Pflegeversicherung im Alter

Krankenpflegeversicherung im Alter

Menschen werden immer älter und sind auf Pflege und gute Betreuung im Alter angewiesen. Es ist immer bei einer eigenen Krankenkasse angesiedelt. Die Kosten der privaten Pflegeversicherung steigen mit dem Alter. Deutschland verfügt über ein umfassendes Sozialsystem, einschließlich der gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung. Es gibt im Wesentlichen zwei Kostenfaktoren:

Pflegestufen der Pflegeversicherung

Krankenpflege ist ein Gesprächsthema, über das man nicht gern redet, aber: Der Pflegebedarf kann jeden in jedem Alter betreffen - auch in einem frühen Alter aufgrund von Unfällen oder Krankheiten. In Deutschland sind 100.000 Menschen noch unter 20 Jahren pflegebedürftig. Zugleich steigt das individuelle Abhängigkeitsrisiko von der Versorgung mit der Zeit.

Statistisch gesehen braucht jeder Dritte über 85 Jahre für die täglichen Aufgaben im Leben externe Unterstützung. Pflegebedürftige sind Menschen, die gesundheitliche Einschränkungen der Selbständigkeit oder Leistungsfähigkeit haben und deshalb Unterstützung von anderen benötigen. Abhängig von der Stärke der Behinderung differenziert der Gesetzgeber zwischen fünf Pflegestufen. Worin bestehen die Unterschiede zwischen den Pflegestufen?

Nach Pflegestärkungsgesetz II gibt es fünf Pflegestufen: Je nach Schweregrad des Pflegebedarfs wird der Patient nach einem spezifischen Beurteilungsverfahren einem der fünf Pflegestufen zugeordnet. Für die Pflegeleistung ist der Selbständigkeitsgrad des Betreffenden entscheidend. In der gesetzlichen Pflegeversicherung wird eine Grundversicherung für die Pflege angeboten, die jedoch nur einen Teil der tatsächlich anfallenden Pflegekosten übernimmt.

Betroffene müssen den Restbetrag aus eigener Kraft aufbringen. Soviel kann der Fall pro Kalendermonat betragen (in EUR): Sie können zwischen zwei Tarifvarianten wählen, die auch kombinierbar sind:

Wie viel zahlt die Pflegeversicherung?

Darf ich die Betreuung eines Verwandten selbst in die Hand nehmen? Rund 70 Prozent der betreuungsbedürftigen Menschen werden zu Haus betreut. Sie werden in der Regel von Verwandten betreut. Immer mehr andere Betreuer, wie z.B. Nachbarinnen oder Freundinnen, nehmen ebenfalls die Arbeit auf. Die Bezeichnung "Pflegeperson" ist im Krankenpflegeversicherungsgesetz weitgefaßt. Dies bezieht sich auf Menschen, die sich nicht um eine pflegebedürftige Person in ihrem Wohnumfeld kümmer.

Darauf sind viele fürsorgliche Verwandte nicht eingestellt und können sich der Aufgabenstellung nicht stellen. Der Verlauf der Behandlung kann variieren und es ist in der Regel unmöglich vorherzusagen, wie lange sie dauern wird. Deshalb sollten Pflegekräfte immer genau überprüfen, ob die Versorgungssituation sie nicht überwältigt. Zur Erleichterung der Betreuung können pflegebedürftige Familienangehörige und andere Interessenten in einem Betreuungskurs wichtiges Wissen und Techniklernen.

Sie erhalten neben Hinweisen zur Versorgung und zum Einsatz von Hilfen auch Angaben zu Krankheitsbildern, zum Beispiel zum Demenzverhalten. Darüber hinaus lernen sie, wie sie die Belastung durch die Versorgungssituation vermeiden und mit Überforderungen umzugehen haben. Die Krankenkassen müssen die Schulungen selbst oder in Kooperation mit anderen Institutionen kostenfrei ausrichten.

Auch ein Pflegetraining im heimischen Umfeld ist möglich. Daheim kümmere ich mich um meine Familie und kann es kaum noch alleine tun. Um die häusliche Versorgung sicherzustellen, ist die Betreuung durch Verwandte und andere Pflegekräfte von großer Wichtigkeit. Die Pflegeversicherung bietet eine Reihe von Vorteilen, die von den Pflegekräften unter gewissen Bedingungen in Anspruch genommen werden.

Beispielsweise kann es bereits eine Erleichterung sein, wenn gewisse Tätigkeiten an einen pflegerischen Dienst übergeben werden. Weitergehende Sozialleistungen, die auch der Erleichterung für pflegende Angehörige dient, entnehmen Sie bitte unserem Leitfaden "Grundleistungen der Pflegeversicherung". Patienten, die zu hausärztlicher Behandlung kommen, haben Anrecht auf eine pauschale Ermäßigung für die im Rahmen dieser Dienstleistungen anfallenden Kosten.

