Pflegestufe 2 Steuerlich Absetzbar

Betreuungsstufe 2 Steuerlich absetzbar

Krankheit und Pflegekosten (§ 33 EStG). evtl. besondere Pflegekosten im Krankheitsfall; z.B.

Einzelpreis Pflegestufe III 40,00 ? × 8 Tage;. Steueranreize für die Hausarbeit. Pensionen und Mieteinnahmen - Was muss versteuert werden? Daher werden die Kosten geteilt, nur 66,5 Prozent der Aufwendungen sind steuerlich zu berücksichtigen.

Pflegeaufwand aus Sicht der Angehörigen - Was ist steuerlich abzugsfähig und wie?

Unterhaltskosten für einen gesetzlichen Anspruchsberechtigten können als außerordentliche Belastung im Sinne des 33a Abs. 1 StG angesehen werden. Darüber hinaus kann der zur Deckung der Grund- und Pflegeversicherung des Angehörigen verwendete Beitrag als Versorgungsleistung anerkannt werden. Die eigenen Einnahmen oder Vergütungen der betreuten Personen sind anrechenbar, soweit diese 624 EUR pro Jahr überschreiten.

Darüber hinaus darf die geförderte Person nur einen geringen Teil des Vermögens bis zu einem Höchstbetrag von EUR 15.500 (Marktwert abzüglich der darauf befindlichen Verbindlichkeiten) haben. Ausführliche Beispiele für die Ermittlung der Opferlimite sind in MBP 09, Seite 4 zu sehen Falls die Leistung einen besonderen und außergewöhnlichen Sachverhalt abdeckt, können die Kosten gemäß 33 StG angegeben werden.

Dazu zählen z.B. selbstfinanzierte Heilungskosten, Ausgaben für stationäre Pflege aufgrund von Krankheit oder Behinderung, Ausgaben für die Anstellung einer Krankenschwester oder eines Fachpflegedienstes sowie Ausgaben für Tages-/Nacht- oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen. Wenn der Privathaushalt aufgrund von Pflegeheimen auflöst, werden die Ausgaben durch eine Haushaltseinsparung reduziert.

Zur Vereinfachung werden die Haushaltseinsparungen mit dem in 33a Abs. 1 Satz 1 EGV festgelegten Maximalbetrag von 8.004 Euro (R 3 3 Abs. 2 Satz 2 EGV) eingenommen. Die Höhe der Ersparnis ist als Unterhaltszahlung nach 33a Abs. 1 StG absetzbar, wenn die übrigen Bedingungen erfüllt sind.

Allerdings werden die Unterbringungskosten für den nahestehenden Verwandten von der Finanzbehörde nur dann als unvermeidlich anerkannt, wenn der Beherberger wenig oder kein Kapital hat und die eigenen Einnahmen und Vergütungen nicht ausreichend sind, um diese auszugleichen. Anmerkung: Hat der Betreute dem Steuerzahler im Verhältnis zu seinem Lebensalter oder einer eventuellen Pflegebedürftigkeit Vermögensgegenstände zugewiesen, so werden die Pflegekosten nur in dem Umfang angerechnet, in dem sie den Betrag des zur Verfügung gestellten Vermögens überschreiten (R 3. 3 (5) EStR).

Inwiefern sich die Ausgaben für die kranke Unterkunft eines nahestehenden Verwandten in einem Altenheim nach 33, 33a StG wirklich auswirkt, ist von mehreren Gründen abhängig, wie das folgende Beispiel (nach BMF 2.12. 02, IV C 4 - S 2284 - 108/02) zeigt: Wenn der Steuerzahler den Verwandten selbst betreut, kann er anstelle der Steuerminderung nach 33 StG ein Pflegegeld in Höhe von 924 Euro vom Gesamteinkommen abführen.

Die Pflegepauschale unterliegt den folgenden Bedingungen: Der Pflegebedürftige ist nicht nur temporär machtlos (Markierung "Bl" oder "H" oder Pflegestufe III (Pflegestufen I - II sind nicht ausreichend). In Deutschland muss die Versorgung entweder bei der Pflegeperson zu Hause oder beim Patienten zu Hause erfolgen. Es ist unbedenklich, wenn der Betreuer temporär einen stationären Betreuer zur Betreuung einsetzt (R 33b Abs. 4 EStR).

