Pflegegeldversicherung Sinnvoll

Krankenpflegeversicherung Aussagekräftig

Wem eine private Pflegeversicherung Sinn macht. Ergänzende Pflegeversicherung ist sinnvoll - Verbesserungen durch das Pflegestärkungsgesetz. Der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung ist schon in jungen Jahren sinnvoll: Eine freiwillige Pflegeversicherung wird von vielen Deutschen als sinnvoll angesehen.

Krankenpflegeversicherung: Brauchen Sie zusätzliche Deckung?

Krankenpflegeversicherung ist obligatorisch und soll einen Teil der im Versorgungsfall anfallenden Aufwendungen decken. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Menschen stark angestiegen; mehr als 2,4 Mio. Menschen in Deutschland werden heute als Pflegebedürftige eingestuft. Das bedeutet, dass Menschen, die für einen Zeitraum von sechs Monaten ständige und regelmässige Unterstützung bei der Grundversorgung, beim Einkauf, beim Essen, beim Saubermachen, Aufstehen, Liegen oder An- und Ablegen benötigen.

Die Thematik der Betreuung ist extrem vielschichtig. Die Pflegebedürftigkeit muss immer von einem Fachmann, in der Regel einem Hausarzt oder einer Krankenschwester des Sanitätsdienstes, festgestellt werden. Letztere führt im Namen der zuständigen Pflegeversicherung einen etwa einstuendigen Besuch zu Hause durch. Es ist ratsam, sich vorab bei der eigenen Krankenversicherung oder einem Krankenpflegedienst ausführlich beraten zu lassen.

Von wem wird die Krankenpflegeversicherung bezahlt? Privatversicherte müssen eine eigene Langzeitpflegeversicherung abschliessen. Jede gesetzliche Krankenkasse bezahlt 1,95% ihres Bruttogehalts in die Krankenpflegeversicherung. Mit einem monatlichen Einkommen von beispielsweise 3000 EUR kostet die Krankenkasse knapp 60 EUR, also mehr als 700 EUR pro Jahr. Das Bruttolohn wird für die Kalkulation der Krankenpflegeversicherung nur bis zur Bemessungsgrenze verwendet.

Im Jahr 2011 werden es 3712,50 EUR pro Jahr sein. Jeder, der in den zehn Jahren vor Antragstellung für die Dauer von zwei Jahren in den Pflegefonds seiner Krankenversicherung einbezahlt hat. Der Krankenversicherer ist auch Ihre Pflegeversicherungsgesellschaft. Wer eine eigene Krankenpflegeversicherung abschließt, erhält auch einen Zuschuss zu den Kosten der Pflege.

Welche Vorteile bietet die Krankenpflegeversicherung? In der gesetzlichen Krankenpflegeversicherung gibt es Funktionen wie die Teilkaskoversicherung, so dass nicht alle Ausgaben des Betreuten weitestgehend gedeckt sind. Folgende Leistungen werden pro rata temporär gezahlt: Pflegebeihilfe, Sachbezüge, vollstationäre Versorgung, Kurzzeit- und Ersatzbetreuung, Verbesserungen des Wohnumfelds und Beiträge zur Rentenversicherung für Pflegende. Erwerbstätige Familienangehörige haben in Unternehmen mit 15 oder mehr Beschäftigten bis zu sechs Monaten unbezahlter Krankenpflege mit Arbeitsplatzgarantie Anrecht.

Die Mitarbeiter haben auch ein Anrecht auf unbezahlten Urlaub von bis zu zehn Tagen für die Akutversorgung. Dennoch können Patienten und ihre Angehörigen mit hohen Ausgaben konfrontiert werden. Eine Heimunterkunft kostete also mehr als 3000 EUR pro Tag - also fast doppelt so viel, wie die Pflegeversicherung zahlt.

Welche Betreuungsstufen gibt es? Alle Pflegebedürftigen, deren Hilfebedarf für eine der amtlichen Versorgungsstufen noch nicht hoch genug ist, werden hier verzeichnet. Darunter fallen z.B. Demenzkranke, die eine Betreuung bedürfen, aber wenig Unterstützung bei der häuslichen Pflege und Grundversorgung haben. Bis zu 200 EUR pro Monat bekommen Sie von der Krankenpflegeversicherung.

Dies sind alle, die zumindest einmal am Tag und darüber hinaus mehrfach in der Woche bei der häuslichen Pflege Unterstützung bei der Grundversorgung (Körperpflege, Nahrung, Mobilität) suchen. Die Tagespflege muss mind. 90 min betragen - davon mind. 45 min Basispflege. Dies sind alle, die zu unterschiedlichen Zeiten des Tages wenigstens drei Mal am Tag Unterstützung bei der Körperhygiene, Nahrung oder Beweglichkeit und darüber hinaus mehrfach in der Woche bei der häuslichen Pflege suchen.

