Pflege von Angehörigen nach op

Betreuung der Angehörigen nach der Operation

Wir stehen nach der Übernahme der Wundversorgung in direktem Kontakt mit Ihrem Arzt und gewährleisten den Informationsfluss. Es ist unser Ziel, Sie nach der Operation so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bringen, eine Nachsorge zu Hause durch Verwandte oder Bekannte ist jedoch nicht möglich und Familienmitglieder, die bei uns arbeiten, sind nicht ständig beschäftigt. Dabei verbinden wir innovative Pflege mit traditioneller Pflege.

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Aber entweder sind sie alle zur gleichen Zeit beim Patient oder niemand. Ausgangsdiagnose beim Arzt, Facharztbesuch, Aufnahme in ein Klinikum, OP, stationärer Krankenhausaufenthalt, Nachsorge, die Pflegebrücke bis zur Rehabilitation, Hauskrankenhaus. Insbesondere Ältere Menschen sind bei diesen Maßnahmen auf die Unterstützung ihrer Angehörigen angewiesen. 2.

Betroffene und Verwandte haben viele Nachfragen. Auf diese Weise können professionelle Pflegekräfte durch kostenlose Hilfen unterstützt werden. Pflegeabläufe können durch Laienhilfen verbessert werden. E-learning-Tools geben den Angehörigen Aufschluss darüber, wie die Laienunterstützung bestmöglich eingesetzt werden kann. Innovatives Angebot für Ihre Patientinnen und Patienten und Angehörigen.

Transitorisches Syndrom - Verwirrung nach der Operation

Wenn Menschen nach einer OP durch Anästhesie orientierungslos sind, spricht man von einem transitorischen Syndrom. Postoperatives Delirium ist besonders verbreitet bei Älteren, obwohl schon mit einfachen Pflegemaßnahmen Linderung erzielt werden kann. Rund ein fünftel der über 70-Jährigen ist konfus, orientierungslos oder kennt nach einer OP in Allgemeinnarkose ihre eigenen Familienangehörigen nicht mehr.

Das transitorische Syndrom oder das nachoperative Delirium ist daher die am häufigsten auftretende Folge von chirurgischen Eingriffen bei alten Menschen. Das Transitsyndrom ist nicht zu vergessen mit einem höheren Todesrisiko verbunden. Man kann das Transitsyndrom auf zwei Weisen sehen: Entweder liegt der Patient still im Schlaf, wirkt stumpfsinnig und deorientiert. Bei hyperaktivem Delir dagegen sind sie sehr ruhelos, wollen aufstehen oder ihre Bandagen abreißen.

Es ist daher von Bedeutung, dass die Angehörigen mit den behandelnden Ärzte über das Benehmen reden und abklären, ob es schon vor dem Verfahren Anomalien gegeben haben könnte. Idealerweise werden die kognitiven Mängel bei der Patientenaufnahme untersucht. Ein postoperatives Delirium kann stundenlang, aber auch tagelang oder sogar darüber hinaus andauern.

Zusätzlich zum Lebensalter der Betroffenen spielt auch die Infektion vor der OP, wie z.B. Harnwegsinfektionen, eine wichtige Rolle. 2. Wahrnehmungsstörungen begünstigen den postoperativen Wahnsinn - zum Beispiel, wenn der Betroffene keine Brille oder Hörgeräte aufhat. Weitere Einflüsse sind eine lange Fastenzeit - insbesondere der Flüssigkeitsmangel - vor der OP sowie die Operationsdauer oder die Narkosemittel.

Heart Fear Syndrome - Der "falsche Herzinfarkt" Um die postoperativen Verwirrungen rasch in den Griff zu kriegen, sollten Orientierungshilfen wie ein Terminkalender oder eine Uhr und bekannte Bilder oder Persönliches in die Patientenumgebung gelegt werden. Dabei ist es sinnvoll, den Pflegebedürftigen vor überflüssigen Stimuli zu schützen und einen Personalwechsel zu unterlassen.

Verwandte können helfen, das Transitsyndrom zu reduzieren und den Betroffenen zu helfen, sich wieder zurechtzufinden. Oftmals können die Gründe für ein postoperatives Delirium mit angemessener Sorgfalt verhindert werden. Dies zeigt eine im Jahr 2015 in der Berliner Ärztlichen Zeitung veröffentlichte Untersuchung des Protestantischen Spitals Queen Elisabeth Herzberge: 20,2 Prozentpunkte der über 70-jährigen Studienteilnehmenden, denen keine präventiven Maßnahmen zugewiesen wurden, haben nach der Operation ein Transitsyndrom entwickelt.

Für diejenigen, die vor und nach dem Verfahren von einem ausgebildeten Entlastungspfleger betreut wurden, waren es 4,9 Prozentpunkte.

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