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Nett hoch 3: Wie IT-Freiberufler ihren Stundenlohn berechnen

Bei der Berechnung der Nettostundensätze kommt aber auch ein gewisser Bruttoanteil zum Tragen: Wenn Sie Ihr Renditeziel auf der Basis Ihrer individuellen Einkommenserwartungen setzen, berücksichtigen Sie Ihren Einkommensteueranteil. Schließlich muss der Profit, den Sie mit Ihren Kundengebühren machen wollen, noch besteuert werden. Vor der Berechnung des Stundensatzes bestimmen Sie zunächst, wohin Sie gehen möchten.

Drei Ansatzpunkte und Ziele sind prinzipiell denkbar: Ausrichtung auf branchenübliche Stundentarife, ein gewisser Jahresüberschuss (z.B. auf der Grundlage des Privatkonsums und des Rentenbedarfs). Der angegebene Stundenlohn kann nach Stellen und beruflichen Voraussetzungen differenziert werden: Selbstverständlich können die tatsächlichen Honorare für einzelne Projekte von den ursprünglich bezahlten Honoraren abweicht.

Achtung: Wenn Sie branchenübliche Stundensätze verwenden, benötigen Sie die nachfolgend beschriebene Differenzierung der Stundensätze nicht. Zur Berechnung Ihres Gewinnziels vor Ertragsteuern sollten Sie Ihr früheres Jahresbruttogehalt (mindestens) mit dem 1,25fachen berechnen. Beachten Sie auch, dass Sie als Selbständiger viele fixe Kosten zu übernehmen haben, die Ihr Auftraggeber in der Vergangenheit getragen hat: beginnend bei den Flächenkosten Ihres Büro- oder Arbeitsraumes, über dessen Einrichtung und techn.

Näheres dazu weiter hinten im Kapitel "Vom Ergebnisziel zum Zielumsatz". Zur Ermittlung Ihres Einkommensbedarfs ist es am besten, die effektiven Aufwendungen des vergangenen oder eines anderen, typischerweise früheren Geschäftsjahres zu überprüfen und mit erwarteten zukünftigen Aufwendungen zu vervollständigen. Miet- und/oder Schuldservice für Wohnimmobilien, Nebenkosten für Mieten und/oder Unterhaltskosten für eigene Liegenschaften, Kosten für Energie (Strom, Erdöl, Erdgas), Kosten für Privatvorsorge und Versicherungen (Aufwendungen für Unfallversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung, Altersversorgung, Haushalt, Haftpflicht, Bausparverträge, usw.).

Die Kosten der Mobilität (Autos, Busse, Züge, Taxis), Kleidung, Einkäufe und Schenkungen aller Arten, Kosten für die Betreuung von Kindern und anderen Familienmitgliedern, Freizeitausgaben (Hobbys, Clubs, Ferien, Restaurantbesuche, Kinos und Theater usw.) und nicht zu vergessen: der gezielte alljährliche Aufbau von Reserven und Vermögen. Mit der einmaligen oder gar fortlaufenden Verbuchung aller Privatausgaben ist ein zusätzlicher Aufwand verbunden - aber danach wissen Sie ganz konkret, wie hoch der Profit aus Ihrer Selbständigkeit (zumindest) sein sollte.

Nach der Steuer aber wohlgemerkt: Schließlich bezahlen Sie Ihren Privatkonsum aus Ihrem Reineinkommen - und das heißt: nach Abzug Ihrer Einkommenssteuer. Obwohl Sie die Kosten für die Privatrente, einige Kinderausgaben und ähnliches als besondere Kosten in Ihre Einkommenssteuererklärung aufnehmen können, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass diese nicht in Ihrer Einkommenssteuererklärung enthalten sind: Zur Berechnung Ihres betriebswirtschaftlichen Jahresgewinnziels auf der Grundlage Ihres aktuellen Finanzierungsbedarfs addieren Sie den entsprechenden Einnahmeanteil.