Tägliche Pflege: mind. 3 Std. - davon mind. 2 Std. Grundversorgung. Dies sind alle, die rund um die Uhr rund um die Uhr Hilfe in Sachen Körperhygiene, Nahrung oder Beweglichkeit suchen - auch in der Nacht - und auch bei der häuslichen Pflege mehrfach in der Woche Unterstützung suchen. Lediglich etwa zehn Prozentpunkte der Fälle sind in dieser Versorgungsstufe zusammengefasst.

Tägliche Pflege: mind. 5 Std. - davon mind. 4 Std. Grundversorgung. Es ist für sehr schwere Fälle reserviert, z.B. die 24-Stunden-Betreuung einer Lähmung vom Nacken aus. In der Regel werden die Pflegebedürftigen so weit wie möglich zu Haus, d.h. auf ambulanter Basis, versorgt. Dies betrifft rund zwei Drittel aller Fälle in der Krankenpflege. Krankenschwestern sind verpflichtet, eine so genannte Aktivierungspflege durchzuführen.

Die Initiative der Betreuungsbedürftigen soll gefördert und aufrechterhalten werden. Für den Fachmann, der den Pflegebedarf beurteilt, kommt der persönlichen Lebenssituation eine große Bedeutung zu. Zur Verbesserung der Lebenssituation gibt es auch Fördermittel der Pflegekassen. Falls eine stationäre Vollversorgung - also die Unterkunft in einem Wohnheim - erforderlich wird, übernimmt die Krankenpflegeversicherung einen Zuschlag zu den Kosten des Heims bis zu einem maximalen Monatstarif.

Allerdings müssen die Übernachtungs- und Verpflegungskosten vom Patienten selbst getragen werden, da der Zuschlag nur für die Pflegekosten aufkommt. Die Pflegebedürftigen bestimmen selbst, in welches Heim sie gehen werden. Wenn der Patient selbst die ambulante und stationäre Betreuung durchführt, hat er Anrecht auf eine Pflegezulage. Er kann dann die für ihn sorgenden Menschen (z.B. Familienmitglieder oder Nachbarn) auszahlen.

Statt des Geldes können die Krankenkassen auch Leistungen, die so genannten Sachbezüge, uebernehmen. Das ist der Fall, wenn der Patient zu Haus versorgt wird, d.h. vom Pflegepersonal beim Wäschewaschen, Fressen oder Reinigen der Wohnung begleitet wird. Der Betrag der Sachbezüge ist abhängig von der Pflege. Pflegebeihilfe und Sachbezüge können auch miteinander verbunden werden.

Der Patient hat so die Gelegenheit, einen Teil seiner Versorgung einem Pflegeservice zu übergeben und sich selbst um den Rest zu kümmern. Das kann ganz praktisch heißen, dass ein Pflegeservice die Morgenpflege und ein Familienmitglied zu anderen Zeiten des Tages (z.B. mittags) übernehmen kann. Mit privaten Zusatzversicherungen können die wirtschaftlichen Gefahren einer Versorgungslücke gemildert werden.

Je nach Tarifen bekommt der Versicherte entweder eine gewisse Altersrente, einen Teil der tatsächlich entstandenen Aufwendungen oder ein Taggeld, über das er kostenlos verfügt. Es gibt aber auch gute Gründe, keine privaten Pflegezusatzversicherungen abzuschließen. Einerseits ist die zusätzliche Versicherung relativ teuer: Es muss mit einem Beitrag zwischen 50 und 100 EUR pro Monat gerechnet werden.

Daher ist es gerade für Jugendliche oft sinnvoll, ihre eigene Vorsorge zu erhöhen, als in die Pflege-Zusatzversicherung einsteigen. Sie können entweder weitergegeben oder in Form von Pflegegeldern verwendet werden, die dann zwingend benötigt werden. Demenzerkrankte Menschen gehen zurzeit durch die Pflegekasse. Dennoch entsprechen sie noch nicht den Anforderungen der Pflegeklasse I.

Da sich Demenzkranke aber in der Regel immer noch selbst kleiden oder ernähren können, bekommen sie für "zusätzliche Pflegeleistungen bei eingeschränkten Alltagsleistungen" höchstens 200 EUR pro Monat. Ein Ratgeber zum Themenbereich Krankenpflegeversicherung wird von den Verbraucherzentren zum Selbstkostenpreis von 4,90 EUR angeboten.

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