Pflegefachmann Ausbildung

Krankenpflege Berufsausbildung

Warum gibt es eine generalistische Ausbildung? und eine zukunftsorientierte Ausbildung im Bereich Gesundheit und Soziales. "Individuelle Betreuung schafft Vertrauen und richtet sich an den ganzen Menschen. Verschiedene Insight-Sequenzen sind integriert. Das Ziel ist es, die Ausbildung zum Pflegefachmann zu modernisieren, attraktiver zu gestalten und das Berufsfeld Pflege insgesamt aufzuwerten.


24 Stunden Pflege

"Diese Ausbildung hat viele Vorteile!"

Die" Allgemeine Pflegeausbildung" ist dort nach wie vor ein Vorzeigeprojekt. Erst im Jahr 2020 wird die so genannten "Generalist Nursing Training" mit dem berufsqualifizierenden Titel "Nursing Specialist" angeboten. Die Lernenden müssen sich aber noch für einen der "alten" Studiengänge wie Altenpfleger oder Krankenschwester entschließen. Meistens können sie nach weiteren sechs Monaten noch den zweiten Grad erreichen.

Warum gibt es eine Generalistenausbildung? Nun, Betreuung ist Betreuung - ob für die Betreuung von Kindern, jungen oder alten Menschen oder Menschen mit Behinderungen. Man kann die subtilen Differenzen viel besser nachvollziehen, wenn man alle Bereiche der Versorgung kennt - wie Carolin. Gemeinsam mit Alten- und Kinderkrankenschwestern erfährt sie viel über die Bereiche Gesundheit, Krankenpflege und Ernährungswissenschaft.

Die 22-Jährige hatte ihre beste Ausbildung bei den Diakoninnen Speyer-Mannheim während ihres Praktikums am Innenbahnhof. Seitdem sie drei Jahre ist, will Carolin Amme werden. "Da war mein kleiner, kranker Mann ", sagt sie, "und die Schwester, die sich um ihn gekümmert hat, hat mich sehr beeindruckt." Mit drei Praktikumsplätzen in den Klassen 9, 11 und nach dem Abitur war die Sache endlich geklärt.

Die" Allgemeine Pflegeausbildung" mit dem Titel "Pflegefachfrau/-mann" wurde von der Regierung 2017 festgelegt und wird im Jahr 2020 beginnen. Pflegeberufe, die die "alte" Ausbildung noch abgeschlossen haben, können ab 2020 den Titel "Pflegefachfrau/-mann" erhalten, wenn sie eine gekürzte Generalistenausbildung durchlaufen haben. In den letzten Jahren hat sich die Ausbildung in der Pflege stark gewandelt.

"Nicht mehr die Erkrankung steht heute im Mittelpunkt, sondern die Gesundheit", erläutert Tanja Schaller, die Direktorin in Speyer. "Wie man mit seiner Erkrankung gut lebt und Sekundärkrankheiten vorbeugt." Die Generalistische Krankenpflegeausbildung beschäftigt sich immer mit jedem Alter, zum Beispiel mit dem Ernährungsthema: Welche Nahrungsmittel benötige ich als Kleinkind, als 40-Jähriger und als Senioren, um fit zu sein?

Egal in welcher Pflegeeinrichtung: Es gibt viel zu tun. "Die Arbeit braucht Energie", sagt Carolin, "also will ich mir andere Möglichkeiten für die weitere Entwicklung offen halten." Dies kann sie rasch tun, da ihr zwei Praxissemester in beiden Ausbildungsgängen anrechenbar sind. Vierwöchig war Carolin in einer Poliklinik in Nairobi: "Das Niveau der ärztlichen Betreuung hat mich schockiert", sagt sie, und doch tobt der nächste Hauch von den Faszination der Menschen und Märkte in Afrika.

Weitere Pflegeabsolventen aus Speyer sind in der Schweiz tätig oder als professionelle Au-pairs in Amerika auf Reisen.

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