Pflegerische Maßnahmen bei Schlaganfall

Krankenpflegemaßnahmen für Schlaganfälle

Krankenpflege nach einem Schlaganfall. Die Pflegestufen ersetzen dann die bisherigen Pflegestufen. Bei einem Schlaganfall kann es zu sehr unterschiedlichen Einschränkungen kommen. Der Antrag auf Pflegegeld kann sowohl vom Pflegebedürftigen als auch vom Angehörigen gestellt werden. Besonders wichtig ist dabei das wichtige Pflegeprinzip "Unterstützung durch Herausforderung".

sem-Konzept war die Basis für das.

Konsequenzen eines Schlaganfalles

Bei einem Schlaganfall kann es zu verschiedenen Krankheitsbildern kommen. Diese können durch das Bobath-Konzept in der Versorgung bekämpft werden. Bei einer akuten, plötzlichen Kreislaufstörung des Hirns - einem Schlaganfall - kommt es zu einer Neurologie auf einer Körperseite (meist gegenüber dem Hirninfarkt). Die meisten Betroffenen können jedoch mit fristgerechter Unterstützung und Therapie auskommen.

Trotzdem sind rund 30 % dieser Menschen danach dauerhaft betreuungsbedürftig. Abhängig davon, welcher Teil des Hirns durch einen Schlaganfall beschädigt wurde, können die Konsequenzen sehr unterschiedlich sein. Diese Symptome führen zu sehr verschiedenen Pflegemaßnahmen. Im Grunde genommen ist es jedoch das Ziel der Wartung, verloren gegangene Funktionalitäten wiederherzustellen. Selbst wenn der Schlaganfall in einigen Fällen schwerwiegende Verletzungen hervorrufen kann, bedeutet dies nicht, dass er nie repariert werden kann.

So können andere Hirnregionen die Funktion der gescheiterten Gebiete einnehmen. Grundvoraussetzung dafür ist die frühest mögliche medikamentöse Versorgung nach dem Bobath-Konzept. Die Zielsetzung dieser Maßnahme ist es, dem Betroffenen die verlorenen senso-motorischen Kompetenzen durch alltägliche Therapien und Lernmöglichkeiten, die in den Arbeitsalltag integriert sind, zurückzugeben. Damit soll verhindert werden, dass die zunächst erschlaffte Muskelmasse eines Schlaganfallpatienten innerhalb weniger Wochen die typischen, pathologisch erhöhten Verspannungen (Spasmen) aufbauen kann.

Die Patientin sollte die Steuerung der Muskulatur und der Bewegungsabläufe wieder übernehmen. Dazu ist es erforderlich, dass das ganze Patientenumfeld rund um die Uhr nach dem Bobath-Konzept auftritt. In der eigentlichen Behandlung gibt es mehrere komplementäre Maßnahmen. Das Positionieren: Eine gezielte Therapiepositionierung auf einem härteren Werkstoff liefert dem Betroffenen mehr Informationen, die seine Wahrnehmung des Körpers, vor allem der Lähmungsseite, günstig beeinflußen können.

Mobilisierung: Sie wird vom Behandler bei jeder einzelnen Behandlung (Umpositionierung, Stehen, Sitzen,....) optimal durchgeführt. Diese externe Verschiebung löst die verlorene Leistungsfähigkeit des Pflegebedürftigen ab, der dann die Verschiebung mit dem unberührten Teil des Körpers durchführt. Bei An- und Ablegen, beim Essen oder vor allem bei der Pflege werden vertraute Bewegungsabläufe und Bewegungskonzepte vom Pflegebedürftigen wieder aktiviert, die sich besser nachvollziehen lassen.

Wenn nach einem Schlaganfall eine Versorgung nach dem Bobath-Konzept erfolgen soll, ist dies nicht nur Sache des Krankengymnasten, sondern aller anderen. Nicht nur die Mediziner und andere Psychotherapeuten (Ergotherapeut, Logopäde,....), sondern vor allem das Pflegepersonal muss daher mit dem Pflegebedürftigen in Übereinstimmung mit den Richtlinien handeln. Die Impressionen aus ihrem Umgang sind durch den erhöhten Zeitanteil des Pflegepersonals mengenmäßig deutlich höher.

Doch auch als Familienmitglied ist es notwendig, das Bobath-Konzept einzuhalten. Der Stroke-Patient sollte auch direkt von der betreffenden Stelle angesprochen werden, da er sich dessen wieder stärker bewusst werden muss. Die Betreuung nach den Regeln von Robert Bosch ist daher ein 24-Stunden-Konzept, das immer an die Erfordernisse und den Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen angepaßt werden muß.

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