Pflegezusatzversicherung Kosten

Kosten der Pflegezusatzversicherung

Auch Kinder sind kostenlos in der privaten Pflegeversicherung versichert. Bei der Zusatzversicherung während der Vertragslaufzeit handelt es sich um die Kosten für die vereinbarte Versicherungsprämie. Sprung zu Wer trägt die Kosten? Ehegatten, Kinder und Großeltern sind zum Unterhalt verpflichtet, wenn der Betroffene die Kosten nicht selbst tragen kann. Ein Teil der Kosten muss jedoch von den Patienten selbst getragen werden.

Pflege-Zusatzversicherung - Wie und warum die Kosten ansteigen - Spezial

Der Hauptgrund für die gestiegenen Prämien liegt zum einen darin, dass die Privatversicherer mit der neuen Pflegestufe 1 nun eine frühere Leistungsauszahlung vornehmen und auch etwas mehr. Damit mehr Leute jetzt genug haben. Damit verfolgen die Kassen die Reform der Pflegeversicherung (alle Einzelheiten der großen Sonderreform).

Mit Wirkung zum1. Jänner 2017 wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Pflegeleistungen von Pflegestufen auf Pflegestufen umgestellt (Pflegestärkungsgesetz II). Insbesondere Demenzkranke profitieren davon. Damit wurde der Beitragssatz für die Pflegeversicherung um 0,2 Prozentpunkte erhöht. Nach heutigem Kenntnisstand beteiligen sich private Versicherungen - wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung - an der Ausweitung der Vorsorge.

Dies ist der Hauptgrund dafür, dass die Prämien für Zusatzversicherungen nun auch zulegen. Aus den Briefen, die wir erhielten, wissen wir von Prämienerhöhungen in nahezu 160 Versicherungsverträgen, beinahe immer Pflegegeldversicherungen. Die Taggeldversicherung ist eine von drei Pflegezuschlagsvarianten und die meistverkaufte. Alternativ dazu bietet sich die Pflegekostenversicherung an, bei der die Krankenkassen in der Regel bis zu einer Obergrenze die nachgewiesenen Pflegekosten erstatten.

Hinzu kommt die Pflege-Rentenversicherung. Je nach Schweregrad des Pflegebedarfs erhält der Kunde eine unterschiedliche Höhe der Pflege. Sie betrugen im Durchschnitt 30 bis 40 Prozent. Auffallend ist, dass der Zuwachs bei den vor einigen Jahren begonnenen Verträgen deutlich höher ist als bei den Erstversicherten.

Zum Beispiel hat uns ein Lektor, der 2006 für seine Ehefrau und sich selbst eine Pflegegeldversicherung bei der Deutschen Rentenversicherung abgeschlossen hatte, geschrieben, dass er sehr überrascht sei: Seine Beteiligung würde um 10 Prozentpunkte steigen, die seiner Ehefrau um 30 Prozentpunkte. Natürlich: Die Pflegekosten sind für die meisten Menschen in der Regel größer, da sie im Durchschnitt über einen größeren Zeitrahmen betreut werden müssen als für sie.

Eine 65-jährige Leserin, die 2006 auch mit der Deutschen Krankenkasse einen Vertrag abgeschlossen hat (mit 60 EUR Tagesgeld in der bisher höchstmöglichen Pflegestufe III), bezahlte kürzlich 53 EUR. Von 2017 an werden es 57 ? sein. Seine ein Jahr ältere Ehefrau hatte zuvor 74 EUR für einen angemessenen Versicherungsschutz gezahlt.

Heute sind es 93 Euros, über 25 Prozenten mehr. So bezahlt beispielsweise ein 65-jähriger neuer Kunde bei seinem Krankenversicherer die Kosten für rund 130 EUR pro Tag (60 EUR pro Tag in der obersten Pflegestufe 5) zu einem vergleichbaren Satz nach dem DKV-Rechner im Intranet. Als Hauptgrund nannte jeder die Reform der Krankenpflege. Der Kunde befindet sich in einem Dilemma: Wenn er seine Versicherungen kündigt, weil er sich die erhöhten Prämien nicht mehr leisten kann, hat er jahrelang kostenlos eingezahlt.

Der Beitrag ist weg, sie erhalten nichts von ihrem Bargeld. Bei einer Pflege hätten sie auch eine Finanzierungslücke, es sei denn, sie könnten auf andere Vermögenswerte zurückgreifen. Teilnehmerin Heinz Müller redet von "einem listigen Geschäft" und ist verärgert: "Hätte ich damals statt der Versicherungen 30 Euros im Monat für die Hausbank investiert, könnte ich dieses Kapital jederzeit haben.

Unmittelbar nach Vertragsabschluss hätte Herr Dr. med. Heinz Müllers Gelder erhalten, auch viel mehr, wenn er unmittelbar betreuungsbedürftig geworden wäre. In diesem Fall erhalten sie neben den Vergünstigungen aus der Pflegeversicherung auch Gelder aus ihrer eigenen Zusatzversicherung. Zu den Leserbriefen gehörten auch mehrere Erziehungsberechtigte, die eine Pflegeversicherung für ihre Kleinen abgeschlossen hatten. Eine Leserin hat uns entrüstet berichtet, dass er nun den Arbeitsvertrag für seine Tochtergesellschaft kündigt, nachdem der Betrag um 83% von 3,63 auf 6,65 EUR erhöht werden soll.

"Dabei ist das Risiko der Kinderkrankenpflege gegen Null tendierend! "Das ist wahr, aber wenn ein Kinder aufgrund von Krankheit oder Unfall immer noch Pflege braucht, zahlt diese Krankenversicherung einen unbegrenzten Betrag. Daher beinhalten sie das zukünftige Pflegefallrisiko. Versicherungen können ihre Prämien nicht beliebig anheben. Im Sonderanpassungsrecht des 143 Sozialgesetzbuches (SGB XI) ist auch festgelegt, dass die privaten Krankenversicherer ihre Beitragszahlungen an die neuen Pflegestufen anpassen können.

Auch die Versicherten müssen sich langfristig auf die steigenden Beitragssätze einzustellen. Das Risiko der Pflege kann in einer älter werdenden Gesellschaft steigen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, dass die Pflegetaggeldpolitik die vereinbarten Taggelder regelmäßig anhebt. Inflationsgefahr und Kostensteigerung für das Pflegepersonal, zum Beispiel durch Lohnerhöhungen, sind im Laufe der Jahrzehnte deutlich geworden.

Auch wird sich nicht ändern, dass in der Regel eine Finanzierungslücke zwischen den Kosten der Pflegeversicherung und den tatsächlichen Pflegekosten besteht. Dazu müssen die Verbraucher in der Lage sein, die Beitragszahlungen, auch die ansteigenden, langfristig zu leisten. Wenn Sie sich aber dafür entschieden haben, weil Sie bei der Pflege keinen Zugang zu anderen Vermögenswerten haben können oder wollen, dann sollten Sie sich nach Möglichkeit auch daran halten.

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