Sie streben ein Privateinkommen (nach Steuern) von 60.000 ? an: Das ist das Ziel: Für die Verheirateten würde dies ein zu versteuerndes Ergebnis von rund 77.000 EUR im Jahr 2017 erfordern. Eine Einzelperson mit den gleichen Einkommenserwartungen soll einen Profit von rund 91.000 EUR erwirtschaften. Noch einige Hinweise zum VerhÃ?ltnis von Jahreseinkommen zu gefordertem Gewinn: Sie können Ihre persönliche Steuereinnahmen mit dem BMF-Steuerrechner ermöglichen - oder Sie möchten sich an Ihren Steuerkonsumenten wenden.

Hinweis: Das so berechnete Erfolgsziel beinhaltet noch keine Risikoprämie, mit Ausnahme des gezielten "jährlichen Aufbaus von Reserven und Vermögen". Egal, ob Sie Ihren Wunschgewinn aus Ihrem früheren Mitarbeitergehalt gewonnen oder auf der Grundlage Ihres zukünftigen finanziellen Bedarfs zuzüglich Risikoprämie berechnet haben: Als Freelancer fallen vor allem die Overheadkosten an: Achtung: Mit Ihrer hausinternen Stundensatzberechnung sind Sie nicht an die steuerlichen Vorschriften über den Betriebskostenabzug geknüpft!

Gewissenhafte Parkticketsammler und Gourmetküchenfans können natürlich auch Bußgelder und höhere Verpflegungskosten in ihre Stundenlöhne einbeziehen - ob das Steueramt die Ausgaben später als Geschäftsausgaben ansieht, ist eine andere Sache. Es geht hier nur darum, einen auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Stundensatz festzulegen! Das Gesamtergebnis aus Ergebnisziel vor Ertragsteuern (z.B. EUR 75.000) und kalkulatorischem Betriebsaufwand (z.B. EUR 15.000) führt zu dem geplanten Umsatz (= EUR 90.000).

Zur Ermittlung Ihres exklusiven Stundensatzes sollten Sie Ihre geplanten Umsätze auf die Produktivstunden eines Jahrs aufteilen. Sie berechnen deren Zahl im letzten Arbeitsschritt der Stundensatzberechnung: 104 Wochenendtage, ca. 9 bis 13 Feiertage, .... durchschnittlich ca. 220 Werktage. Bei einer Projektwoche von fast 40 Arbeitsstunden betrug der durchschnittliche Einsatztag in der IT-Branche im Jahr 2016 acht Arbeitsstunden.

Das heißt: 220 Werktage à 8 Std. ergeben insgesamt 1.760 Std. pro Jahr. Mit einer 100prozentigen Nutzung eines sehr gesunden Facharbeiters konnte ein geplanter Umsatz von 90.000 EUR bei einem Durchschnittsstundensatz von (90.000 / 1.760 =) 51,14 EUR erreicht werden. Dies würde auch bedeuten, dass alle vor- und nachgeschalteten " nicht produktiven " Geschäftstätigkeiten (z.B. Vermarktung, Verhandlung, Angebote und Abrechnungen, Beschaffung von Büromaterial, Buchhaltung und Steuern) nach der Arbeit, an Feiertagen oder an Feiertagen erledigt werden müssten.

Für einen geplanten Umsatz von 90.000 EUR würde ein mittlerer allumfassender Stundenlohn von (90.000 / 1.400 =) rund 65 EUR ausreichen. Um einen geplanten Umsatz von 120.000 EUR zu sonst identischen Konditionen zu erzielen, muss bereits ein Durchschnittsstundensatz von 85 EUR ausgehandelt werden. Dazu müssen Sie zunächst die zu erwarteten Kosten, Reisekosten und sonstigen Zusatzkosten eines Projekts berechnen, in die geschätzten abrechenbaren Stunden des Projekts umwandeln und diesen Aufschlag zu Ihrem vorher festgelegten Exklusivstundensatz addieren.

Ist eine solche Einzelfallberechnung nicht möglich, können Sie die entsprechenden Kostenpositionen des vergangenen Jahres auch durch die Gesamtanzahl der abgerechneten Stunden des Projekts dividieren und dann zu Ihrem gesamten exklusiven Stundenansatz addieren. Er ist seit zwanzig Jahren als Unternehmensberater, freier Publizist und Buchautor in seiner eigenen Redaktion tätig.

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