Pflege durch Angehörige Steuer

Betreuung durch Angehörige Steuer

Pflege durch Angehörige oder Pflegepersonal. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Steuer, die der Patient selbst zu zahlen hat. Er muss seine Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge im In- und Ausland ordnungsgemäß entrichten. Abzug der Kosten für Haushaltshilfe & Pflege über die Steuer. Wird man pflegebedürftig, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung durch die Pflegekasse.

Modellberechnung des Barwertes der Pflege durch Angehörige

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2009 rund 1,62 Mio. Menschen zu Haus betreut, von denen 1,07 Mio. nur Pflegegelder erhalten haben. Damit wurden die 1,62 Mio. Menschen in der Regel allein von Angehörigen oder im Zusammenhang mit ambulanter Pflege zu Haus betreut. Zur weiteren Auseinandersetzung mit der Wichtigkeit der Krankenpflegeversicherung wäre es sicher notwendig, den Anwartschaftsbarwert der jährlich von der Gastfamilie gewährten Pflegegelder zu ermitteln.

Aufgrund finanzieller Restriktionen benötigt das frühere Versorgungssystem pflegebedürftige Angehörige. Jeder zweite fürsorgliche Angehörige wird eingestellt. Die Anzahl der betreuungsbedürftigen Menschen wird in den kommenden Jahren weiter anwachsen. Nachfolgend wird eine Modellberechnung des Barwerts der von Angehörigen erbrachten Leistungen dargestellt. Zur Bestimmung des finanziellen Wertes der Betreuungsleistungen in den Angehörigen müssen zwei Angaben eingeholt werden.

Einerseits muss der mittlere Betreuungsaufwand bekannt sein, andererseits wird ein Vergleichsmassstab angestrebt, um die Betreuungszeiten in den Angehörigen in heutige Werte umzuwandeln. Wie viele Personen zu Haus gehalten werden und wie sie in die verschiedenen Versorgungsstufen eingeteilt sind, zeigt die amtliche Versorgungsstatistik (Tabelle 3).

Tab. 1 zeigt die von Verwandten durchschnittlich geleisteten Betreuungsstunden pro Kalenderwoche. Wie erwartet, nimmt der Pflegebedarf mit dem Grad der Pflege zu: Ab 29 Std. pro Woche- in Betreuungsstufe I bis 42 Std. in Betreuungsstufe II und 54 Std. pro Wo. in Betreuungsstufe III. Im Zusammenhang mit den Pflegebedürftigen würde dies die Gesamtzahl der jährlichen Pflegezeiten in den einzelnen Fällen bestimmen.

Tab. 1: Pflegekosten für die Pflege von Familien in Wochenstunden. Quelle: Schneekloth/Wahl (2005), S. 78 An dieser Stelle stellt sich die Fragestellung, in welchem Umfang die private Krankenpflegezeit abgerechnet werden soll. Zuallererst sind nicht die Bruttostundenlöhne der Mitarbeiter zu berücksichtigen, sondern die Lohnkosten. Lohnkosten "umfassen alle von den Unternehmern zu tragenden Kosten" und liegen damit rund ein Drittel über dem Bruttostundenlohn der Beschäftigten.

Wenn der Gegenwartswert der in den Gastfamilien erbrachten Leistungen ermittelt werden soll, wäre dies der geeignete Gradmesser. Aus den Lohnkosten geht hervor, wie viel die Familienpflege kostet, wenn sie kommerziell erwünscht ist. Nur bei einem Bruttostundenlohn von 10,50 wird nach ca. 40 Jahren Vollzeitbeschäftigung eine gesetzlich vorgeschriebene Altersrente erzielt, die ca. 50 bis 70 über der mittleren Grundrente im hohen Lebensalter liegen.

Tab. 2 zeigt diverse Bruttostundenverdienste von Arbeitnehmern und Lohnkosten. Für die Rubrik "Mindestlohn für die Pflege" wird in Westdeutschland ein Mindestgehalt von 8,50 EUR und in Ostdeutschland von 7,50 EUR angenommen, der entsprechend den Pflegefällen in eine deutsche Gesamtzahl von 8,26 EUR pro Arbeitsstunde umgewandelt wird (Tabelle 2).

Für ambulante Pflegedienste wurde der Pflegeanteil der Angehörigen nach Versorgungsstufen I, II und III auf 30%, 60% und 90% geschätz. In den Pflegestatistiken des Bundesamts für Statistik wird die Zahl der zu Haus gehaltenen Personen mit einer Einteilung in die drei Pflegeebenen ausgewiesen (Tabelle 3). Bei Patienten, die zu Haus betreut werden, ist eine Schätzung für die Modellberechnung erforderlich.

Die Erfahrung zeigt, dass die häusliche Pflege durch ambulante Pflegedienste mit Pflegedienstleistungen von Verwandten erweitert wird. Auf der Grundlage von Gutachten wird der Pflegeanteil der Verwandten auf 30, 60 und 90 Prozent der Versorgungsleistungen mit ambulanter Pflege nach den Pflegestufen I, II und III geschätz. Tab. 4: Ermittelte Beträge der Stundenlöhne und Lohnkosten (berechnet aus den Tab. 1, 2 und 3).

Mit Hilfe der Tab. 1, 2 und 3 können die aktuellen pflegerischen Leistungen in Zeitwerte gemäß Tab. 4 umgerechnet werden. Nimmt man den Minimallohn in der Pflege zu Grunde, beträgt der Bruttoverdienstbarwert 18 Mrd. EUR pro Jahr und 28 Mrd. EUR berechnet als Lohnkosten (Tabelle 4, Lohnkosten ohne Verrechnung des Pflegegeldes).

Dagegen beliefen sich die Pflegeversicherungsleistungen im Jahr 2010 auf rund 20,3 Mrd. EUR. Das ist in etwa der Gegenwartswert der Pflege durch Angehörige, der bei 18 Billionen liegt. Das ist nur ein wenig kleiner. Auf der anderen Seite übertrifft dieser Wert (28 Mrd. Euro) alle 20 Mrd. EUR der Langzeitpflegeversicherung in etwa.

Für ambulante Pflegedienste wurde der Pflegeanteil der Angehörigen in den Versorgungsstufen I, II und III auf 30%, 60% und 90% geschätz. Der Einzelbetrag entspricht somit dem Anwartschaftsbarwert der Versorgungsleistungen der Angehörigen. Tab. 5: Ermittelte Bruttoverdienst- und Arbeitskostenbeträge der Anwartschaften auf Betreuungsleistungen in der Pflege, aufgegliedert und Betreuungsniveaus für den Minimallohn in der Pflege (siehe Tabellen 2, 3 und 4).

Die Aufgliederung der Bruttoeinkommen und Lohnkosten nach Versorgungsstufen ist in Tab. 5 dargestellt. Grundlage war der Minimallohn in der Pflege (Tabelle 2). Weil die Mehrheit der häuslich Betreuten Pflegegeld der Stufe I bezieht, ist auch dort der Anwartschaftsbarwert der Familienpflegeleistungen am höchsten und liegt bei mehr als der Hälfte des Barwertes gesamt (54 Prozent).

Dementsprechend werden die aktuellen Werte der Versorgungsstufe II mit einem Dritteln und 33 bzw. 13% der Versorgungsstufe III zugeordnet Datenquelle: BMG.

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