Pflegeversicherung Beitrag

Krankenpflegeversicherungsbeitrag

Die Beiträge zur Pflegeversicherung in Sachsen sind vom Beitragszahler zu entrichten. Die Pflegeversicherung ist wie die Krankenversicherung obligatorisch. Wir behalten dann die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung (einschließlich der. In der Pflegeversicherung wird im Wesentlichen die Hälfte der Beiträge von jedem Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen.

Pflegeversicherungsbeiträge 2019

Die Pflegebedürftigen in Deutschland sollten gut versorgt werden, Facharbeiter werden dringend benötigt. Inwieweit auch die Beitragenden einbezogen werden sollen, ist jetzt geklärt. Angesichts der erheblich gestiegenen Pflegekosten drohen den Bundesbürgern bald erhöhte Versicherungsprämien. Der Beitrag zur Pflegeversicherung beträgt zur Zeit 2,55% vom Bruttoeinkommen und 2,8% für Kinderlose.

Seit dem 1. Januar 2019 beträgt der Beitrag dann 2,85 oder 3,1 Prozentpunkte. Für Arbeitnehmer wird die halbe Beitragssumme vom Dienstgeber gezahlt, jedoch ohne den kinderlosen Zuschlag. Der Anstieg soll die Finanzlage der Pflegeversicherung festigen, die nach einem derzeitigen Cash-Crash von einem wachsenden Defizit in Milliardenhöhe bedroht ist. Man muesse sich die Frage stellen, wie viel gute Betreuung und gute Entlohnung fuer das Pflegepersonal sei, sagte Spahn.

Im Gegensatz zur Krankenkasse übernimmt die Pflegeversicherung nicht alle anfallenden Aufwendungen; der Versicherte muss einen Teil der Aufwendungen selbst tragen. Nach Informationen aus staatlichen Kreisen soll die Beitragserhöhung zusätzliche 4,2 Mrd. EUR pro Jahr bringen und bis 2022 für die Planung sorgen. Der Pflegefonds erwartet in diesem Jahr zusätzliche Ausgaben von zwei Mrd. EUR und ein hoeheres Minus von drei Mrd. EUR.

Nach neuen Einschätzungen würde das Defizit bis 2022 ohne Prämienerhöhung auf fast fünf Mrd. EUR anwachsen. Die Reserven von 6,9 Mrd. EUR Ende 2017 dürften ebenfalls schnell schmelzen. Infolgedessen entsteht Ende 2022 eine Finanzlücke von bis zu 13 Mrd. EUR. Die Pflegeversicherung gibt immer mehr Mittel aus - im vergangenen Jahr waren es 38,6 Mill.

Der Gesamtverband der GKV erwartet bis Ende des Jahres rund 3,46 Mio. Empfänger gegenüber 2,95 Mio. Ende 2016. Zudem hat es in der vergangenen Legislaturperiode einen Wechsel von drei auf fünf Versorgungsstufen gegeben - mit steigendem Prozentsatz an höheren Stufen, was auch einen höheren Aufwand mit sich bringt. Dass " zusätzliche Dinge auch mehr kosten ", hatte Spahn schon früher klargestellt.

Unter anderem wird in der Regierungskoalition ueber eine Senkung der Beitraege zur Arbeitslosigkeit mehr als um die vorgesehenen 0,3 Prozentpunkte gesprochen. Bei den Krankenkassen, so Spahn, seien bereits weitere Beitragsreduzierungen geplant, indem die Rückstellungen für Versicherer mit besonders großen Kissen reduziert würden.

Mehr zum Thema