Pflegeerlaubnis Vollzeitpflege

Krankenpflegebewilligung Vollzeitpflege

kann aber keine Pflegegenehmigung erteilen. Es beschäftigt sich mit dem Thema der Vollzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen. Nach SGB VIII sind die Voraussetzungen für eine Pflegeberechtigung auch vor Ort erfüllt. Für die Vollzeitpflege benötigen Sie keine Pflegebewilligung. Ihre wichtigste Anlaufstelle während Ihrer Zeit als Pflegeeltern ist das Jugendamt.

Betreuungserlaubnis

Derjenige, der ein Kinde oder einen jungen Menschen über Tag und Nacht in seinem Haus, also in Vollzeitpflege, aufnimmt, wird als Betreuer benannt und braucht eine sogen. Es handelt sich um eine Schutzmaßnahme, die sicherstellen soll, dass das Wohl des Babys oder der jungen Person in seiner neuen Gastfamilie nicht in Gefahr ist.

Der Betreuungsausweis ist eine staatliche Pflege für Kinder und Jugendliche, die in einer familienfremden Umgebung außerhalb des elterlichen Hauses versorgt werden und wird vom jeweiligen Landesjugendamt ausgestellt. Möchte man ein eigenes Kinder betreuen und unterliegt die Betreuungsart nicht den in 44 Abs. 1 SGB VIII aufgeführten Ausnahmen, d. h. dass das Kinder bis zum dritten Grade, für weniger als acht Wochen oder nur tagsüber von Angehörigen oder Schwiegereltern versorgt wird, muss man beim ortsansässigen Jugendämter die Betreuungserlaubnis einholen.

Eine Betreuungserlaubnis darf das Jugendämter nur ausstellen, wenn davon ausgegangen werden kann, dass das Wohl des Kindes im Pflegeheim sichergestellt ist. Wohnt ein Kinde in einer bewilligungspflichtigen Familie, muss dieses das zuständige Jugendämter über alle wesentlichen Änderungen in der Familie informieren (z.B. Wohnortwechsel; eintretende Erkrankungen, die das Wohl des Kinde gefährden) und auf Verlangen Informationen über das Pflegeheim und das Kinde oder den Jugendlichen bereitstellen.

Bei Erteilung einer Betreuungserlaubnis sollte das Jugendämter auf eine Vertragsvereinbarung zwischen dem Betreuer und dem Betreuer über die Gestaltung des Betreuungsverhältnisses hinarbeiten (Art. 41 AGSG). Ungeeignete Menschen oder Vereine können durch das Jugendämter von der Platzierung von Pflegeheimen ausgeschlossen werden. Wird ein Kind vom Jugendämter selbst im Zuge der Erziehungshilfe in Vollzeitpflege nach 33 SGB VIII in eine Gastfamilie aufgenommen, ist keine weitere Betreuungserlaubnis zu erteilen.

Dabei wird der Kinderschutz durch die ständige Pflege der Pflegefamilien durch das Jugendämter sichergestellt.

Jung, SGBVIII 44 Genehmigung zur Vollzeitpflege / 2.1.3 Anforderungen und Genehmigungsverfahren (Abs.2) & TVöD Office Professional| Öffentliche Dienste

Das Erteilen der Betreuungserlaubnis geht davon aus, dass das Wohl der Kleinen im Pflegeheim aufrechterhalten wird. Dabei muss die verantwortliche Einrichtung der Jugendhilfe (vor Beginn der Pflege) eine prognostische Beurteilung vornehmen, ob die Betreuungsperson im jeweiligen Fall entsprechend der Pflegeheimart und den persönlichen Erfordernissen und dem Entwicklungsniveau des zuzulassenden Kindes personell, gesund und pädagogisch tauglich ist (Nds OVG, Beschluss vom 10. April 2002, 4 LB 53/02, S. 130 m. w. N.).

