Pflegestufe 3

Betreuungsstufe 3

Mit der Pflegestufe 3 müssen besondere Voraussetzungen erfüllt sein, um Anspruch auf Pflegegeld zu haben. Leitfaden zum Thema "Pflegestufe 3": So beantrage ich Pflegestufe 3, Pflegegeld, Leistungen der Pflegeversicherung und Konditionen, hier finden Sie Rat und Hilfe. Die Mehrheit aller Menschen möchte bis zum Ende in den eigenen vier Wänden leben. Betreuungsstufe I, Betreuungsstufe 2, 244 ?, 316 ?


24 Stunden Pflege

, 316 ?.

Betreuungsstufe 3 - Personen mit höchstem Pflegebedarf

In die Pflegestufe 3 ist eine Person einzuordnen, wenn die Voraussetzungen des 15 SSG 16 (Stufen der Pflegebedürftigkeit) vorliegen und die betreffende Person vom ärztlichen Versorgungsdienst der Krankenkasse als "am stärksten pflegebedürftig" klassifiziert wird. Laut dem Gesetz gibt es einen "schweren Pflegebedarf" und damit die Basis für die Bereitstellung der Pflegestufe 3, wenn der Patient auf externe Hilfen zur Körperhygiene, Nahrung oder Beweglichkeit rund um die Uhr (auch nachts) angewiesen ist und zudem mehrmals pro Woche Hilfestellung bei Haushaltsaktivitäten braucht.

Für die Pflegestufe 3 besteht wie bei den anderen Versorgungsstufen ein gesetzlicher Zeitbedarf, den ein pflegendes Familienmitglied oder ein Pflegefachmann für die Pflege des Patienten hat. Durchschnittlich beträgt dies bei Pflegestufe 3 mind. 5h/Tag. Von dieser Zeit müssen mind. 4 Std. für die Grundversorgung aufgewendet werden.

Pflegestufe 3: Von allen 3 Pflegeebenen sind die Dienstleistungen der Pflegestufe 3 am stärksten. Das betrifft Pflegeleistungen, Sachleistungen und vollständig stationäre Versorgung. Im Unterschied zu den Versorgungsstufen 1 und 2 gibt es in der Pflegestufe 3 jedoch keine erhöhte Leistung bei gleichzeitiger Demenz.

Im Gegenzug besteht eine Zusatzleistung für Sachleistungen und vollstationäre Versorgung in der Pflegestufe 3, wenn der Patient als Notfall klassifiziert wurde (siehe untenstehende Tabelle). Ermittlung des Pflegebedarfs: Im Sozialversicherungsgesetz (SGB XI) ist das Vorgehen zur Ermittlung des Pflegebedarfs in §18 ausführlich festgelegt. Der Betreffende reicht daher einen entsprechenden Schriftsatz bei der für ihn verantwortlichen Krankenkasse ein.

Der Pflegeversicherer lässt dann von einem Experten des ärztlichen Dienstes der Krankenkasse prüfen, ob ein Pflegebedarf im gesetzlichen Sinn besteht. Zur Durchführung dieser Untersuchung werden in einem Einzelgespräch mit dem Betreffenden und seinen Familienangehörigen Angaben über bestehende Erkrankungen und Restriktionen eingeholt und der pers. Nach dieser Diskussion wird ein Expertengutachten erarbeitet und dem MPG mitgeteilt, welche Pflegestufe aufgrund des Gesundheitszustands empfohlen wird.

Der Patient wird über das Resultat in schriftlicher Form informiert.

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