Pflegeunterstützung Angehörige

Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen

Wenn man sich entscheidet, die Pflege eines Verwandten zu übernehmen, werden die emotionalen Anforderungen oft unterschätzt. In einem ersten Fall ist entweder ein Verwandter ein Arbeitgeber oder die pflegebedürftige Person übernimmt diese Rolle. Falls ein Angehöriger pflegebedürftig ist - kann ich mir eine Auszeit nehmen? Selbst wenn der Pflegebedarf plötzlich kommt? Bessere Betreuung auch für Beamte.

Pflegegeld für kurzfristige Versorgungssituationen von bis zu 10 Arbeitstagen

Pflegebedürftige Angehörige in einem Arbeitsverhältnis wegen kurzzeitiger Arbeitsbehinderung nach 2 Pflegezeitgesetz haben nach dem neuen Gesetz ( § 44 a Abs. 3 Satz XI) bis zu zehn Werktage lang Anrecht auf Entschädigung für entgangenen Lohn (Pflegegeld), wenn sie während dieser Zeit keine Lohnfortzahlung vom Dienstgeber und kein Krankengeld oder Unfallgeld für Krankheit oder Unfälle eines Kindes haben.

Das Pflegegeld steht auch für Menschen zu, die einen so genannten "Minijob" - also eine Anstellung mit einem Gehalt von bis zu 450 Euro pro Monat haben. Die Anspruchsberechtigung ist auf 10 Werktage pro Patient beschränkt, d.h. mehrere Angehörige müssen sich diese 10 Tage teilen. Der Pflegezuschuss wird auf Gesuch hin erteilt, das sofort nach Vorliegen des Arztzeugnisses durch die Pflegeversicherung oder die Versicherung des nahestehenden Verwandten einzureichen ist.

45 Abs. 2 Sätze 3 bis 5 des Fünften Buchs gelten sinngemäß für die Pflegegeldhöhe, d.h. die Leistungen werden in gleicher Weise in Kindergeldhöhe ausbezahlt. Es ist zu beachten, dass die Berechnungen des Kindergeldes ab 2015 vollständig überarbeitet werden. Für welche Fälle steht Pflegegeld zur Verfügung?

Arbeitnehmer haben das Recht, sich bis zu zehn Werktage von der Beschäftigung fernzuhalten, wenn dies notwendig ist, um eine angemessene Betreuung eines nahestehenden Verwandten in einer akuten Versorgungssituation zu gewährleisten oder die Betreuung während dieser Zeit sicherstellt. Er hat den Auftraggeber über sein Arbeitshindernis und seine wahrscheinliche Aufenthaltsdauer zu unterrichten.

Auf Wunsch ist dem Unternehmer ein ärztliches Attest über die pflegebedürftige Person beizubringen. Im Regelfall ist der Dienstgeber wegen des Fehlens tariflicher oder individueller vertraglicher Bestimmungen nicht zur Lohnfortzahlung gezwungen. Dann gilt das neue Pflegegeld. Beschäftigte, die in ihrer Berufsausbildung beschäftigt sind, für Selbstständige, für Staatsbeamte und Leistungsempfänger nach Sozialgesetzbuch 2 und Sozialgesetzbuch 3, die nicht gegen Entgelt arbeiten, haben dagegen keinen Anrecht auf einen Pflegegeldanspruch.

Grosseltern, Familienangehörige, Schwiegereltern, Ehepartner, Lebensgefährten, Partner in einer Ehe oder partnerschaftlichen Gemeinde, Schwestern, Schwestern, Kindern, Adoptivkindern oder Pflegekindern, den Kindern, Adoptivkindern oder Pflegekindern des Ehepartners oder Lebensgefährten, Verwandten und Enkelkindern. Die Leistungen basieren auf dem während der Beurlaubung entgangenen Nettolohn, der aus dem entgangenen versicherungspflichtigen Lohn errechnet wurde.

Die Bruttoleistung beträgt 90 v. H. der ausstehenden Nettovergütung, ungeachtet der in den vergangenen 12 Monaten vor der Entlassung erhaltenen Einmalbeiträge. Die Pflegetagegelder dürfen 70 vom Hundert der Tageseinkommensgrenze (2015 = 96,25 Euro) der Krankenkasse nicht überschreiten.

Aus dem Pflegegeld werden Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge ausbezahlt. Die Begünstigten zahlen die Hälfte des Tagesbruttogehalts, die Pflegeversicherung 80% des Tagesbruttogehalts. Übersteigt das Monatsgehalt 450 EUR nicht, übernimmt allein der Träger (z.B. die Pflegekasse) die Einlagen. Pflegegeld wird nur auf Anfrage bewilligt.

Das Gesuch ist sofort bei der Pflegeversicherung oder der Versicherung der zu betreuenden Person einzureichen. Dadurch wird gewährleistet, dass in dem Fall, dass der Auftraggeber auf ein geeignetes Tauglichkeitszeugnis verzichten muss, die Pflegeversicherung des Patienten umgehend ein Tauglichkeitszeugnis anfordern kann. Das medizinische Originalzeugnis oder, wenn es dem Auftraggeber vorliegt, eine Abschrift des Tauglichkeitszeugnisses muss der Krankenkasse vorgewiesen werden.

Lediglich der Bewerbungsbogen muss sofort eingereicht werden; die notwendigen Informationen und Dokumente, wie die Bescheinigung des Belegarztes oder die Lohnbescheinigung des Arbeitsgebers, können später eingereicht werden. Anders als das Kinderkrankengeld bei Krankheit des betroffenen Mitarbeiters wird das Pflegegeld nicht aus der Krankenversicherung des Mitarbeiters, sondern aus der Krankenpflegeversicherung des Betreuten ausbezahlt.

Aus diesem Grund existiert der elektronische Austausch von Daten zwischen dem Auftraggeber und der verantwortlichen Pflegeversicherung in der Regel noch nicht. Der Leistungsempfänger muss die Angaben im Antragsverfahren selbst der verantwortlichen Pflegeversicherung oder der Privatkrankenkasse zur Verfügung stellen. Weil die Bemessungsgrundlage des Pflegegeldes von den für die Bemessung des Kindergeldes maßgeblichen Regelungen abhängt ( 45 Abs. 2 Sätze 3 bis 5 EGB V), sind die Angaben, die auch für die Auszahlung des Kindergeldes notwendig sind, als Bewerbungsunterlagen vorzulegen.

Mit diesen Informationen kann die Pflegeleistung nach den unten aufgeführten Prinzipien berechnet werden.

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