Pflegekräfte mit Migrationshintergrund

Krankenschwestern mit Migrationshintergrund

Krankenschwestern mit Migrationshintergrund in der. Krankenschwestern mit Migrationshintergrund in Deutschland: Zwischen erfolgreicher Integration und Nachteil. Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund in Altenpflegeheimen. Die interkulturelle Kompetenz von Betreuern mit Migrationshintergrund . Wie sieht es mit Pflegepersonal mit Migrationshintergrund aus?

Krankenschwestern mit Migrationshintergrund in der Langzeitbetreuung

In diesem Artikel geht es um die Bedeutung von Krankenschwestern mit Migrationshintergrund im Pflegebereich, ein Themengebiet, das ich in der Vergangenheit gern mit Herrn Dr. med. Gerd Nägele besprochen habe. Die Marschrichtung der Pflege: Gründe und Folgen in den nördlichen und liberalen Pflegesystemen. Zeitschrift für Europäische Sozialpolitik, 22(4), S. 377-391, Bereitstellung und Bezahlung von Langzeitversorgung, Studien zur OECD-Gesundheitspolitik, OECD-Veröffentlichung.

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Starker Anstieg des Pflegepersonals mit Migrationshintergrund erforderlich

Dass eine Pflegekrise in der Bundesrepublik herrscht, ist kein Fremdwort mehr. Die demographische Entwicklung hat schon lange eingesetzt und der gestiegene Versorgungsbedarf wird bereits durch den aktuellen Fachkräftemangel ausgeglichen. Krankenschwestern mit Migrationshintergrund müssen daher immer dringlicher in die Krankenpflege integriert werden, um auch in den Häusern die Personalstrukturen erhalten zu können.

Diese Spezialisten haben neben dieser sehr deutlichen personellen Entwicklung auch den Vorzug, dass die kultursensiblen Aspekte der Institutionen in den kommenden Jahren immer mehr in den Vordergrund rücken werden, und zwar immer mehr Senioren mit Migrationshintergrund, die pflegebedürftig sind. Doch welche Vorraussetzungen sind nötig, um Pflegekräfte mit Migrationshintergrund in den Pflegesektor zu binden und effektiv zu vernetzen?

Was sind die Anforderungen an Pflegekräfte mit Migrationshintergrund? Die Betreuung älterer und kranker Menschen ist immer auch kommunikativ, denn es reicht keineswegs aus, das Futter einer solchen Person zu bereichern oder bei der Körperhygiene mithelfen. Seniorenpflege ist immer auch eine Kommunikationstätigkeit, bei der die Beziehungen zwischen Krankenschwester und Patient eine sehr große Bedeutung haben.

Zudem müssen die Betreuerinnen und Betreuer den oft sehr verschiedenen Kulturgewohnheiten stets beruflich begegnen können. Krankenschwestern mit Migrationshintergrund haben diese besondere Begabung im besten Falle im Verhältnis zu anderen Kulturkreisen. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass die deutschen Sprachkenntnisse bei der Einstellung von Pflegekräften mit Migrationshintergrund oft nicht immer in optimaler Weise ausreichen.

Bereits 2006 hat das Deutsches Volkshochschulinstitut in einer Bestandsaufnahme für Nordrhein-Westfalen gezeigt, dass viele Pflegekräfte mit ausländischen Wurzeln einen Qualifikationsbedarf in Bezug auf die deutschsprachige, fachsprachige und schriftliche Ausbildung haben. NordRheinWestfalen ist sicherlich kein Einzelbeispiel, denn in der Realität ist klar, dass von den rund 12% der Betreuer mit Migrationshintergrund (Stand 2015) nur wenige über gute bis sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprachkenntnisse einschließlich Orthografie und Sprachlehre verfügen.

Für diesen Personenkreis sind jedoch weitere Fortbildungsmaßnahmen sinnvoll, wenn sie professionell ausgebildetes Fachpersonal aus anderen Staaten gleichwertig in den pflegerischen Alltag einbinden wollen. Was leisten Pflegekräfte mit Migrationshintergrund? Hier kann man mit Zuversicht davon ausgehen, dass der Einsatz von Pflegekräften mit Migrationshintergrund ein wegweisender Schritt ist, um den Pflegebedarf ein wenig zu verringern und darüberhinaus die fachgerechte Betreuung von älteren und pflegebedürftigen Menschen aus anderen Kulturkreisen gemäß ihren jeweiligen Bedarfen und Eigenheiten zu gewährleisten.

