Pflege Rund Um die Uhr

Bezahlbare Vollzeitpflege

Pflege rund um die Uhr ist in vielen Fällen auch ohne stationäre Betreuung in einem Heim möglich. Der Erhalt des eigenen Zuhauses steht bei den meisten Senioren ganz oben auf der Prioritätenliste, und auch Angehörige fühlen sich wohler, wenn sie die Pflegequalität unter Kontrolle haben. Für Demenzkranke ist die gewohnte Umgebung besonders wichtig, wenn sie den Alltag zumindest in Teilen noch selbstbestimmt meistern wollen. Die kombinierte Leistung von Verwandten, professionellen Pflegediensten, Haushalts- und Pflegehilfen macht eine Vollzeitpflege bezahlbar.

Seniorengerechter Wohnraum mit einfachen Mitteln

Pflege zu Hause

In wenigen Fällen mag die stationäre Pflege aus medizinischen Gründen alternativlos sein. Die Mehrzahl der Senioren kann aber problemlos in der eigenen Wohnung bleiben. Wenn die baulichen Gegebenheiten insgesamt stimmen, sind Erleichterungen relativ einfach umzusetzen – ein zusätzlicher Handlauf, vielleicht eine Sitzgelegenheit in der Dusche oder ein Badewannen-Lift. Selbst bei Demenz kann man einiges erreichen. Große Demenz-Zentren halten Musterwohnungen zur Besichtigung bereit. Es ist erstaunlich, wie ein anderer Bodenbelag und etwas Farbe die Stimmung verbessern und den Alltag erleichtern können. Sicherheit ist oberstes Gebot, zum Beispiel ein Herd, der sich automatisch abschaltet – nicht erst, wenn man die Wohnung verlässt, sondern bereits beim Überschreiten zu langer Kochzeiten oder ungewöhnlicher Hitzeentwicklung.

Pflege rund um die Uhr
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In mehreren hunderttausend deutschen Haushalten sind Hilfskräfte aus Osteuropa in der Seniorenbetreuung aktiv.

Der Hausnotruf ersetzt nicht immer die Beaufsichtigung

Viele Senioren besitzen bereits ein Notruf-System, das entweder manuell ausgelöst werden kann oder bei einem Sturz selbsttätig reagiert. Irgendwann ist aber der Zeitpunkt gekommen, zu dem das nicht mehr reicht, sondern eine mehr oder weniger dauernde Beaufsichtigung erforderlich wird. Das bedeutet nicht, dass Pflege rund um die Uhr erforderlich ist. Meist reichen Anleitung und Unterstützung beim Aufstehen, bei der Morgentoilette, zu den Mahlzeiten und beim Zubettgehen. Zwischendurch fallen allgemeine hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Putzen, Waschen und Einkaufen an. Während ambulante Pflegedienste sich um medizinisch geprägte Tätigkeiten kümmern, sind Haushalts- und Pflegehilfen genau in diesem Bereich der Hauswirtschaft und Grundpflege tätig. Hierfür bedarf es keiner besonderen Fachkenntnis – ein wachsames Auge und die helfende Hand einer guten Hausfrau reichen vollkommen aus.

Pflege kommt aus Osteuropa

In mehreren hunderttausend deutschen Haushalten sind Hilfskräfte aus Osteuropa in der Seniorenbetreuung aktiv. Das ist innerhalb der EU legal und dank der Hilfe lokaler Pflegeagenturen auch ohne bürokratischen Aufwand möglich. Die Arbeitsbedingungen in Deutschland sind für die Osteuropäerinnen attraktiv, das Preisniveau für unsere Verhältnisse dennoch günstig. Pflege rund um die Uhr durch eine angestellte Hilfskraft ist zu Tagessätzen ab etwa 60 Euro zu haben. Damit das Modell mit deutschem Arbeitszeitrecht vereinbar ist, wohnt die Pflegerin im Haushalt des Gepflegten. Hierdurch entstehen überschaubare Nebenkosten. Pflegeagenturen vermitteln nicht nur zuverlässige Kräfte, sondern beraten auch über Finanzierungsmöglichkeiten durch die Pflegeversicherung.

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