Pflege Rund Um die Uhr zu Hause

Private Betreuung für Senioren

Eine Pflege rund um die Uhr zu Hause ist für viele Senioren, kranke und behinderte Menschen die einzige Alternative zu einer stationären Betreuung in einem Heim. Viele Argumente sprechen dafür: Erhalt der vertrauten Umgebung und der Privatsphäre, ein weitgehend selbstbestimmtes Leben, engerer Kontakt mit der Familie, bessere Einflussmöglichkeiten auf die Pflegequalität und nicht zuletzt auch Vermeidung hoher Kosten für das Heim.

Aufsicht und Anleitung reichen in vielen Fällen aus

Pflege zu Hause

Wenn hier von einer 24-Stunden-Pflege die Rede ist, beschreibt das vermutlich gar nicht korrekt die Situation. Vor allem wenn die körperlichen Einschränkungen eher gering sind, nachlassende kognitive Fähigkeiten dagegen den Alltag stark beeinträchtigen, ist eher eine Beaufsichtigung als eine Pflegeleistung gefragt. Ein Hausnotruf-System, das nach einschlägigen Gerichtsurteilen auch von der Pflegekasse bezuschusst wird, leistet gute Dienste. Es kann manuell ausgelöst werden, reagiert aber bei einem Sturz auch automatisch. Mindestens einmal am Tag muss sich der Nutzer per Knopfdruck melden, ansonsten erfolgen ein Kontrollanruf oder gegebenenfalls weitere Maßnahmen. Die Anwesenheit eines anderen Menschen kann der Notruf aber nur beschränkt ersetzen. Kommt eine beginnende Demenz hinzu, ist neben der Aufsicht auch Anleitung erforderlich, zum Beispiel Bereitlegen der Kleidung, Hilfe beim Essen und die enorm wichtige Trinkkontrolle.

Pflege rund um die Uhr zu Hause
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Ständige Beaufsichtigung, Anleitung und Unterstützung im Alltag bedeuten einen erheblichen Zeitaufwand.

Haushalts- und Pflegehilfen aus Osteuropa kümmern sich um Senioren

Ständige Beaufsichtigung, Anleitung und Unterstützung im Alltag bedeuten einen erheblichen Zeitaufwand. Bei Pflegebedürftigkeit muss man allein für die Grundpflege mit drei bis sechs Stunden täglich rechnen, werktags und am Wochenende, 365 Tage im Jahr. Hinzu kommt die Haushaltsführung, denn auch in einem Pflegehaushalt muss geputzt werden, fällt Wäsche an und sind Einkaufen und Kochen erforderlich. Angehörige können das beim besten Willen nicht neben ihrem Beruf und den Anforderungen ihrer eigenen Familie leisten. Und sie sollten es auch gar nicht erst versuchen – der Unterschied zwischen eigenem Anspruch und Realität führt erwiesenermaßen zu psychosomatischen Erkrankungen bis hin zu Depression und Burnout. Hilfe und Unterstützung kommt für vergleichsweise kleines Geld von osteuropäischen Hilfskräften, die in Deutschland einen sehr attraktiven Arbeitsmarkt vorfinden. In hunderttausenden deutschen Haushalten wird die fleißige und warmherzige Arbeit „der Polin“ bereits geschätzt. Der in den allgemeinen Sprachschatz aufgenommene Begriff steht stellvertretend für Pflegehilfen aus vielen osteuropäischen EU-Staaten.

Legale Beschäftigung ab 60 Euro am Tag

Die Erweiterungen der Europäischen Union nach Osten in den Jahren 2004 und 2007 und die bis 2014 beseitigten Schranken des deutschen Arbeitsmarktes machen den Einsatz der Hilfskräfte nicht nur legal, sondern auch völlig unbürokratisch. Am sichersten ist die Beauftragung einer Pflegeagentur vor Ort, die den Markt kennt und über unterschiedliche Vertragsmodelle berät. Konkrete Personalvorschläge sollten kostenlos sein, erst bei erfolgreicher Vermittlung werden Gebühren fällig. Diese sind oft in die Tagessätze einkalkuliert – ab rund 60 Euro ist die Pflege rund um die Uhr zu Hause bereits möglich.

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