Pflegeversicherung Einstufung

Klassifizierung der Pflegeversicherung

Verschiedene Mittel werden von der Pflegeversicherung ausgezahlt, wenn eine Einstufung erfolgt ist. Wertminderungen werden ebenfalls erfasst und bei der Klassifizierung berücksichtigt. Die soziale Pflegeversicherung wird vom Medizinischen Dienst der Kranken- und Pflegekassen (MDK) klassifiziert. Die Neue Bewertung (NBA) ist das System der Klassifizierung.


24 Stunden Pflege

Ermittlung des Pflegebedarfs:

Über die Zuweisung zu einer Pflegestufe beschließt die Pflegeversicherung auf Basis des MDK-Gutachtens. Den MDK-Bericht schicken wir Ihnen gern zu. Außerdem werden wir Sie darüber unterrichten, ob der Bericht Vorschläge zu Sozialleistungen anderer Sozialdienstleister enthält, z.B. zu Reha-Maßnahmen oder Hilfen. Pflegebedürftige im Sinn der Pflegeversicherung sind Menschen, die gesundheitliche Einschränkungen der Selbständigkeit oder Leistungsfähigkeit haben und daher im täglichen Leben auf die Unterstützung anderer Menschen angewiesen sind.

Das sind Menschen, die physische, geistige oder seelische Behinderungen oder gesundheitliche Lasten und Ansprüche nicht selbständig ausgleichen können. Pflegestufen: Sechs Bereiche des Lebens (Module) sind entscheidend für die Bewertung und das Maß des Pflegebedarfs. In die Bewertung des Pflegebedarfs werden die Bausteine entsprechend ihrer Wichtigkeit für das alltägliche Geschehen einbezogen.

5A ) in den Bereichen Medikamente, Spritzen, intravenöse Zuführung, Saug- und Sauerstoffversorgung, Reibungen sowie Kälte- und Wärmeanwendung, Messen und Interpretieren von körpernahen Zuständen, Hilfen bei Verbandwechsel und Wundbehandlung, Stomaversorgung, regelmäßige Einmal-Katheterisierung und Anwendung von Laxationsmethoden, Haustherapie.

c ) bei zeitaufwendigen und technologieintensiven Massnahmen zu Hause, Besuchen bei Ärzten, anderen medizinischen oder therapeutischen Anlagen, ausgedehnten Besuchen von medizinischen oder therapeutischen Anlagen, Besuchen von Frühförderstellen für Kinder; d) bei der Einhaltung einer Ernährung oder anderer Regeln der Krankheit oder Therapie. Das Resultat wird dann einer von 5 Pflegestufen zugeordnet.

Für pflegebedürftige Menschen wird der Grad der Pflege durch den Abgleich der Beeinträchtigung ihrer Selbständigkeit und ihrer Leistungsfähigkeit mit altersgemäß weiterentwickelten Menschen bestimmt. Die Betreuung von Kleinkindern bis zum Alter von achtzehn Monaten ist folgendermaßen geregelt:

Widerstand gegen die "richtige" Einstufung in der Pflegeversicherung

Von wem würde der Bericht des Ärztlichen Dienstes der Krankenkasse (MDK) geprüft, wenn die Einstufung in die korrekte Versorgungsstufe erfolgt und eine, natürlich Frauen, recht befriedigt ist? Auf den ersten Blick gibt es also nicht den geringsten Grund, das Sachverständigengutachten sorgfältig durchzugehen und trotz der richtigen Einstufung Einspruch zu erheben. Es gibt ohnehin keine Vorteile mehr.

Zwar erbringt die Pflegeversicherung nur die Pflegeleistungen der Stufen I, II und II (und höhere Sachbezüge für III+). Allerdings kann es sich als tödlich herausstellen, keine Einwände zu erheben und Korrekturen vornehmen zu müssen, wenn sich auf der Pflegeebene sowieso nichts änder. Nichtsdestotrotz ist für diejenigen, die Zusatzleistungen von den Sozialhilfeeinrichtungen brauchen, ein Gegensatz sinnvoll.

