Osteuropäische Pflegedienste

Pflegedienste Osteuropa

Kann man seriöse osteuropäische Pflegedienste von schwarzen Schafen unterscheiden? Diese Helfer sind den ambulanten Pflegediensten und sozialen Einrichtungen oft ein Dorn im Auge. Hausangestellte und Betreuer aus Osteuropa. Es gibt keine Pflegedienste in den baltischen Ländern. Die Ermittler haben ein Betrugsnetzwerk in der Pflege aufgedeckt.


24 Stunden Pflege

Der osteuropäische Pflegemafiamarkt wird seit langem von der osteuropäischen Mafia genutzt.

Schon seit Jahren wird in der Fachpresse über Bilanzbetrug oder Gewalttätigkeiten durch osteuropäische Pflegedienste in der ambulanten 24-Stunden-Betreuung berichtet. Vermutlich werden es aber nur die aufsehenerregenden Ereignisse in den Druckmedien, die Gipfel der vielen durch osteuropäische Dienste beherrschten Speiseeisberge in der Versorgungslandschaft, sein. Wenn in der Krankenpflege neue Gesetze verabschiedet werden, sind die Betrüger bereits auf der Suche nach kreativen Dienstleistungen oder direkten Ausnahmen für Hilfsbedürftige.

Diese kriminelle Aktivität erscheint uns in den Augen von Polizei, Ämtern und Justizministerien wie eine Lähmung und nur dann, wenn sie - wie im Falle der 1.800 Angeklagten, die jetzt wegen der Anstellung einer verbrecherischen ostmitteleuropäischen Pflegebehörde vor Gericht gestellt werden - rückblickend mahnt. Zusätzlich erstellt ein A1-Zertifikat die gesetzliche Wartungslizenz. Es ist uninteressant, ob diese Personen, die Verwandte in ihren Haushalten zulassen, eine Infektionskrankheit haben, wie im vorliegenden Falle in HÖFEN (https://www.saarbruecker-zeitung.de/politik/themen/wenn-die-pflege-mafia-aus-osteuropa-zuschlaegt_aid-2161487) Information an die Polizei weitergeben.

Denn je nach Pflegestufe ist die ambulante Betreuung kostengünstiger als die ambulante. Doch wie im oben genannten Falle kann das schief gehen, denn gute und unbedenkliche Betreuung gibt es nicht zu einem niedrigen Preis.

Osteuropa-Pfleger: Ende der Pflegekrise?

An der Katholischen Universität Fribourg wurde in einer Untersuchung das Zusammenspiel von professioneller Pflege und Pflegepersonal aus dem Osten Europas erforscht. Der Anteil der Pflegebedürftigen nimmt zu. Altenpflege und -vorsorge ist ein ungelöstes Thema im Rahmen sich verändernder sozialer und familiärer Verhältnisse. Supportmitarbeiter aus den mittel- und osteuropäischen Staaten sind dabei.

Oft sind sie rund um die Uhr für den Hausgebrauch und die Basisversorgung betreuungsbedürftiger Senioren mitverantwortlich. Die Pflegekräfte aus den Ländern Polens und Rumäniens werden von vielen ambulanten Pflegediensten als Konkurrenten wahrgenommen. Pflegefachkräfte führen oft einen Rückgang der Versorgungsqualität, mangelnde Fachkenntnisse und mangelnde Sprachkenntnisse an. Die Studienarbeit "Migration und Betreuung "1 (2013/2014) an der Fachhochschule hat sich mit diesem Problem auseinandergesetzt.

Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung wurden Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste in der Region Fribourg, dem Kreis Breisgau-Hochschwarzwald und dem Kreis Emmendingen befragt. In qualitativen Gesprächen mit Betreuern aus dem Osten Europas und Verwandten von Betreuungsbedürftigen. Anhand einer Projektion auf Basis der qualitativen Erfassung der Pflegeleistungen in den drei Kommunen konnte die Anzahl von 150.000 Pflegekräften in der Bundesrepublik verifiziert werden2.

Es zeigte sich, dass Demenz der Hauptgrund für die Einstellung eines 24-Stunden-Betreuers aus dem Osten Europas ist. In mehr als 50 % aller Fällen wurde dies festgestellt. Ein Zusammenwirken der Pflegedienste mit dem Pflegepersonal besteht zunächst und kann ausgebaut werden. Die Mehrheit der Pflegedienste (in über 70 Prozentpunkten ) gab an, über die Aufgabe der Pflegekräfte unterrichtet zu sein.

Bei 50-prozentiger Anwesenheit der Pflegekraft im Pflegedienst und bei über 40-prozentiger Beteiligung der Pflegekraft an der Tätigkeit des Pflegepersonals. Auch die Pflegedienste wurden gefragt, welche Voraussetzungen für eine verbesserte Kooperation zwischen professionellen Pflegekräften und Pflegekräften aus dem Osten Europas erforderlich sind.