Der Pflegebedürftige darf kein Einkommen für die Betreuung haben. Zum Einkommen zählt prinzipiell auch das weitergegebene Betreuungsgeld. Es ist jedoch unbedenklich, wenn die Pflegekraft das Betreuungsgeld nur auf treuhänderischer Basis für die Kosten, die ausschliesslich der Betreuten entstehen, ausübt. Der Einsatz muss in diesem Falle nachgewiesen werden. Wenn sich mehrere Menschen die Betreuung gemeinsam leisten, ist die Pauschale pro Kopf zu unterteilen.

Sind die Angehörigen für die Pflegekosten verantwortlich, kann auch eine Steuerminderung nach 35a StG in Erwägung gezogen werden. Gemäß 35a Abs. 1 Einkommensteuergesetz (EStG) werden Ausgaben für ein geringes Arbeitsverhältnis bevorzugt, sofern es sich um haushaltsbezogene Arbeiten handelt. 2. Dazu zählen Aktivitäten wie die Vorbereitung der Verpflegung, das Reinigen der Wohnungen, Gartenarbeit und Gartenarbeit, Sorge und Unterstützung von älteren oder hilfsbedürftigen Menschen.

In diesem Falle beläuft sich die Steuerminderung auf 20 Prozent der Kosten (max. 510 EUR). Werden sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse abgeschlossen oder Pflege- und Betreuungsleistungen in Anspruch genommen (z.B. ambulante Pflegedienste), sind in diesem Falle 20 Prozent der Auslagen ( "max. EUR 4.000") von der Steuerpflicht unmittelbar absetzbar (§ 35a Abs. 2 EStG).

Anmerkung Die steuerliche Ermäßigung für Pflege- und Unterstützungsleistungen erfordert nicht die Ermittlung und den Beweis einer Pflegepflicht oder den Erhalt von Pflegeversicherungsleistungen. Die Dienste müssen jedoch im Haus des Betreuungsbedürftigen oder im Haus des Betreuers geleistet werden. Unterbringungskosten in einem Wohnheim werden für den Verwandten nach 35a StG nicht berücksichtigt, es sei denn, die betreute Person führt dort einen eigenen, geschlossenen Hausstand.

Sachleistungen nach 36 SGB XI, die Erstattung von Kosten für Zusatzleistungen nach 45b SGB XI sowie für Dienste im Zusammenhang mit dem Personalbudget ( 17 SGB IX) sind auf die angefallenen Kosten zu verrechnen, soweit sie ausschliesslich und für Pflege- und Betreuungsdienste sowie Haushaltsdienstleistungen nach § 35a Abs. 2 vorgesehen sind.

Wichtige Pflegeleistungen der Pflegeversicherung ( 37 SGB XI) werden nicht berücksichtigt, da sie nicht für bestimmte Zwecke für pflegerische Leistungen verwendet werden können (BMF 15.2. 10, IV C 4 - S 2296-b/07/0003, Abs. 38). Gleiches trifft zu, wenn die Angehörigen die Verantwortung für die Ausgaben tragen und das Betreuungsgeld an sie weitergegeben wird.

Dies bedeutet, dass die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen, die Pflegeleistungen beziehen und vereinzelt auch einen Pflegeservice in Anspruch nehmen, die Kosten gemäß 35a StG in voller Höhe in Rechnung stellen können. Die Pflegepauschale ist neben der Steuerminderung nach 35a StG möglich, wenn die jeweiligen Anforderungen erfüllt sind. Bei Pflegebedürftigen, die eine Leistung aus einer Krankenpflegeversicherung beziehen, gilt die Steuerfreiheit nach 3 Nr. 1a UStG.

Die Weitergabe des Betreuungsgeldes ( 37 SGB XI) an einen Verwandten, der die Betreuung wahrnimmt, ist damit gemäß 3 Nr. 36 StG (jeweils ohne Progressionsvorbehalt) steuerbefreit. Gleiches trifft auf Pflegeleistungen aus Privatversicherungsverträgen oder nach den Vorschriften über staatliche Beihilfen zu. Selbst wenn die Pflegekraft vom Patienten für die Betreuung von Verwandten (ohne Arbeitsvertrag) Gelder bekommt, ist dies nicht steuerpflichtig, da die Betreuung nicht zur Einkommensgenerierung, sondern auf Familienbasis erfolgt (BFH 14.9. 99, R 88/95).

Es ist zu berücksichtigen, dass die Versicherungsleistung oder die Privatkasse die abzugsfähigen Kosten reduzieren und gegebenenfalls zum Ausschluß von Steuervorteilen (z.B. Pflegegeld) beitragen kann.

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