Pflegevisite Ambulante Pflege

Krankenpflege-Runden Ambulante Pflege

Leitung der ambulanten Pflegeeinrichtung mit Angabe von. Krankenpflegebesuch und Pflegeprozess, Jan E. Gültekin/Anna Liebchen: Die Theorie und Praxis der stationären und ambulanten Pflege Pflegevisiten in Theorie und Praxis für die ambulante und stationäre Pflege. Du kannst dich aktiv beteiligen. Weitere Informationen zur Pflege.

Die Thematik " Pflegevisiten in ambulanten Pflegediensten - Pflegevisiten mit Kunden " ist allen Pflegeeinrichtungen bekannt.

Gestaltung und Verantwortung in der Ambulanz: Praxishandbuch - Simoneschmidt, Tomas Mößner

Im Gesundheitswesen gewinnt die Ambulanz immer mehr an Bedeutung. Neue Gesetzestexte, Verordnungen oder Leitlinien werden ständig erlassen und die Ungewissheit und damit der Bedarf an organisatorischer und rechtlicher Hilfe zunimmt. Die Geschäftsführung von Ambulanzen, Pflegedienstleiter und Qualitätsverantwortliche in der stationären Versorgung erhalten hier Antworten: Mitarbeitende: Personalmanagement und Personalentwicklung, PatientInnen und Angehörige: Betreuungsvertrag, Familienarbeit, und: Was ist noch zulässig oder bereits verbieten?

Planung - Ausführung - Dokumentation: Unbürokratische Krankenpflegeplanung, Organisation: Rechtsvorschriften und deren Betrieb. Fallstudien veranschaulichen die Organisationsfragen. Die gesetzlichen Vorschriften werden genannt und ihre praktische Anwendung erörtert.

Verfasserinnen

Der Pflegebesuch als Qualitätssicherungsinstrument in der Ambulanz: Die Krankenpflege. Sie ist Krankenpflegerin, Krankenpflegewissenschaftlerin und Völkerkundlerin und seit 1998 Professur für Internationales Krankenpflege- und Gesundheitswesen an der Fachhochschule Bremen. Sie ist seit 2002 Leiterin des Zentrum für Pflegewissenschaft und Pflegeberatung (ZePB).

Moral und Fürsorge. Die promovierte Soziologin war von 2004 bis 2006 Assistentin am Bremer ZPB. Die beiden Autoren publizieren in diesem Band den Forschungsbericht des Projektes "Pflegevisite als Instrument für Qualität in der ambulanten Pflege", das sie von 2004 bis 2006 am Institut für Gesundheitsforschung und Pflegeberatung (ZePB) im Auftrag des Nordeutschen Verbund für Pflegeforschung und mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums durchführten.

In einem ersten Einführungsteil werden die Autoren das Themengebiet und die rechtlichen Grundlagen der Ambulanz in der Bundesrepublik vorstellen und die Fragen und Methoden der Untersuchung vorstellen. Im Rahmen der Implementierung des Pflegequalitätssicherungsgesetzes 2002 und der MDS-Qualitätsbewertungsrichtlinie 2006 setzen viele Pflegedienststellen Pflegevisiten als Qualitätssicherungsinstrument ein, um Management-, Pflegequalitäts- und Unternehmensziele zu verwirklichen.

Im Mittelpunkt des vorgestellten Projektes stand die Frage, mit welchen Formaten, Zielen und Inhalt die Pflegevisiten in der Ambulanz genutzt werden. Es wurden Expertengespräche und Gruppengespräche geführt, Pflegebesuchsprotokolle evaluiert und eine Transferkonferenz abgehalten. In einem zweiten Teil werden die Randbedingungen der Qualitätskontrolle, die Lage der stationären Pflegeleistungen unter den rechtlichen Randbedingungen, die Bevölkerung der betreuungsbedürftigen Menschen in Deutschland und ihre Lebens- und die Lage ihrer Familienangehörigen dargestellt.

Im Anschluss daran werden das Konzept der Qualität in der Krankenpflege und -organisation, Verfahren der Qualitätssicherung und Qualitätssicherungssysteme in Pflegeeinrichtungen dargestellt. Zur Thematik " Qualität als Organisationsentfaltung ", z.B. bei der Einleitung von Pflegevisiten, wird die große Wichtigkeit der Veränderung für die Mitarbeitenden durch Innovation hervorgehoben und mit konkreten Vorschlägen versehen. Es werden sechs Qualitäts-Dimensionen für die Ambulanz erarbeitet und dargestellt:

Ergebnis der Behandlung. Zuerst werden in der Fachpresse unterschiedliche Pflegebesuchsmodelle dargestellt und die gemeinsamen Erwartungshaltungen an die Qualitätsverbesserung erörtert. Die Autoren teilen im Rahmen des Berichts über die im Rahmen des Projekts gesammelten Informationen die Pflegevisiten in folgende Module ein: Auswertung, bei der die Ausführung der Pflegevisiten in die einzelnen Arbeitsschritte unterteilt wird: Am Ende jedes Absatzes steht ein Pflegebesuchsmodell für das jeweilige Studienmodul, in dem die Praxisvorschläge zusammengefaßt werden.

Schließlich werden die Zielsetzungen, Hintergründe und Gründe für die vorliegende Untersuchung zusammengefaßt und die Auswertung eines Qualitätssicherungsinstrumentes im Bereich der Ambulanz erörtert. Gesammelte Informationen zu den Einzelbestandteilen der Pflegevisiten werden zusammengefaßt und aufbereitet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen gegeben, die nicht nur die konkrete Durchführung, sondern auch die rechtlichen Voraussetzungen, z.B. im rechtlichen Umfeld, aufzeigen.

Als Zielgruppen nennen die Autoren sowohl Nutzer in der Berufspraxis als auch Lerner und Lehrer in der Aus- und Fortbildung in den Pflegeberufen. Als Research-Report entspricht das Werk einem hohem wissenschaftlichem Anspruch und gibt gleichzeitig eine Vielzahl von Praxistipps für die Durchführung von Pflegevisiten in der täglichen Routinebetrieb. Ein sehr guter theoretischer und praktischer Einblick in die Pflegevisiten als Qualitätssicherungsinstrument in der stationären Krankenpflege.

Praxisvorschläge werden erarbeitet, aber es gibt keine Anregungen in Gestalt von Konzeptionen, Prüflisten oder konkrete Beispiele für die Nachweise. Durch die umfangreichen Auswertungen bietet sich das vorliegende Werk als gute Grundlage für die Erstellung oder Revision von Versorgungsrunden in der Ambulanz an. Rückblick vom 11.08. 2008 auf: Frau Dr. med. Monika Haber mann, Frau Dr. med. Heidrun F. Biedermann: Der Pflegebesuch als Qualitätssicherungsinstrument in der stationären Krankenpflege.

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