Es kann auch eine Kurzzeitversorgung oder eine teilweise stationäre Versorgung in Erwägung gezogen werden. Wie sieht ein Betreuungsauftrag aus und wer zahlt dafür? Bei Pflegebedürftigkeit müssen Sie sich je nach Pflegestufe vierteljährlich oder sechsmonatlich beraten lassen. Die Sprechstunde wird von einem autorisierten Krankenpflegedienst oder einer anerkannte Beratungseinrichtung im Haus des Patienten ausgeführt.

Die Beratungsstelle hat zum Zweck, die häusliche Pflegequalität zu sichern und die Pflegebedürftigen und ihre pflegebedürftigen Familienangehörigen zu beratschlagen. Entsprechende Nutzungskosten werden von der zuständigen Pflegeversicherung erstattet. Pflegebedürftigen, die keinen Leistungsanspruch haben, z.B. mit Pflegestufe 1, oder die von einem stationären Betreuungsdienst Sachleistungen erhalten, steht ein halbjährlicher Beratungsaufenthalt zu.

Auch ich sorge für meinen Mann und benötige unbedingt Ruhe. Bei vorübergehender Verhinderung der häuslichen Betreuung durch Krankheiten, Urlaub oder andere Gründe trägt die Pflegeversicherung unter gewissen Bedingungen die notwendigen Vorsorge- oder Kurzzeitpflegekosten für ein Jahr.

Zu den weiteren Angeboten der teilstationären Tages- und Nachtbetreuung gehören z.B. die Möglichkeit der Genesung oder Befreiung des Pflegepersonals. Werde ich als fürsorglicher Verwandter gedeckt? Die Pflegeversicherung leistet unter gewissen Bedingungen für pflegebedürftige Familienangehörige, die nicht für eine pflegebedürftige Person zu Hause sorgen, einen Beitrag zur Renten-, Unfall- und Arbeitslosigkeitsversicherung. Nur Krankenschwestern, die zumindest die Pflegestufe 2 anbieten, sind mitversichert.

Vorraussetzung dafür ist, dass der Betreuer nicht mehr als 30 Wochenstunden arbeitet und regelmässig wenigstens zehn Wochenstunden betreut. Diese zehn Arbeitsstunden können auf zwei Tage in der Woche aufgeteilt werden. Der Betrag der Zuwendungen hängt sowohl von der Pflegestufe als auch vom Pflegeaufwand ab.

Der Entscheid wird im Rahmen der Pflegebewertung getroffen. Betreut ein Betreuer mehrere Patienten zur gleichen Zeit, wird der Zeitaufwand für jeden Patienten addiert und als Wochenbetreuungszeit mitberücksichtigt. Beträgt die Stillzeit weniger als zehn Std., ist es Sache des Fachmanns zu fragen, ob sich die Pflegekraft um andere Patienten kümmert. Darf ich mich zu Haus um meine Familie kümmern und trotzdem arbeiten?

Pflegebedürftige können durch die Betreuung oft keine oder keine Vollbeschäftigung mehr aufnehmen. Arbeit und Betreuung unter einem Dach zu finden, ist oft sehr schwierig und anstrengend. Sollte ein enger Verwandter auf einmal Pflegebedürftigkeit erlangen, können die Mitarbeiter bis zu zehn Werktage frei nehmen, um die Betreuung zu regeln. Wenn das Gehalt für diesen Zeitabschnitt nicht gezahlt wird, kann Pflegegeld verlangt werden.

Das Krankenpflegezeitgesetz gibt berufstätigen Familienangehörigen die Gelegenheit, unter gewissen Bedingungen bis zu sechs Monaten ganz oder zum Teil unbezahlten Urlaub von der Beschäftigung zu nehmen. Die Klage bezieht sich auf Arbeitgeber mit mind. 16 Arbeitnehmer. Pflegeberechtigung haben Sie, wenn Sie einen engen Verwandten (z.B. Grosseltern, Erziehungsberechtigte, Partner, Kleinkinder ) pflegen, der zumindest die Pflegestufe 1 hat.

Man kann die Pflegeperiode auch kürzer als sechs Monaten nutzen, aber in den meisten FÃ?llen ist der Pflegebedarf viel lÃ?nger. Er kann andere Wege sehen, wie Sie für die Betreuung temporär entlassen werden können. Das Pflegezeitgesetz erlaubt es auch pflegenden Angehörigen, ihre Wochenarbeitszeit für einen Zeitrahmen von bis zu zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden zu verkürzen.

