Pflegende Angehörige Rente

Krankenpflege Angehörige Rente

Der Frauenbund fordert eine bessere finanzielle Anerkennung/International Nursing Day. Fachleute in den Bereichen Altersvorsorge, Rehabilitation und Zusatzversorgung. Gewerkschaft und SPD einigen sich auf Rente und Versorgung


24 Stunden Pflege

CDU/CSU und SPD haben in ihren Koalitionsgesprächen zu Renten und Versorgung zwei wesentliche, aber nicht kontroverse Fragen weitestgehend gelöst. CDU, CSU und SPD haben erste Entscheidungen im Renten- und Pflegebereich gefällt. Was die Renten betrifft, haben sich beide Parteien darauf geeinigt, bis 2025 eine Höchstgrenze von 20 % beizubehalten. Derzeit beträgt der Beteiligungssatz 18,6 Prozentpunkte.

CDU/CSU und SPD hatten sich bereits bei ihren Untersuchungen darauf geeinigt, dass das Pensionsniveau bis 2025 nicht unter 48% sinken soll. Nach aktuellen Schätzungen wird dieses Renten-/Lohnverhältnis im Jahr 2024 noch 48% und im Jahr 2025 47,4% betragen. Eine Vorsorgekommission soll für die Zeit nach 2025 einberufen werden.

Müttern, die vor 1992 drei oder mehr Kindern geboren haben, wird in Zukunft auch das dritte Jahr des Elternurlaubs in ihrer Rente gutgeschrieben. Mit der geplanten Basisrente "10-prozentig über der Grundversicherung" sollten relativ geringe Aufwendungen im Bereich eines zweistelligen Millionenbetrags verbunden sein. Schon am Mittwochabend einigten sich die Verhandlungsführer auf eine höhere Vergütung für alte Menschen und Krankenschwestern.

In Rheinland-Pfalz sollen, wie Ministerpräsident Malu Dreyer (SPD) klar machte, sofortige Maßnahmen für eine verbesserte personelle Ausstattung initiiert und in einem ersten Schritt 8.000 neue Fachpositionen eingerichtet werden. Pflegebedürftige Angehörige sollten mehr Hilfe erhalten. Zusätzliche Kosten sollten nicht von denjenigen getragen werden, die pflegebedürftig sind, versichert Dreyer. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte jedoch bereits in der vergangenen Wahlperiode einen deutlichen Personalaufbau in der Alten- und Pflegepflege und mehr Förderung für pflegende Angehörige angekuendigt.

"Der Mehrpreis für höhere Löhne und mehr Mitarbeiter darf nicht zu einer weiteren Erhöhung der eigenen Anteile pflegebedürftiger Patienten führen", sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Die Arbeitgebervereinigung fuer Krankenpflege verlangte eine Verdopplung der Aufwendungen fuer die Seniorenpflege mit Steuereinnahmen. Mit 13.000 Pflegeeinrichtungen im ganzen Land hätten sich die 8.000 weiteren Spezialisten nur leicht verbessert, sagte Vorstandsmitglied Eugen Brysch von der KNA.

"Inzwischen haben wir die ersten Abkommen getroffen: über Familienzusammenführung, Renten und Pflege." In der Frage der Familienzusammenführung fuer Fluechtlinge gibt es nach wie vor Meinungsverschiedenheiten zwischen CDU/CSU und SPD.

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