Weil diese Gruppe von Menschen in der Regel bereits das Verstehen, die Sprachkenntnisse und das Wissen um die kulturellen Eigenheiten aus dem Haus ihrer Eltern hat. Krankenschwestern mit Migrationshintergrund können Mißverständnisse klären, technische Erläuterungen leichter nachvollziehbar machen und für mehr gegenseitige Handlungssicherheit auf beiden Seiten Sorge tragen. Zudem bieten solche Mitarbeiter nicht nur dem Kranken selbst, sondern auch dem Ambiente im Altenheim den großen Nutzen, Kulturverständnis zu erzeugen, vertrauensbildend und tolerant zusammenzuarbeiten.

Neben dieser vermittelnden Rolle, die Pflegekräfte mit Migrationshintergrund immer wieder spielen müssen, ist sie natürlich auch auf technischer Seite enorm herausgefordert. Gerade bei Demenz ist klar, dass Ältere die lästige Deutschkenntnisse vielleicht gar nicht mehr brauchen. Was nützt es dann, eine geeignete Krankenschwester vor Ort zu haben, die diesen Pflegebedürftigen in seiner Landessprache anspricht?

Wofür steht denn nun die kulturell sensible Versorgung? Es ist wohl nur natürlich, dass alte und hilfsbedürftige Menschen mit Migrationshintergrund auch im hohen Lebensalter eine Versorgung und Unterstützung vorziehen, die es ihnen erlaubt, nach ihren Traditionen, Überzeugungen und ihrer Unternehmenskultur zu handeln. Zudem sollte die kulturell sensible Versorgung jedoch nicht als unbewegliche Einrichtung angesehen werden.

Wenn man also bei der professionellen Kultivierung die eigene Kultur mit einbeziehen will, sollten solche Vorschläge gemacht werden, aber nicht unbedingt Bedingung für andere Dingen sein. Aber vor allem auch das Verstehen und die Akzeptanz der Pflegekräfte für die kulturbedingten Eigenheiten sind für pflegebedürftige Menschen mit Migrationshintergrund besonders bedeutsam und zeichnen eine gute kulturell sensible Betreuung aus.

Wenn Sie sich den Herausforderungen der Zukunft stellen und sich auch interkulturellen Bedingungen stellen wollen, müssen Sie früher als später über eine starke Zunahme von Pflegekräften mit Migrationshintergrund denken. Einerseits können diese Pflegekräfte mit ihrer soliden Pflegeausbildung den Pflegealltag in einem Heim mitgestalten.

Weil auch Menschen mit Migrationshintergrund alt und betreuungsbedürftig werden. Sie können hier eine Brücke bauen, Verständigung herstellen, Hintergrundinformationen zu Religionen, Bräuchen, Kulturen und mehr liefern und andererseits Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund erläutern, wie das System der deutschen Versorgung arbeitet, welche Chancen es gibt und wie eine gleichberechtigte Betreuung auch für Migrantinnen und Migranten erfolgt.

Zudem spielen diese Spezialisten eine sehr große Bedeutung für die persönliche Versorgung beispielsweise von Demenzkranken. Sehr wichtig ist jedoch, dass diese Pflegekräfte nicht nur gut Deutsch können, sondern auch die Fachbegriffe verstehen und eine Dokumentation vorlegen.

Es muss daher das Bestreben sein, immer mehr Fachkräfte mit Migrationshintergrund für den Pflegebereich zu gewinnen und an Bord zu haben. Weil auch für alte und hilfsbedürftige Menschen die Seniorenpflege nicht mehr nur ein schattiges Dasein fristen muss. Dabei ist es aber auch Aufgabe von Trainern, Büros und Behörden, diese Pflegekräfte bestmöglich in deutscher Sprachkompetenz auszubilden.

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