Pflegepersonal Vermittlung

Vermittlung von Pflegepersonal aus dem Ausland

Bei der Suche nach ausländischem Pflegepersonal ist die Vermittlung durch eine Agentur vor Ort eine äußerst wertvolle Unterstützung. Dafür fallen zwar Vermittlungsgebühren an, die oft bereits in die Tagessätze der Pflegekraft einkalkuliert sind, aber die gute Beratung im Vorfeld und die Auswahl seriöser Vertragspartner erspart dafür auch Fehler, die unter Umständen sehr teuer kommen können.

Pflegefall bedeutet Ausnahmezustand

Pflege zu Hause

Auch wenn der Kräfteverfall langsam fortgeschritten ist, trifft der Eintritt des Pflegefalls die Familie meist unvorbereitet. Lange wird das Unausweichliche verdrängt – ein geliebter Mensch kann nicht mehr allein bleiben. Für eine Übergangszeit können Angehörige den Haushalt versorgen und die sogenannte Grundpflege verrichten. Dazu gehören etwa Mobilitätsunterstützung beim Aufstehen, Waschen, Ankleiden und Essen, ebenso die Begleitung bei Arztbesuchen und natürlich auch in der Freizeit, wenn beispielsweise noch Spaziergänge möglich sind. Für die Angehörigenpflege gibt es sogar gesetzlich geregelte und bezahlte Auszeiten vom Job. Diese Spanne sollten Verwandte aber auch gezielt nutzen, um die Vermittlung von Pflegepersonal voranzutreiben. Die Einsicht, dass die körperlichen Gebrechen und geistigen Defizite des Familienmitglieds unumkehrbar sind, darf nicht zu spät kommen.

Pflegepersonal-Vermittlung
1/1

Bei der Suche nach ausländischem Pflegepersonal ist die Vermittlung durch eine Agentur vor Ort eine äußerst wertvolle Unterstützung.

Angehörige können die Vollzeitpflege allein nicht stemmen

Als betroffener Angehöriger sollten Sie sich auch nicht der Illusion hingeben, die Pflege allein leisten zu können, selbst wenn dafür Pflegegeld lockt. Es geht ja nicht nur um zeitliche Verfügbarkeit und körperliche Belastungen. Auch die Psyche leidet, wenn man einen geliebten Menschen hilflos sieht. Umgekehrt ist es für den Gepflegten schwer erträglich, seiner Familie zur Last zu fallen, ohne Möglichkeit, diese Schuld jemals abzutragen. An dieser Stelle kommt die Pflegeagentur ins Spiel. Kontakte findet man online, in größeren Städten gibt es flächendeckend Anlaufstellen für eine persönliche Beratung.

Vermittlung von Pflegepersonal aus Osteuropa

Jeder, der sich mit häuslicher Pflege beschäftigt, hat wohl schon von „der Polin“ gehört, die für kleines Geld die Angehörigen entlastet. Was vielleicht zunächst anrüchig und nach Ausbeutung klingt, ist ein völlig legales Vertragsmodell nach europäischem Recht, das im besten Sinn eine Win-win-Situation erzeugt. Für beide Vertragsparteien ist der Arbeitsmarkt sehr attraktiv, sonst würden wohl kaum Pflegerinnen aus Polen, Rumänien und anderen EU-Staaten in mehreren hunderttausend deutschen Haushalten hauswirtschaftlich und pflegerisch tätig sein. Kurz zusammengefasst funktioniert das gängige Konzept so: Pflegedienste im jeweiligen Heimatland stellen Personal ein und warten auf Aufträge aus Deutschland, die über besagte Agenturen vermittelt werden. Nach erfolgreicher Vermittlung entsenden die ausländischen Arbeitgeber die Pflegehilfen nach Deutschland. Der Arbeitgeber erfüllt alle formalen Pflichten, muss sich dabei aber beim Arbeitnehmerschutz an deutsches Recht halten, weil der Arbeitsplatz in Deutschland liegt. Die Rolle der Agentur besteht in der ausführlichen Beratung über den Umfang der zu beauftragenden Dienstleistung, der Vermittlung zuverlässiger Kräfte und der kompletten Abwicklung in deutscher Sprache. Für den Haushalt geht der organisatorische Aufwand gegen Null, und es verbleibt Qualitätszeit, die mit dem lieben Menschen sinnvoll verbracht werden kann.

Mehr zum Thema