Neue Pflegestufen für Demenzkranke

Neues Versorgungsniveau für Demenzkranke

So sollte die Pflege nicht mehr davon abhängen, ob jemand an Demenz leidet. bei der Pflegekasse, der neuen NBA. Diese Gesamtzahl bestimmt die neue Pflegestufe. Die Alzheimer Krankheit und welche Leistungen die neuen Pflegestufen beinhalten. Diese Innovation wird beispielsweise auch in Zukunft Menschen mit Demenz berücksichtigen.


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Neues Versorgungsniveau für Demenzkranke

Zu Beginn des Jahres 2017 steht eine dringende Versorgungsreform an: Das Bundeskabinett hat am vergangenen Donnerstag den Plänen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zugestimmt. So sollte die Pflege nicht mehr davon abhängig sein, ob jemand an demenzkrank ist. An die Stelle der bisher drei Pflegestufen treten fünf differenzierte Pflegestufen. Die erste Etappe steht nach wie vor für niedrigste Pflegebedürfnisse.

Für die Beteiligten sollten keine zusätzlichen Ausgaben anfallen. Aber auch Verwandte sollten mit den Planungen von Größen besser dran sein. Damit will die Regierung sicherstellen, dass Demenzkranke besser betreut werden und nicht mehr durch die Ritzen stürzen. Die Gesamtkosten der Reformen werden auf rund fünf Mrd. EUR geschätzt. Die Beitragssätze der Krankenpflegeversicherung steigen ab sofort um 0,2 Beiträge.

Der Gesetzentwurf wird nach der sommerlichen Pause im Plenum diskutiert und soll endlich zu Beginn des Jahres 2017 durchgesetzt werden.

Wie wird sich die Betreuungsreform verändern?

Nach Ansicht der Regierung sollte niemand, der bereits Pflegegeld erhalten hat, in eine schlechtere Lage gebracht werden. Von der neuen Regelung werden insbesondere Demenzkranke besonders stark betroffen sein. Wie wird sich die Betreuungsreform verändern? Das zweite Pflegeverstärkungsgesetz führt ein neues Konzept der Pflegebedürftigkeit ein. Dabei werden die drei vorherigen Pflegestufen durch fünf Pflegestufen abgelöst. So wird beispielsweise bei der Klassifikation darauf geachtet, inwieweit der Patient noch in der Lage ist, sich selbst zu pflegen, wie beweglich er ist und wie sein soziales Verhalten ist.

Insbesondere Demenzkranken soll es besser gehen. Ist die neue Klassifizierung zu beantragen? Nein, diejenigen, die bereits jetzt hilfsbedürftig sind - das sind rund 2,7 Mio. Menschen - werden am kommenden Tag auf eine der neuen Pflegestufen umsteigen. Grundsätzlich gilt: Wer körperlich behindert ist, wird auf die nächsthöhere Versorgungsstufe - d.h. von Ebene I auf Ebene II - versetzt; wer eine eingeschränkte alltägliche Kompetenz, d.h. Demenzen oder geistige Behinderungen hat, geht in die übernächste Versorgungsstufe, d.h. von Ebene I auf Ebene 3 über.

Alle diejenigen, die bereits Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen, werden sie "zumindest in gleichem Umfang" weiter empfangen, versichert Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Ab 2017 werden die meisten Patienten noch mehr profitieren. Wer sich zum Beispiel heute in der Betreuungsstufe I befindet und in Zukunft die Betreuungsstufe 2 haben wird, wird das Betreuungsgeld von heute 244 auf 316 EUR anheben.

Mit Pflegestufe 3 sind es 545 EUR. Gibt es für den Versicherungsnehmer einen Nachteil? Im Vergleich zu den bisherigen Vorschriften kann es ab 2017 bei pflegebedürftigen Menschen zu einer Beeinträchtigung kommen. Diejenigen, die sich in Zukunft allein wegen physischer Mängel um Pflegedienste bewerben, könnten es nach Ansicht von Verbrauchervertretern schwerer haben, ein hohes Versorgungsniveau zu erwirtschaften.

Zukünftig wird der Mobilitätsbereich nur noch mit zehn Prozentpunkten belastet, da der Schwerpunkt mehr auf psychischen Behinderungen liegen wird. Wer im nächsten Jahr in ein Haus einzieht und die unteren Pflegestufen 2 oder 3 erreicht, wird auch weniger bekommen als bisher. Wenn jemand heute die Stufe I und keine begrenzte alltägliche Kompetenz hat, kriegt er 1064 EUR im Haus.

Das ist ab 2017 gleichbedeutend mit der Pflegeebene 2 - für die es dann nur noch 770 ? gibt. Ähnliches gilt für die Versorgungsstufe II, die in Zukunft der Versorgungsstufe 3 für reine körperliche Defizite entsprechen wird. Von 2017 an wird es 1264 statt 1330 ? sein. Welche Änderungen im Eigenbeitrag des Pflegeheims gibt es?

Wenn ein Hausbewohner in eine höhere Pflegestufe eingewiesen wird, sollte der Eigenbeitrag - anders als in der Vergangenheit - nicht steigen. Seit 2017 zahlt jeder den selben Preis. Laut Verbraucherschutzzentrum Nordrhein-Westfalen und Patientenschutz müssen diejenigen, die am kommenden Tag in ein Altersheim einziehen, ihre Taschen aushöhlen.

Der Zuschlag für die niedrigeren Pflegestufen im Vergleich zu den vorherigen Beiträgen wird voraussichtlich signifikant ansteigen, während er für die oberen gleich bleiben oder gar sinken wird. Diejenigen, die bereits im Haus wohnen, haben Anspruch auf Folgendes: Ist der neue Eigenbeitrag größer als der vorherige, zahlt die Pflegeversicherung die Kosten.

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