Die Klage bezieht sich auf Arbeitgeber mit mind. 26 Arbeitnehmer. Sie müssen wie bei der Stillzeit einen engen Verwandten (z.B. Grosseltern, Erziehungsberechtigte, Partner, Kleinkinder ) betreuen, der zumindest die Pflegestufe 1 hat. Pflege- und Betreuungszeit können auch verbunden werden. Welche sind Betreuer und was ist ihre Arbeit?

Pflegebegleiter sind besonders ausgebildete Menschen, die pflegerische Verwandte ehrenamtlich betreuen und ausbilden. Es werden keine Wartungsarbeiten durchgeführt. Die Hauptaufgabe ist es, pflegerische Verwandte durch Diskussionen zu fördern und zu erleichtern. Diese sind Ansprechpartner für Betreuungsfragen und wollen pflegebedürftigen Familienangehörigen dabei behilflich sein, die Betreuung für sich und ihre eigenen Belange nicht zu vergessen.

Sie haben sich zu einem landesweiten Netz von Pflegehelfern zusammengefunden. Diejenigen, die eine pflegebedürftige Person zu Haus betreuen, haben ein Anrecht auf Unterstützungs- und Hilfsangebote, die z.B. von Betreuern oder familienunterstützenden Diensten angeboten werden. Eine Grundvoraussetzung für die Förderung durch die Pflegeversicherung ist, dass diese Leistung nach dem geltenden nationalen Recht bilanziert wird.

Wo kann ich mit anderen pflegebedürftigen Verwandten zusammentreffen? Das Übernehmen der Betreuung eines Verwandten verlangt oft viel Ausdauer und kann sehr anstrengend sein. Von Gleichgesinnten bekommen Sie zum Beispiel in Selbsthilfe- und Gesprächsgruppen für pflegebedürftige Verwandte Verständigung und Unterstüzung. Durch den gegenseitigen Erfahrungsaustausch können Menschen ermutigt werden, aus der Isolierung auszubrechen, sich Zeit für ihre persönlichen Belange zu lassen und neue Möglichkeiten des Umgangs mit problematischen Lebenssituationen zu erproben.

Ist eine Interessengemeinschaft für pflegebedürftige Verwandte vorhanden und was ist der Vorteil gegenüber einer Diskussionsgruppe für Verwandte? Pflegebedürftige Verwandte sind der "Pflegedienst Nr. 1" in Deutschland. Die meisten Assistenz- und Betreuungsleistungen werden von ihnen erbracht. Pflegebedürftige Familienangehörige entlasten die Gemeinschaft von großer Eigenverantwortung, wobei die Betreuung in Deutschland oft eine rein private Angelegenheit ist.

Damit sich das ändert, haben sich 2008 die engagierten Angehörigen zu einer eigennützigen Gruppe von pflegenden Angehörigen (IspAn) zusammengefunden. Manche sind in der Krankenpflege tätig, andere haben diese Zeit hinter sich. Sie alle haben langjährige Erfahrung im Bereich der verschiedensten Versorgungssituationen. Er setzt sich dafür ein, dass die pflegenden Angehörigen Einfluß nehmen, sich für ihre eigenen Belange einsetzen und Mitspracherecht haben.

Sie nehmen als Experten für sich selbst eine aktive Haltung ein, zum Beispiel zu unterschiedlichen Pflegefragen, und gehen damit an die Börse. Onlineberatung "Leben im Alter" Wo kann ich mich informieren? Häufig wissen pflegebedürftige Familienangehörige nicht, auf welche Vorteile sie Anspruch haben und wo sie Unterhaltsmöglichkeiten haben. Um nicht so weit zu kommen, sollten Sie früh informiert werden.

Ältere Beratungsstellen von Wohlfahrtsverbänden, Städten und Gemeinschaften oder Pflegestützpunkten beraten kostenfrei rund um das Alter und die Gesundheit. Der Ratsuchende kann sich auch an seine Pflegeversicherung richten. Die Pflegeversicherung muss ihre Angehörigen und Versicherungsnehmer vor der Behandlung über die Pflegeleistungen unterrichten. Pflegebedürftige haben das Recht auf pflegerische Betreuung durch einen von der Pflegeversicherung zu benennenden Pfleger.

Bei Einwilligung des Patienten können sich betreuende Verwandte auch selbst um Rat fragen. Die Beraterin muss auch auf Hilfsangebote für die Pflegekraft aufmerksam machen und auf Verlangen auch zu Haus beratend tätig werden.

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