass wir, die Betreuer, immer frei hatten. Andernfalls hätten wir uns nicht so gut gehalten", sagt Petra, die auch einräumt, dass weder sie noch die anderen Betreuer diesen Zustand auf Dauer hätten aufrechterhalten können.

"Wenn meine Mutter mehr Zeit hätte, hätten wir uns um sie gekümmert. "Aber selbst in Petra's Haus wäre nicht alles so reibungslos verlaufen, wenn nicht die ganze Famile beteiligt gewesen wäre. Nicht einmal jetzt, nach dem Tode meiner Mutter", sagt Petra mit einem Schmunzeln auf den Mund. Alles ist ein Gebot, und wenn meine Jungen wollen, müssen sie es auch.

"Doch " Sorgfalt ist nicht nur zeitraubend, auch der psychische Stress sollte nicht unterbewertet werden. Daß sie sich trotz ihrer Söhne, ihres Berufes und ihres Haushalts so sehr um ihre Mutter kümmerte, verdankt sie auch ihrem sehr einfühlsamen Mann und ihrer Mitstreiterin. "Er hat seine Großmutter selbst gestillt, damit er weiss, was es ist.

Auch wenn das Handy nachts wieder klingelte und ich eilig meiner Mutter ins Spital folgte, weil mein Papa es nicht konnte. Und als ich nach einer langen Übernachtung im Krankenlager am Morgen zur Schule kam, war mein Kollege für mich da. "Ich wollte nie, dass ich meinen Job aufgäbe, um mich um sie zu kümmern, und ich wollte es auch nicht.

Mir gefällt meine Tätigkeit und während der Betreuung habe ich die Balance gebraucht. "Im Rückblick bemerkt Petra, dass es nicht die Zeit der Intensivpflege war, sondern die Zeit davor, die anstrengender war. "Es war vorhersehbar in den vergangenen Monaten. lch wusste, ich würde vier bis fünf Minuten lang bei meiner Mutter sein.

Heute, elf Monaten nach dem Tode der Mutter, sind Petra und ihre Kinder noch jeden Tag im Hause der Urahnen. Petra kochte immer noch jeden Tag - ihr Großvater lernte es jetzt - und Kristoffer und Lieutenant kommen immer noch nach der Schulzeit oder nach Feierabend zu ihm. Heute ist Petra als Festangestellte bei Ihrem Auftraggeber tätig, ist sich aber sicher: "So würde ich es immer wieder machen.

würde ich diese heftige Zeit mit meiner Mutter nicht verpassen wollen."

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