Pharmafirmen

Arzneimittelhersteller

Pharmaunternehmen sind Unternehmen, die Arzneimittel herstellen oder vermarkten. Der Pharmabereich ist die Industrie, die Arzneimittel herstellt und vermarktet. Etwa ein Drittel der Befragten denkt an viele Pharmaunternehmen, ein Drittel sehr wenig. Im Gegensatz zu anderen Branchen können nicht alle kommunikationspolitischen Instrumente aufgrund von Restriktionen in der Pharmaindustrie eingesetzt werden.

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Pharmazeutische Firmen sind Firmen, die Medikamente produzieren oder vertreiben. Auch viele Pharmafirmen forschen und entwickeln selbst für neue Wirksubstanzen, andere produzieren nur Generika. Die Produktpalette der pharmazeutischen Firmen umfasst eine Vielzahl von Arzneimitteln für die Human- und Veterinärmedizin: Fertigmedikamente, Blutpräparate, Seren, Vakzine, In-vivo-Diagnostika, Allergenpräparate und Medikamente für fortgeschrittene Behandlungen (z.B. Gentherapeutika, Zelltherapeutika, biotechnisch verarbeitete Gewebeprodukte).

Medizinische Geräte wie Bandagen, Verbände, Katalysatoren, In-vitro-Diagnostika oder Kunstgelenke, auch wenn sie zum Teil von Pharmaunternehmen gefertigt werden, gelten nicht als Medizin. Pharmazeutika werden entweder vom Pharmaunternehmen selbst gefertigt, können aber auch von Lohnherstellern gefertigt werden. Pharmaunternehmen sind besonderen medikamentösen Pflichten unterworfen (Einführung eines Arzneimittelüberwachungssystems, eines Qualitätsmanagementsystems gemäß guter Herstellungspraxis, präklinischer und klinischer Prüfungen), um die Produktqualität, -effektivität und Produktsicherheit zu gewährleisten.

Wichtigster globaler Zusammenschluss ist die Internationaler Pharmaverband IFPMA (Internationaler Dachverband der Pharmazeutischen Industrie). Hier sind einige der weltgrößten Pharmaunternehmen ansässig. Die Pharmaceutical Research and Manufacturers of America (PhRMA) ist in den USA der bedeutendste Zusammenschluss, in dem nicht nur Großunternehmen, sondern auch Biotechnologie-Unternehmen mitwirken. Die European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) ist in Europa ein Zusammenschluss von nationalen Pharmaverbänden.

Darüber hinaus sind die beiden Unternehmen Gründungsmitglied des International Council for Harmonisation of Technical Requirements for Pharmaceuticals for Human Use (ICH), der gemeinsam mit den verantwortlichen Arzneimittelzulassungsbehörden die wesentlichen Punkte der Zulassung zwischen der EU, den Vereinigten Staaten und Japan harmonisierte. Eine weitere europäische Dachorganisation für pharmazeutische Unternehmen ist die European Confederation of Pharmaceutical Entrepreneurs (EUCOPE).

In Deutschland sind die Pharmafirmen in einer ganzen Serie von Vereinen zusammengeschlossen. Im Dachverband der Chemieindustrie sind die verschreibungspflichtigen Medikamente im BPI und im Verein Forschende Pharmazeutische Unternehmen (VFA) zusammengeschlossen. Sie vertritt die Interessen der Schweizer Forschungspharmaunternehmen. Die Pharmaindustrie in Deutschland beschäftigt rund 114.000 Mitarbeiter (Stand 2015).

Der für investigative Berichterstattung ausgezeichnete Dokumentarfilm Das Pharmakartell von Christian Esser und Astrid Randerath (ZDF, 2008) übt auf der Grundlage von zahlreichen Gesprächen mit Kritikern wie Bruno Müller-Oerlinghausen, Uwe Dolata, Peter Schönhöfer, Leonhard Hansen[16]; John Virapen und Wolf-Dieter Ludwig[17] Kritik an zahlreichen kriminellen Abläufen. Erworbene Medizinkoryphäen, besonders Professorinnen und Professoren, werden von der pharmazeutischen Industrie speziell für den oben genannten Verwendungszweck im Gebiet des maßgeblichen deutschsprachigen "Eminenzbelt" - so der "Pharmajargon" nach Aussage des Autors Gunter Frank - verwendet.

18 ] Nach Untersuchungen der Verfasser des Pharmakartells wären auch patientenorientierte Fachzeitschriften wie die Apothekenumschau korrupt und würden nach den Vorgaben der Branche farbenprächtige Repräsentationen der Arzneimittel als "technische Beratung" publizieren, in denen solche "Experten" manchmal zielgerichtet "untergebracht" würden. Transparency International warnt beispielsweise Deutschland, dass die nationalen und internationalen Pandemiekontrollbehörden nun unter dem Einflussbereich der pharmazeutischen Branche stünden.

Die Pharmabranche: Einblicke - Perspektiven. Springerspektrum, Berlin/ Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8274-2923-0. ? Kirsten Sucker-Sket: Die umsatzstärksten Pharmaunternehmen in Deutschland: Gilead und AbbVie ersetzen Stada. in der Deutschen Apotheker Zeitung, Stand 27. Januar 2016, abrufbar am 29. Juli 2017. Pharmazeutische Daten - Wissenswertes über die Wirtschaft und das Gesundheitssystem auf einen Blick, auf der Internetseite des BPI.

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Höhere Kosten für Werbemaßnahmen als für Recherchen, Stand 31. Dezember 2008. Rekordbus für das Pharmaunternehmen Pfifferling. Webseite der EU: FAQ zur Voruntersuchung der potenziell verzerrenden Rahmenbedingungen im Pharmasektor vom 26. Oktober 2008. Link zur offiziellen Webseite der EU: FAQ zur Voruntersuchung der potenziell verzerrenden Rahmenbedingungen im Pharmasektor vom 15. Februar 2008. ? Offizielle Webseite der EU: Fact Sheet zum Vorbericht über die potenziell verzerrenden Rahmenbedingungen im Pharmasektor (PDF; 29 kB).

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