Pflegeversicherung wer ist Versichert

Krankenpflegeversicherung, die versichert ist

Wir klären nun, wer über Ihre Krankenkasse in der angebotenen Pflegeversicherung versichert ist und auch versichert werden soll. Alle gesetzlich Krankenversicherten sind automatisch in der sozialen Pflegeversicherung versichert. Auf der einen Seite die soziale oder gesetzliche Pflegeversicherung, auf der anderen Seite die private Versicherung. Krankenpflegezusatzversicherung oder Pflegegeld-Zusatzversicherung?


24 Stunden Pflege

Pflegeverstärkungsgesetz:

Bei der Pflegeversicherung ist das Prinzip "Pflegeversicherung schließt sich der Krankenkasse an" anwendbar. Dies bedeutet, dass diejenigen, die in der GKV versichert sind, in die Pflegeversicherung aufgenommen werden. Privatversicherte unterliegen der obligatorischen Pflegeversicherung. Die Versicherten, die bei einer Privatkrankenkasse versichert sind, müssen daher einen Pflegepflichtversicherungsvertrag entweder mit der Firma oder mit einer anderen Privatkasse abschliessen.

Die privaten Pflegekassen operieren nach der so genannten Projected-Unit-Credit-Methode. Daher hängt die Beitragshöhe - nicht - wie in der Pflegeversicherung - vom laufenden Verdienst oder der derzeitigen Finanzkraft des Versicherungsnehmers ab, sondern unter anderem auch vom Alter und Zustand der Gesundheit, also dem einzelnen versicherungstechnischen Risiko zu Beginn der Versicherung.

Darüber hinaus müssen Privatversicherer bei der Prämiengestaltung eine Vielzahl von gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Eine Staffelung der Beiträge nach Geschlechtern, der Ausschluss von bisherigen Erkrankungen und die Ablehnung bereits pflegebedürftiger Menschen ist nicht zulässig. Bei Versicherten, die seit Inkrafttreten der gesetzlichen Pflegeversicherung bereits ununterbrochen in privater Pflegeversicherung versichert sind, ist die Versicherungsprämie für die gesetzliche Pflegeversicherung auf den Maximalbeitrag der gesetzlichen Pflegeversicherung beschränkt.

Bei Ehepartnern mit geringem oder keinem Erwerbseinkommen (425 EUR bzw. 450 EUR bei Geringverdienern) wurde die Teilnahme an der gesetzlichen Pflegeversicherung ermäßigt: Die beiden Ehefrauen zusammen bezahlen nicht mehr als 150% des maximalen Beitrags zur Pflegeversicherung. Für die spätere Zuführung gibt es für einen Zeitraum von fünf Jahren keine Beitragsbemessungsgrenze.

Am Ende des Fünfjahreszeitraums darf die Versicherungsprämie jedoch auch für sie den maximalen Beitrag zur Pflegeversicherung nicht überschreiten. Bei Versicherten, die im Grundtarif privat krankenversichert sind, gilt die oben genannte günstigere Regelung ungeachtet dessen, ob die privat rechtliche Pflegepflichtversicherung seit dem 1. Januar 1995 besteht oder erst später abgeschlossen wurde.

Mitarbeiter, die in der gesetzlichen Pflegeversicherung privat versichert sind, bekommen von ihrem Arbeitgeber einen Umlagezuschuss. Die Förderung richtet sich nach dem Beitrag des Arbeitsgebers zur Pflegeversicherung und beläuft sich auf maximal die halbe Höhe des Gesamtbeitrags.

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