Pflegehilfe Polen

Pflege aus Osteuropa legal, unkompliziert und bezahlbar

Eine Pflegehilfe aus Polen, Ungarn, Rumänien, den baltischen Staaten und vielen anderen Ländern Osteuropas sichert in tausenden deutschen Haushalten eine liebevolle Pflege. Statt ambulanter Pflege nach der Stoppuhr, statt gravierende Mängel in Heimen zu akzeptieren bleibt der Senior in seinen eigenen vier Wänden, genießt die vertraute Umgebung, die Privatsphäre und – soweit möglich – eine selbstbestimmte letzte Lebensphase. Ein Szenario nur für Reiche? Keineswegs. Mit dem richtigen Modell ist Pflege aus Osteuropa legal, unkompliziert und bezahlbar.

Europäisches Recht bietet viele Möglichkeiten

Pflege zu Hause

Anders als Hilfskräfte aus Kasachstan oder der Ukraine benötigen EU-Bürger keine besondere Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis, wenn sie selbstständig oder angestellt in einem anderen Land der Union tätig sein wollen. 2014 fielen die letzten Schranken des deutschen Arbeitsmarkts für Rumänien und Bulgarien. Die billigste Möglichkeit ist eine selbstständige Pflegehilfe aus Polen oder einem anderen EU-Land. Die Preise für Vollzeitpflege beginnen bei rund 1.700 Euro im Monat und steigen abhängig von der gewünschten Pflegeleistung und den Deutschkenntnissen der Pflegerin. Allerdings bewegt sich das Modell in einer rechtlichen Grauzone zur Scheinselbstständigkeit. Für Selbstständige gilt zudem kein Arbeitnehmerschutz zum Beispiel hinsichtlich Mindestlohn und Höchstarbeitszeiten. Sicherer und auch fair für beide Seiten ist die abhängige Beschäftigung. Die Pflegehilfe aus Polen hat dann Arbeitnehmerstatus. Völlig unabhängig davon, ob sie direkt im deutschen Haushalt angestellt ist oder einen Arbeitgeber in ihrer Heimat hat, gilt das Arbeitsrecht des Tätigkeitslands. Untergrenze für die monatlichen Kosten sind bei diesem Modell etwa 2.000 Euro im Monat für eine Betreuung rund um die Uhr. Damit dies mit den deutschen Höchstarbeitszeiten vereinbar ist, wohnt die Pflegerin im Haushalt ihres Klienten. Für die Pflege in häuslicher Gemeinschaft sieht das Arbeitszeitgesetz nämlich eine Ausnahme vor – Arbeitszeiten, Bereitschaft und Ruhephasen sind in dieser Konstellation nicht hinreichend genau abzugrenzen.

Pflegehilfen aus Polen
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Eine Pflegehilfe aus Polen, Ungarn, Rumänien, den baltischen Staaten und vielen anderen Ländern Osteuropas sichert in tausenden deutschen Haushalten eine liebevolle Pflege.

Der Pflegedienst kommt zusätzlich ins Haus

Haushalts- und Pflegehilfen aus Osteuropa besitzen meist keine pflegerische Berufsausbildung, oder sie wird in Deutschland wegen mangelnder Sprachkenntnisse nicht anerkannt. Deshalb ist der Einsatz auf hauswirtschaftliche Arbeiten und die sogenannte Grundpflege in den Bereichen Körperhygiene, Essen und Trinken sowie Mobilität begrenzt. Hier sind die Pflegehilfen kompetent und warmherzig unterwegs und bedeuten eine gewaltige Entlastung und Beruhigung für die Angehörigen, die ihren pflegebedürftigen Verwandten in guten Händen wissen. Medizinische Aufgaben werden, soweit erforderlich von einem ambulanten Pflegedienst mit Fachpersonal ausgeführt. Die Arbeitsteilung zwischen Pflegedienst und Hilfskraft schlägt sich auch in der Finanzierung nieder. Die Pflegeversicherung kennt für die medizinische Behandlungspflege Sachleistungen, die meist direkt zwischen Versicherer und Pflegedienst abgerechnet werden. Für Hilfskräfte stehen die Sachleistungen nicht zur Verfügung. Aber es gibt ein Pflegegeld zur freien Verfügung, das für die Bezahlung der Pflegehilfe aus Polen genutzt werden kann. Geschickt ist es, beide Leistungsarten prozentual zu kombinieren. Werden Sachleistungen beispielsweise nur zu 30 % benötigt, besteht ergänzend ein Anspruch auf 70 % des Pflegegeldes.

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