Pflege Zuhause Polen

Kontakt durch Pflegevermittler

Für die Pflege zuhause ist Polen immer noch erste Adresse, wenn es um die Beschäftigung osteuropäischer Pflegekräfte geht. Das betrifft mehr Menschen, als man vielleicht denkt. Die Lebenserwartung steigt – trotz Rente mit 67 können die Geburtsjahrgänge der 1960er-Jahre einen längeren Ruhestand erwarten als ihre Eltern. Ob sie ihn auch genießen können, hängt dagegen von der richtigen Vorsorge und Organisation ab. Knapp 3 Millionen Menschen in Deutschland sind heute schon pflegebedürftig im Sinne des Elften Sozialgesetzbuchs (SGB XI), das die Pflegeversicherung regelt.

Die Zahl steigt aufgrund der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft stetig an. Hinzu kommen Senioren, denen nach den Kriterien des Gesetzes zwar keinen Pflegegrad zuerkannt wird, die aber dennoch nicht allein bleiben können, im Alltag Hilfe, Aufsicht oder Anleitung benötigen.

Stationäre Pflege ist teuer

Pflege zu Hause

Die durchschnittliche Rentenbezugszeit ist in den letzten zwanzig Jahren um vier Jahre gestiegen. Eine heute 65-jährige Frau hat eine statistische Lebenserwartung von weiteren 23 Jahren – ihre heute 30-Jährige Tochter darf sich am 65. Geburtstag auf durchschnittlich noch 26 Jahre freuen. Nicht jeder hatte Gelegenheit, während seines Erwerbslebens Rücklagen für das Alter und den Pflegefall zu bilden. Jungen Menschen fehlt trotz medienwirksamer Kampagnen der Bundesregierung und der Versicherungswirtschaft oft auch einfach das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Vorsorge. Ein Heimplatz kostet im Schnitt 3.200 Euro monatlich. Dafür reicht die gesetzliche Rente keinesfalls aus. Zwar zahlt die Pflegeversicherung je nach Pflegegrad, es bleibt aber ein Eigenanteil von rund 1.600 Euro für Kosten, die nicht direkt mit der Pflege zu tun haben, insbesondere Unterbringung, Essen und Trinken.

Pflege für Zuhause aus Polen
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Für die Pflege zuhause ist Polen immer noch erste Adresse, wenn es um die Beschäftigung osteuropäischer Pflegekräfte geht.

EU-Recht erlaubt günstige Pflege in vertrauter Umgebung

Ganz abgesehen von den enormen Kosten ist stationäre Pflege nicht gerade die Traumvorstellung eines gelungenen Lebensabends. Im Gegenteil – angesichts der selbst von den Prüfern der Krankenkassen eingeräumten Qualitätsmängel in Heimen ist die Pflege in den eigenen vier Wänden oftmals die bessere Alternative. Die gute Nachricht: Für drei Viertel der Pflegebedürftigen in Deutschland ist Pflege im eigenen Zuhause möglich. Falls erforderlich, übernimmt ein ambulanter Pflegedienst die medizinische Versorgung. Angehörige werden entlastet, indem für die Pflege zuhause in Polen und anderen osteuropäischen EU-Ländern Hilfskräfte engagiert werden. Die Pflegehilfen, meist Frauen, arbeiten entweder selbstständig oder als Arbeitnehmerinnen. Die letztgenannte Möglichkeit kostet etwas mehr, schafft aber hohe Rechtssicherheit durch die klare Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit. Für eine Vollzeitpflege durch eine angestellte Polin muss man mit etwa 2.000 Euro im Monat rechnen.

Kontakte durch Pflegevermittler

Wie genau die Pflege zuhause aus Polen funktioniert, erklären Pflegeagenturen hier vor Ort. Sie ermitteln den konkreten Betreuungsbedarf bei der Haushaltsführung und in der Grundpflege, vermitteln Kontakte zu zuverlässigen Vertragspartnern in Osteuropa, formulieren Verträge und unterstützen bei der konkreten Durchführung. Ist die Hilfskraft bei einem Arbeitgeber in ihrer Heimat angestellt und wird nach Deutschland entsendet, genügt die sogenannte A1-Bescheinigung. Mit diesem zweisprachigen Dokument sind die wesentlichen Formalitäten bezüglich der Sozialversicherung bereits erledigt, der deutsche Haushalt hat keinerlei bürokratischen Aufwand.

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