Pflegestufe 2 plus Demenz

Betreuungsstufe 2 plus Demenz

Betreuungsstufe II bei Demenz (= erhöhter Betrag), 525 EUR. Betreuungsreform - Was wird sich in der Versorgung im Jahr 2013 ändern? In jahrelanger Diskussion hat die Regierung die Reform des Pflegesystems eingeleitet. Der Wandel durch das Pflegeumorientierungsgesetz (PNG) wird für viele Menschen spürbar werden: Betreuungsbedürftige Personen und deren Familienangehörige. Unsere Übersicht verdeutlicht, was sich für die Beteiligten ab 2013 ändert.

Pflegehilfe für Senioren

Im Mittelpunkt der Reform steht der Ausbau der Dienstleistungen für Menschen mit Demenz.

Bisher wurden sie von der Pflegeversicherung vernachlässigt. Für den Nutzen war in der Regel ein anderes Leiden nötig. Demenzkranke, für die noch keine Versorgungsstufe festgelegt wurde, werden künftig Versorgungsleistungen der Versorgungsstufe 0 in Anspruch genommen Wie bei den anderen Versorgungsstufen wird zwischen einem Monatszuschuss und ambulanten Sachbezügen durch den Versorgungsdienst differenziert.

Der Angehörige kann eine der beiden Vergünstigungen oder eine der beiden Kombinationen auswählen. Ambulante Demenzpatienten, die eine so genannte eingeschränkte alltägliche Kompetenz haben und kaum Unterstützung bei der Grundversorgung wie Wäsche oder Verband brauchen, können in Zukunft einen Pflegezuschuss von 120 Euro oder Sachbezüge von bis zu 225 Euro pro angefangenen Monaten für die Versorgungsstufe 0 zusätzlich zu den bereits heute bei den Krankenkassen beantragten 100 oder 200 Euro monatlich verfügbaren zusätzlichen Pflegeleistungen beanspruchen.

Im Pflegestufenbereich I erhöht sich das Monatsgeld auf 305 Euro (plus 70 Euro). Wahlweise werden Sacheinlagen bis zu 665 Euro (plus 215 Euro) von den Krankenkassen erstattet. Im Pflegestufenbereich II erhöht sich das Betreuungsgeld auf 525 Euro (plus 85 Euro) und die Sachbezüge auf bis zu 1.250 Euro (plus 150 Euro).

Rund 500.000 Menschen mit Demenz sollen von diesen Maßnahmen profitiert haben. Bisher mussten Pflegedienste für bestimmte Zwecke genutzt werden, z.B. für die stündliche Heimbetreuung durch besonders ausgebildetes Fachpersonal oder für den Besuch anerkannter Pflegegruppen für Menschen mit Demenz, ab Jänner werden auch die Pflegedienste wie z. B. Lesen und Gehhilfen von der Pflegeversicherung gefördert.

Pflegebedürftige, die nicht über ihr Alter verwirrt sind, können über Pflegeleistungen auch Naturalleistungen erhalten. Auch eine präventive Pflege ist möglich. Erstmalig haben ältere Menschen und Geisteskranke mit begrenzter Alltagstauglichkeit bei fehlender Pflege von pflegebedürftigen Verwandten Anrecht auf Vorsorge. Zukünftig wird ein Höchstbetrag von EUR 1550 für bis zu 28 Tage pro Jahr ausbezahlt.

Auf diese Weise können Verwandte, wenn sie eine Pause brauchen, die Pflege der Betreuungsbedürftigen angemessen ersetzen. Wird nach einem Krankenhausaufenthalt eine Kurzzeitversorgung in Anspruch genommen bzw. betreuende Familienangehörige aufgrund von Urlaub oder Erkrankung präventiv betreut, wird die bisherige Pflegezulage weiterhin zur Haelfte von den Krankenkassen bezahlt. Die Pflegeversicherung zahlt unter gewissen Bedingungen für die Altersvorsorge pflegebedürftiger Angehöriger ein.

