Pflegestärkungsgesetz 2017

Sorgfaltsstärkungsgesetz 2017

Seit dem 01.01.2017 hat sich das Pflegestärkungsgesetz II im Pflegebereich stark verändert. Seit 2017 sind die fünf neuen Pflegestufen seit dem 1. Januar 2017 in Kraft.


24 Stunden Pflege

Der Pflegestärkungsgesetz II reformiert die Pflege und bringt seit dem 1. Januar 2017 wichtige Veränderungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. Im Jahr 2017 wurden durch das Pflegestärkungsgesetz II die ambulanten und teilstationären Leistungen um Entlassungsleistungen erweitert. 27.11.2016; Torsten Schnitger; 1 Kommentar.

Pflegestärkungsgesetz:

Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wurden im Jahr 2017 grundsätzliche Änderungen und Neuerungen im Versorgungssystem für Patienten, Verwandte und Pflegepersonal eingeführt. Grundpfeiler des Rechts ist die Neukonzeption der Pflegebedürftigkeit, die sich verstärkt an den persönlichen Lebensumständen und den persönlichen Behinderungen und Möglichkeiten ausrichtet.

Seit 2017 haben auf dieser Basis alle Personen, die pflegebedürftig sind, gleichen Anspruch auf Pflegeversicherungsleistungen, egal ob sie von physischen, mentalen oder seelischen Behinderungen betroffen sind. Durch das neue Beurteilungsinstrument kann die persönliche Pflege- und Lebenslage von Personen, die Pflegeversicherungsleistungen beantragt haben, besser erfaßt werden.

Dies ermöglicht es, Menschen mit Pflegebedürftigkeit individuell zu betreuen und ihre Selbständigkeit im täglichen Leben dauerhaft zu festigen. Mit dem neuen Leistungsgesetz werden die Zielsetzungen des neuen Konzepts der Pflegebedürftigkeit konsequent umgesetzt: Maßgeschneiderte Hilfsmittel sollen die Selbständigkeit und Leistungsfähigkeit von Pflegebedürftigen bewahren und festigen. Für die Refinanzierung dieser Massnahmen wird der Beitrag zur Krankenpflegeversicherung zum Stichtag um weitere 0,2 %-Punkte erhöht, so dass für die Leistungen der Krankenpflege rund fünf Mrd. EUR mehr pro Jahr zur Verfügung gestellt werden.

Mit dem Inkrafttreten des zweiten Betreuungsstärkungsgesetzes, vor allem der Überführung in das neue Konzept des Pflegebedarfs und des neuen Beurteilungsinstruments, ist seit Jänner 2016 ein rechtlich eingerichteter Fachbeirat verbunden, in dem Pflegefonds, Dienstleistungsorganisationen, Selbsthilfe-Organisationen für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen, Repräsentanten der Betreuungsberufe, Bundesländer und Gemeinden sowie Repräsentanten der Naturwissenschaften beteiligt sind.

Andere Schwerpunkte des zweiten Betreuungsstärkungsgesetzes waren: Bis 2020 muss die Autonomie ein wissenschaftsbasiertes Vorgehen zur gleichmäßigen Messung des Personalbedarfes in der Pflege einrichtung erarbeiten und ausprobieren. Fortentwicklung der Qualitätssicherungsregeln: Die Bereiche Qualitätskontrolle, -messung und -darstellung werden auf einer wissenschaftlichen Basis weiter entwickelt; der Entscheidungsprozess der Eigenverwaltung in diesem Gebiet wird forciert.

Auf einen Blick: 1,2,3 auf einen Blick

Wichtigste Innovationen der neuen Version der neuen Version seit dem 01.01.2015 sind: Noch bis Ende 2014 hatten nur Menschen mit Demenz und andere Menschen mit nachgewiesener begrenzter Alltagstauglichkeit Anrecht auf Pflege. Noch mehr Nutzen für Demenzkranke: Mit der neuen Version der PDG 1 ermöglicht der Gesetzgeber erstmalig eine Erhöhung der Sozialleistungen für Demenzpatienten, für permanent geisteskranke und geistesbehinderte Menschen mit stark eingeschränkten Alltagskompetenzen.

Bisher betrug der Betrag 2.557 EUR. So können sie auch die neuen Hilfsleistungen für ihre Verwandten (Haushalts- und Einkaufsunterstützung und vieles mehr) aufbringen. Die einzigartige Einrichtungsbeihilfe von 2.500 EUR für je maximal vier Einwohner einer neuen Wohnungsgruppe oder AG steht nun auch Demenz-Patienten offen. Darüber hinaus bekommen maximal vier Personen in Wohngemeinschaften einen Zuschlag von je 205 EUR für die Anstellung eines organisatorischen Mitarbeiters und bis zu 4.000 EUR für altersgerechte Wohnungsumbaumaßnahmen.

Dadurch erhält die Versicherungsgesellschaft zusätzliche Einnahmen von rund 3,6 Mrd. EUR pro Jahr. In der Folge trat das Recht wie vorgesehen am 1. Jänner 2017 in Kraft. 1.

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