Der erste Schritt der Pflege fängt mit einem Hilfsbedarf von 90 min an, dauert aber 179 min. Betreuungsstufe II startet bei 180 und hört bei 299 Min. auf, Betreuungsstufe III bei 300 Min. und kann (theoretisch) bei 1440 Min. ablaufen.

Soziale Einrichtungen beziehen sich immer häufiger auf die verbindliche Wirkung der Pflegeversicherung und anerkennen oft nur die vom MDK als Pflegebedürftigkeitszeiten. Es stimmt, dass dieser erkannte Anspruch nur die Mindestanforderung definiert. Weil die Leistung der Pflegeversicherung nach dem Typ (und natürlich auch nach der Zeit) der Assistenz gekappt ist, muss der MDK nur die entsprechende Assistenz im Sachverständigengutachten berücksichtigen.

Das Sozialhilfegesetz (BSHG) hingegen wird nach dem Grundsatz der Bedarfsdeckung vergeben. Dies bedeutet, dass der tatsächliche Verbrauch abgedeckt (finanziert) werden muss. Daher dürfen die Sozialhilfeanbieter nicht klein genug sein, um den vom MDK festgestellten Bedürfnissen gerecht zu werden. Dies ist bei entsprechender Notwendigkeit immer möglich. Die folgende Fallstudie zeigt, warum ein Gegensatz noch sinnvoll sein kann:

Vom MDK wurde sie in die Pflegeklasse II eingeteilt. Die MDK erkannte einen Pflegebedarf von 130 min pro Tag und einen häuslichen Pflegebedarf von 70 min pro Tag (nur nach dem schmalen Leistungsumfang der Pflegeversicherung), also 200min ingesamt. Allerdings braucht sie weitere Unterstützung, die sowohl den Vorteilen der Pflegeversicherung als auch denen der Integrationshilfen entspricht.

Die vom MDK für die häusliche Pflege genehmigten 70 Min. können nicht den gesamten Hausrat (Einkaufen, Essen, Waschen, Reinigen, Wäschewaschen, BÃ? Die Pflegeversicherung übernimmt als Teilkasko immer nur einen Teil der vereinbarten Leistungen. Weil sie in der Nacht keine Hilfe braucht - und damit keine Aussicht hat, in die Pflegeklasse III aufgenommen zu werden - hat sie nichts gegen die Einstufung in die Pflegeklasse II einzuwenden.

Sie will die nicht von der Pflegeversicherung übernommenen Ausgaben beim Sozialamt einfordern. Letzterer verweist seinerseits auf das Sachverständigengutachten des MDK und will nur die anfallenden Aufwendungen tragen, die im Zusammenhang mit den von der Pflegeversicherung ausgewiesenen, aber nicht erstattet werden. Meier argumentiert, dass sie einen Tagesbedarf von 210 min im Grundversorgungsbereich und einen Tagesbedarf von 120 min im häuslichen Pflegebereich hat, also 330 min.

Doch da sie keine Einwände gegen die Entscheidung der Pflegeversicherung erhoben hat, sah das Sozialamt die Einstufung oder die Erkennung von nur 200 min pro Tag an. Er ( "Sozialamt") muss also nur bis zu dieser Höhe zahlen (ohne Integrationshilfe und ohne andere nicht in den Sozialleistungskatalog der Pflegeversicherung aufgenommene Leistungen).

Wäre die Meinung des MDK von ihr beanstandet und ein höherer Pflegebedarf erkannt worden, hätte dies in der Pflege nichts verändert, aber der höhere Pflegebedarf hätte sich dort bereits bemerkbar gemacht. Es hat nicht immer einen negativen Effekt, wenn die Pflege qualität nicht ausreicht. Allerdings zeigt die Praktik immer mehr, dass die Sozialhilfeanbieter so stark an den vom MDK anerkannten Bedürfnissen ausgerichtet sind, dass ein Gegensatz langwierige Gespräche und Auseinandersetzungen mit Sozialhilfeanbietern verhindern kann.

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