Polin als Pflegerin Kosten

Kosten der polnischen Krankenschwester

Wenn die Krankenschwester ausfällt, muss der Arbeitgeber selbst einen Ersatz finden. Eine Krankenschwester bleibt wie lange in Rotation? Hauskrankenschwester aus Polen, polnische Altenpflegerin. In der Familie gibt es auch Unterkunft und Verpflegung. Doch was wir sahen, hörten und rochen, gefiel uns nicht, ganz zu schweigen von den Kosten.

Nummern, die um Unterstützung und Trost bitten.

Sie hat sich einen Kaffe gemacht, jetzt setzt sie sich neben Mrs. Schmidt und nimmt ihre Hände. "Wenn' s warm ist, gehen wir vielleicht schwimmen", sagt sie. Baden wäre wirklich schön", sagt sie. Das ist die Story von Mrs. Schmidt und Anne. Die 84-Jährige lebt in einem wunderschönen, großen Wohnhaus in der Nähe von Neumünster in Schleswig-Holstein.

Sie hat keine eigenen Nachkommen, nur zwei Enkelkinder. Aber vor ein paar Wochen erschrak sie. Kaum wagte sich Frau Schmidt aus dem Stuhl; jeder einzelne Bodenbelag, jede Schwelle der Tür bedeutete auf einmal eine Ausreißgefahr. Kurze Zeit später zieht sie in die Wohnung von Frau Dr. med. Christa Schmidt ein. Die 38-jährige Frau kommt aus dem polnischen Bundesland, genauer gesagt aus dem 50 km entfernten Bunzlau. Der Ort ist eine kleine Stadt.

Sie wird in den nächsten Tagen im früheren Atelier von Mrs. Schmitz' Ehemann wohnen. Sie ist eine von 150.000 osteuropäischen Mitarbeiterinnen, die einen älteren Menschen in ganz Europa betreuen. Die Vermittlung der Damen erfolgt über Spezialagenturen; die Vermittlung erfolgte über "ProSenior - 24 Std. Betreuung". Eine Krankenschwester und ein Krankenpfleger verdienen je nach Sprachkenntnissen und Qualifikationen zwischen 850 und 1200 EUR pro Tag und Jahr.

Sie sagt nicht ganz klar, wie viel Annas Geld sie kriegt; ihr Englisch ist sehr gut. Christina Schmidt hat die unterste Versorgungsstufe 1. Dies heißt: 250 EUR der Kosten werden von der Pflegekasse übernommen, der restliche Teil wird von ihr allein getragen. Seit Annas Ankunft hat sie jemanden, der sich um sie kümmert: Sie steht auf, wäscht, kleidet und isst.

Sie macht frühstücken, putzen, kochen, gehen shoppen, leisten Besuch, bereiten das Dinner vor. Bereits nach wenigen Tagen bot Christina Schmidt ihr das " Sie " an, aber sie würde lieber "Sie" nennen, "aus Achtung vor einem alten Menschen", sagt sie. Wöchentlich wird Mrs. Schmidt von Anne baden. Am Abend ist es acht Uhr, dann geht Mrs. Schmidt ins Schlafzimmer und macht das Babyphon an.

"Das Allerwichtigste ist für mich, weiterhin in meinem Hause wohnen zu können", sagt sie. Sie konnte den Gedanke nicht aushalten, in ein Altersheim gehen zu müssen. Den Betreuern stehen nur wenige Gehminuten pro Tag für ältere Menschen zur Verfügung. "Es ist anders mit ihr, sie lässt sich Zeit."

Langsam gehen die beiden Damen vor dem Hause die Strasse hinunter, und auch wenn es lange dauern sollte, warten sie, bis Ms. Schmidt mit dem Fressen aufhört. Sie lauscht, wenn sie von der Vergangenheit spricht, von der Vergangenheit, als sie ihren Mann traf und von den vielen Fahrten zusammen.

Beide schauen sich zusammen Filme an, und Anne weiss, dass Fräulein Schmidt ihren Kaffe immer ohne Süßigkeiten zu sich nimmt und gerne Porree ißt. "Sie haben natürlich Vorbehalte, immer einen Unbekannten um sich zu haben", sagt Christina Schmidt, "aber seit Annas Ankunft geht es mir viel besser. "Annas Gefühl in der Bundesrepublik ist groß, jeden Tag öffnet sie ihren Computer, redet mit ihrer Freundin in der Stadt.

"Ja, ich verpasse ihn oft", sagt sie, "aber nach einer fehlgeschlagenen Heirat ist es mir ein wichtiges Anliegen, wirtschaftlich selbstständig zu sein. "Alle sechs bis acht Monate geht sie mit ihrem Mann nach Buñezlau, sie und ihr Mann haben sich ein kleines Häuschen erstanden. Auch wenn die Lust auf ihren Geliebten und ihre Angehörigen groß ist, geht es für ein paar Tage nach Deutschland.

Nach dem Entsendungsgesetz der Europäischen Union könnte sie zwei Jahre durch die Bundesrepublik arbeiten, erst dann würde sie eine achtwöchige Pause einlegen müssen. Für sie ist die Zusammenarbeit mit Ms. Schmidt einfach. "Nur eines würde für sie merkwürdig sein: Wie alte Menschen hier behandelt werden." Das ist in ganz anders in ganz Europa, die Betreuung der Kleinen oder Angehörigen.

Mrs. schmitz ist jetzt erschöpft, sie will sich erholen. "Draussen wird es heller", sagt Anne zu Mrs. Schmidt, "ruhen Sie sich ein wenig aus, später können wir einen kleinen Rundgang machen. "Mrs. schmunzelt."

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