Für eine rentenrechtliche Absicherung müssen pflegebedürftige Familienangehörige einen oder mehrere Verwandte für einen Zeitraum von 14 Wochenstunden betreuen. Eine weitere wichtige Komponente der Betreuungsreform ist die Pflege von Verwandten. Rund 70 Prozent der Betreuungsbedürftigen werden von Verwandten zu Hause betreut, vor allem von ihren Bräuten. Dadurch wird es für sie einfacher, sich in Zukunft von der Pflege eines Patienten mit Pflegebedürftigkeit oder Rehabilitation zu befreien.

Künftig werden diese von den Pflegeversicherungen ohne Eigenbeteiligung mitfinanziert. Leben dagegen mehrere Patienten zusammen, können sie bis zu vier Mal einen Antrag auf einen Zuschuß von 2.557 Euro stellen. Damit wird die behindertengerechte Umstellung von ambulanten Wohngemeinschaften von den Krankenkassen mit bis zu 10.228 Euro unterstützt. Diese sollten sich als Alternativen zur häuslichen und häuslichen Versorgung durchsetzen.

Zu Sonderkonditionen gibt es derzeit auch eine monatliche Förderung von 200 EUR pro Einwohner. Damit können die Einwohner ihren gestiegenen organisatorischen Aufwand decken und z.B. einen organisatorischen Mitarbeiter einstellen. Die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen können in Zukunft entscheiden, ob ihr stationärer Pflegeservice ihnen die Versorgung nach früheren leistungsbezogenen Dienstleistungskomplexen (Beispiel: kleine Morgentoilette) oder eine gewisse Pflegezeit sicherstellt.

Die Rechte der Betreuungsbedürftigen und ihrer Familienangehörigen gegenüber den Krankenkassen und dem Ärztlichen Dienst der Krankenkasse (MDK) werden verstärkt. Für die Pflegeversicherung und den MDK gibt es ab Anfang 2013 bindende Leistungsgrundsätze, die sicherstellen, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Patienten und deren Angehörige sachgerecht und wertschätzen. Der MDK-Bericht wird in Zukunft auch Bewerbern von Pflegediensten zur Verfügung gestellt.

Zukünftig müssen die Pflegeversicherungen den Patienten über einen Sprechstunde und einen Kontakt innerhalb von zwei Wochen informieren, wenn ein Antrag auf Pflegeleistung gestellt wird. Die Konsultation kann auf Antrag des Versicherungsnehmers bei ihm zuhause oder bei seinem Wohnort stattfinden. Wenn eine Pflegeversicherung dies nicht rechtzeitig selbst tun kann, muss sie einen Gutschein für die Betreuung eines anderen kompetenten Dienstleisters vorlegen.

Darüber hinaus sind die Pflegeversicherungen zu einer verbesserten Beratungsleistung angehalten. Beispielsweise sollten die Versicherungsnehmer und ihre Familienangehörigen sie über die Vorteile der Pflegeversicherung sowie über die Vorteile und Hilfe anderer Einrichtungen aufklären. Wenn der MDK den Pflegebedürftigen nicht innerhalb von vier Wochen beurteilen kann, müssen die Krankenkassen dem Versicherungsnehmer wenigstens drei weitere Sachverständige zur Verfügung stellen.

Bisher konnte es manchmal lange Zeit in Anspruch nehmen, bis die Pflegeversicherung über einen Pflegeantrag entscheidet. Werden die Feststellungsentscheidungen nicht innerhalb eines Monates getroffen, müssen die Krankenkassen den Bewerbern zukünftig 10 Euro pro Tag als erste Leistung zur Verfügung stellen. Die Beitragssätze für gesetzliche Krankenversicherte steigen nach fünf Jahren unveränderter Beiträge ab 1. Januar 2013 von 1,95% (kinderlos 2,2%) auf 2,05% (kinderlos 2,3%) des Bruttoverdienstes.

Wer ab Jänner eine eigene Krankenpflegeversicherung abschliesst, kann einen Monatsbeitrag von 5 Euro erhalten. Zusätzlich muss die Privatzusatzversicherung für alle Versorgungsstufen eine Leistung erbringen, in der Versorgungsstufe III mind. 600 Euro pro Monat. 2. ärgerlich für viele, die früh mit der Vorbeugung für die Versorgung angefangen haben. Nähere Angaben zur Gesundheitsreform 2013 sind auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit zu lesen.

Mehr zum Thema