Zudem weisen die Pflegedienste deutliche Mängel in der Professionalität der Pflegekräfte aus dem Osten Europas auf. Ein wichtiges Ergebnis der Untersuchung ist, dass die Pflegedienste die Pflege durch eine Pflegekraft und den pflegerischen Dienst für angemessen halten, vor allem im Zusammenhang mit Demenz. Der Demenzbefund wurde ungeachtet der Versorgungsstufe abgefragt.

Es zeigte sich, dass die Versorgungsstufen eins und zwei ungefähr die gleichen sind. Durchschnittlich werden die Pflegebedürftigen in rund 82% aller Fällen bedarfsorientiert beliefert (siehe Grafik). Interessanterweise konnte der Wettbewerb zwischen dem pflegerischen Dienst und der Pflegeperson nur selektiv ermittelt werden. Das wurde klar herausgearbeitet, vor allem wenn die Inanspruchnahme des Pflegeservices verringert wurde.

Der Anteil der Pflegekräfte gab jedoch an, dass sie keine Wettbewerber in der Krankenpflege haben. Laut den interviewten Verwandten kann der Wille, in den eigenen vier Wänden zu bleiben, nur mit Hilfe des Pflegepersonals durchgesetzt werden. Befragungen von Verwandten zeigen, dass der Familiencharakter der Betreuung Vorrang hat. Gleichzeitig wird der Einsatz eines Pflegepersonals als kostengünstiges Angebot angesehen.

Kernpunkt der Untersuchung ist, dass es sowohl ein Informationsmangel als auch eine Unwissenheitskultur in Bezug auf die legale Anstellung von Pflegekräften bei Verwandten gibt. Bei den Befragungen mit den Betreuern wurden dagegen folgende Ergebnisse erzielt: In der neuen Gastfamilie verstehen sich die interviewten Damen als Familienmanagerinnen. Der Betreuer fühlt sich von seinen Verwandten geachtet.

Ihrer Meinung nach befindet sich die Zusammenarbeit mit den Krankenpflegediensten jedoch in einem Spannungsverhältnis zwischen Unwissenheit und Aufwertung. Die Untersuchung belegt, dass die Arbeitsbedingungen der Betreuerinnen und Betreuer formlos reguliert sind, und der Mangel an formalen Rechten in Bezug auf arbeitsrechtliche Vorschriften deutet auf einen verborgenen und aus der Notwendigkeit entstandenen aber in der Realitätswahrnehmung bis zur Unkenntlichkeit verschwommenen Rassismus hin.

Schlussfolgerung der Untersuchung ist, dass sich die Professionalisierung der Ambulanzen im Pflegeberuf und die zeitaufwändigen Pflegeleistungen des Pflegepersonals bei klarer Strukturierung und Trennung der Zuständigkeiten gegenseitig verstärken kann. Dementsprechend hat die Studentengruppe einen Antrag für ein begleitendes Pflegeinterview entwickelt, in dem auf beiden Seiten Aufgabenstellungen und technische Voraussetzungen besprochen und mitgeschrieben werden.

In der Aufrechterhaltung und Optimierung des häuslichen Pflegeumfeldes durch deren Professionalisierung und Beratungskompetenz liegt die Chance für die ambulante Pflege. Hilfestellung durch angemessene Aufklärung des Pflegepersonals ist das Wohl der Betroffenen und damit die geschäftliche Basis. Mit professioneller Betreuung durch zertifiziertes Pflegepersonal im Haushalt kann das Angebot der Ambulanz erweitert werden.

Im Rahmen der Studienarbeit wurde ein bundesweites Forschungsprojekt am Lehrstuhl für anwendungsorientierte Aus- und Fortbildung der Universität Fribourg eingerichtet. Ziel des Projekts "Verbesserung der häuslichen Pflege" ist die Schaffung von Betreuungsstrukturen für mittel- und osteuropäische Migranten, die in den Häusern hilfsbedürftiger Senioren arbeiten. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei der Zugriff auf diese über Pflegedienste und deren erweitertes Angebot.

Ziel ist es, die Arbeitsumstände der so genannten "live-ins" (Pflegekräfte im Heim) und der Pflegeeinrichtungen zu optimieren. Ziel ist die Entwicklung, Erprobung und Verbreitung nachhaltiger und übertragbarer Ansätze zur Optimierung der Arbeits- und Betreuungssituation sowie von Konzepten zur Förderung und Qualifikation von Migrantinnen und Migranten, zur Beratung von Angehörigen und zur Zusammenarbeit mit Betreuungsdiensten. Ziel der Ergebnisse und Modellierungen aus dem Vorhaben ist es, die Leistungen und die Struktur der Ambulanzdienste weiterzuentwickeln.

Das Projekt wurde von Dr. med. Nausikaa Shirilla, Professor für Sozialarbeit, Zuwanderung und Intercultural Competence an der Kat. Universität Fribourg, geleitet.

Mehr zum Thema