Pflege eines Angehörigen zu Hause

Fürsorge für einen geliebten Menschen zu Hause

Der überwiegende Teil der Pflegebedürftigen wird in Österreich von Angehörigen zu Hause betreut. Die betreute Pflege zu Hause bietet viele Vorteile und Flexibilität. Kann ich mich selbst um meinen Vater kümmern? Die Frage: Mein Mann steht kurz vor dem Tod und will unbedingt zu Hause bleiben. Bleiben Sie so lange wie möglich zu Hause!

Diese Fürsorge macht uns ärmlich!

Docu | 37 Grade - Die Pflege macht uns mies! Nicht ins Haus aus Liebe: Diese Wahl kann kostspielig sein, weil Verwandte, die sich zu Hause um erkrankte Menschen kümmern, in finanzielle Schwierigkeiten kommen können. Nicht ins Haus aus Liebe: Diese Wahl kann kostspielig sein, weil Verwandte, die sich zu Hause um erkrankte Menschen kümmern, in ernste finanzielle Schwierigkeiten kommen können.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes werden in der Bundesrepublik rund 1,25 Mio. Menschen von ihren Angehörigen betreut. Sie hat ihre Behindertentochter nach Hause gebracht. Sie ist schwer behindert und hilfsbedürftig - sie ist sicher bei ihren Mitmenschen. Ihre Vollzeitbeschäftigung hat sie für ihre Grossmutter aufgeben. Mit ihrer Enkeltochter lebt sie in der kleinen Pension ihrer Grossmutter in der Stadt.

Im Klubhaus eines Fußballvereins wohnt die S. Family. Aber nicht aus Sportbegeisterung, sondern weil die ganze Familie hier keinen Mietzins hat. Aber es ist zu Hause knapp. Sie hat fünf Nachkommen zwischen 21 und zwei Jahren. Sie ist schwer behindert und hilfsbedürftig. Sie wurde von den Erziehungsberechtigten mit nach Hause genommen, um für sie zu sorgen.

Sie wird von Betreuern gepflegt, aber trotzdem sind die Erziehungsberechtigten immer wieder herausgefordert. Es gibt auch immer wieder Streitigkeiten mit der Krankenversicherung über Dienstleistungen, die die Siebertfamilie für nötig hält. Sie wird ihr ganzes Lebens lang auf Pflege und Betreuung angewiesen sein - ihre Mütter wollen alles dafür tun, dass ihre Töchter ein vollwertiges Familienleben führen können.

André achtet auf ihre 96-jährige Grossmutter. Auch deshalb will sich die Enkeltochter um ihre "Oma" selbst kümmern und sie nicht in ein Zuhause stecken. André hat keine Vollzeitstelle mehr. Jetzt bekommt sie Harz IV., ihre Grossmutter wohnt in ihrer kleinen Pension. Außerdem kämpft sie ständig mit den Krankenversicherungen - in finanzieller Hinsicht steht sie bis zum Nacken.

Im Alltagsleben bemüht sie sich, wo immer möglich zu retten - damit sie für ihre liebende Grossmutter da sein kann. Eine Reportage über die liebevolle Betreuung von Angehörigen zu Hause - und über den täglichen Umgang mit Schuld und Not. "Wir haben gedacht, dass die Pflege von Verwandten zu Hause ein großes Problem ist".

Über Altersheime, in denen ältere Menschen missbraucht oder nur verabreicht werden, gibt es mehrere Kinofilme. Auf der anderen Straßenseite wollten wir über Menschen sprechen, die beschlossen haben, ihre Angehörigen nicht in ein Haus zu stecken, sondern sich selbst um sie zu sorgen - mit allen Folgen für ihr eigenes Überleben.

Wer über die häusliche Pflege berichtet, wirft einen tiefen Blick in das innere Leben von Angehörigen, erkennt die Schwachstellen, in denen die Nervosität liegt. Sie befinden sich in einer Krisensituation und wenn Ihre Angehörigen am Rand eines Nervenkollapses ausgleichen. Äußerlich wirken sie sehr verschieden, doch bei genauerer Betrachtung haben sie eines gemeinsam: Beide unternehmen einen enormen Aufwand, um ihren Pflegebedarf zu Hause pflegen zu können.

Für ihre "Oma", wie sie sie gerne genannt wird, arbeitet sie rund um die Uhr. Deshalb kann sie keine Arbeiten machen, sie wohnt auf Resin IV, und auch das ist ziemlich schlecht als richtig. Sie wird von der Pflege der Frau aufgefressen, doch für sie ist es keine andere Möglichkeit, die Grossmutter ins Haus zu bringen.

"Sie soll eines Morgens ohne Angst und Schmerz sterben", sagt die Enkeltochter. Auf die Frage, warum sie das macht, sagt sie ohne zu zögern: "Weil ich Oma liebe". André S. hat ihr eigenes Schicksal schon seit Jahren beiseite gelegt. Die S. Family betreut ihre schwerbehinderte Tocher zu Hause.

Bei der Wohnungsgruppe ging es dem Mädel schlecht, so dass die Gastfamilie das Baby rasch wieder nach Hause brachte. Das Familienleben steht am Rand des Unterhalts. Seit Enyas Geburt mussten die vier jungen Menschen viel zurücklegen. Mehrere Wechsel bleiben so lange offen, bis sich eine 5-stellige Summe an Schulden angesammelt hat, die die ganze Zeit über nicht bezahlt werden kann.

Während der Aufnahmen mit der ganzen Gruppe wurde uns klar, was es bedeutet, wenn man trotz des großen Engagements nicht wieder Fuß fassen kann. Es kann passieren, dass es aus dem "normalen" Alltag gerissen wird und alles umgestaltet wird. Man durfte Zeugen sein und aus unmittelbarer Entfernung sehen, was es bedeutet, einen Verwandten zu Hause zu ernähren.

Es hat sich gezeigt, mit welchen wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Menschen konfrontiert sind, aber auch, wie viel Wärme und Herzlichkeit im Mittelpunkt stehen - Gefühle, die unschätzbar sind. Aber wir können nicht sagen: Wie werden wir uns dazu entschließen, wenn unsere eigenen Mütter eines Tages aussterben? Können wir alles auf uns nehmen, wenn wir uns eines Morgens für unsere Lieben zu Hause entschieden haben?

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