Vor allem die folgenden Aspekte müssen unter Beachtung der persönlichen Anforderungen und des Entwicklungsstands des Kindes berücksichtigt werden: Persönliches Geschick der Pflegeperson: Verantwortungsbewußtsein, Vorsicht, emotionale Aufmerksamkeit; ein höheres Alter der Pflegekraft muss nicht notwendigerweise gegen die eigene Befähigung sprechen (Nds OVG, op.cit. O.); hier ist jedoch der Gesundheitseignung besondere Aufmerksamkeit zu widmen; auch die Angehörigkeit zu einer Religion ist nicht notwendigerweise gegen die Befähigung gerichtet (OLG Köln, Entscheidung vom 25.3.1999, 21 WF 45/99, FF 2000, S. 1390); bei entsprechender Vorverurteilung ist keine Persönlichkeitseignung zu erkennen.

Das ist durch eine polizeiliche Unbedenklichkeitsbescheinigung, 72a Abs. 1 S. 2; ordnungsgemäße Wirtschaftslage (VG München, Entscheidung vom 15.6.2009, S. 18 S. 2383; vgl. für Nordrhein-Westfalen auch: § 17 lit. Die Gesundheitseignung des Betreuers: ausreichend physische und psychische Widerstandsfähigkeit (OVG NRW, Beschlussfassung vom 2.9.2008, 12 B 1224/08); letzteres ist besonders wichtig, da die Versorgung "ausländischer" Minderjähriger ein Höchstmaß an psychologischer Sicherheit voraussetzt, um Stress und Krisensituation in adäquater Weise meistern zu können (Nds OVG, Beschlussfassung V).

4.6. 2010, 4 P kt. 144/10 über Tagesbetreuung und geistige Behinderung); nicht angegeben bei Erkrankungen der pflegenden Person oder anderer im Haus lebenden Menschen, die das Wohl des Kindes nicht unwesentlich beeinträchtigen (vgl. für Nordrhein-Westfalen auch: § 17 Buchstabe e AG KJHG NW). Das kann durch ein Gesundheitszeugnis überprüft werden; bei Alkoholikern nicht angegeben; der "trockene" Alkohol kann jedoch durchaus angemessen sein, vor allem wenn die Rezidivprognose günstig ist (Nds OVG, a.a.O.); die Existenz einer Minderung der Erwerbsfähigkeit ist nicht per se gegen die Tauglichkeit (Nds OVG, a.O.) gerichtet.

Pädagogisches Geschick des Betreuers: keine Pädagogik notwendig; wenn eine solche Qualifikation vorliegt, bedeutet dies jedoch, dass die erforderliche Pädagogik vorliegt; ansonsten ein Mindestniveau (kein Ideal, siehe oben). Einfühlsamkeit für die vom Betreuer festgelegte Grundausrichtung der Bildung; größere Erfahrungen im Umgangs mit Jugendlichen; das Vorhandensein eines Bildungskonzepts ist aussagekräftig, aber nicht unbedingt notwendig; das Gleiche trifft auf die Bereitschaft zur Beratung und Weiterbildung zu; die Befähigung ist zu verweigern, wenn der Betreuer die Leibesstrafe als zulässiges und erforderliches Erziehungsinstrument ansieht, da dies mit dem Erziehungsanspruch des Kindes nach § 1631 Absatz übereinstimmt.

Das OVG NRW, Beschlussfassung vom 2.9. 2008, 12 B 1224/08 für Kindertagesstätten; a. A. v. Karlsruhe, Entscheidung vom 23.1. 2001, 2 K 4132/98, ABl. 2001 S. 488 ohne Wiederholungsgefahr). Geeignet für das Pflegeheim: Genügend Räume vgl. für Nordrhein-Westfalen auch: 17 Buchstabe f AG KJHG NW); für die Zulassung von Kindern: kindergerechte Räume, die dem Bewegungsdrang des Kindes gerecht werden; ausreichend sanitär.

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