Polnische 24 Stunden Pflege

Haushaltsführung und Grundpflege

Polnische 24-Stunden-Pflege ist in Deutschland gewissermaßen zum Markenzeichen des Älterwerdens in den eigenen vier Wänden geworden. Nur jeder Vierte der rund drei Millionen Pflegebedürftigen ist auf stationäre Pflege angewiesen. Die große Mehrheit nutzt die Annehmlichkeiten einer vertrauten Umgebung für den dritten Lebensabschnitt. Haushalts- und Pflegehilfen aus Osteuropa sorgen dafür, dass die Betreuung zu Hause nicht zur Zerreißprobe für die Familie wird.

Haushaltsführung und Grundpflege sind die wesentlichen Zeitfresser

Pflege zu Hause

Viele Menschen sind auch im fortgeschrittenen Alter noch sehr rüstig und nicht körperlich krank. Medizinische Behandlungspflege, wie sie durch ambulante Pflegedienste kompetent erbracht wird, ist wenn überhaupt nur in geringem Umfang nötig. Normale altersbedingte Beschwerden sind aber im Alltag hinderlich. Das Putzen der Wohnung ist ohnehin schon kein Vergnügen, und auf eine Leiter zum Putzen der Fenster steigt man mit achtzig Jahren auch nicht mehr gefahrlos. Das Schleppen von Wäschekörben und schweren Einkaufstaschen gehört sicher nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen der Senioren. Eine Haushaltshilfe kann dem älteren Menschen solche Tätigkeiten abnehmen. Bei beginnenden kognitiven Einschränkungen übernimmt sie auch Aufsicht und Anleitung, legt beispielsweise Kleidung für den Tag zurecht und sorgt dafür, dass der Senior ausreichend und regelmäßig isst und trinkt. Kommen körperliche Einschränkungen hinzu, unterstützt die Hilfskraft neben der Haushaltsführung auch bei der Grundpflege, insbesondere Körperhygiene und Mobilität innerhalb und außerhalb der Wohnung.

Polnische 24-Stunden-Pflege
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Polnische 24-Stunden-Pflege ist in Deutschland gewissermaßen zum Markenzeichen des Älterwerdens in den eigenen vier Wänden geworden.

Angehörige haben oft nicht die nötige Zeit

Berufstätige oder in die eigene Familie eingebundene Angehörige sind rein zeitlich nicht in der Lage, eine derart umfassende Haushalts- und Pflegehilfe zu leisten. Zudem besteht die Gefahr, dass das zwischenmenschliche Verhältnis unter der Pflegesituation leidet. Hilfskräfte aus Osteuropa springen für wenig Geld ein. Die polnische 24-Stunden-Pflege ist bekannt für ihre aufopfernde Warmherzigkeit. Das nahezu familiäre Verhältnis wird dadurch gefördert, dass die Pflegerin im Haushalt ihres Klienten wohnt. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Einerseits besteht ein sehr gutes Einvernehmen über Sprachgrenzen hinweg. Die Pflegerin ist auch während der Ruhezeiten in der Nähe und kann in Notfällen eingreifen. Andererseits zieht durch die häusliche Gemeinschaft eine Ausnahmevorschrift des deutschen Arbeitszeitgesetzes. Das strenge Korsett aus Arbeitszeiten, Pausen und Ruhephasen gilt nämlich nicht für die Pflege im selben Haushalt.

Europäisches Recht schafft legale Möglichkeiten

Pflege aus Polen, Rumänien, Ungarn und vielen anderen Ländern ist innerhalb der EU grenzüberschreitend bei sehr geringem bürokratischem Aufwand möglich. Das gängigste Modell ist die Entsendung von Hilfskräften eines ausländischen Arbeitgebers nach Deutschland. Das vermeidet einerseits die Grauzone zur Scheinselbstständigkeit bei Freiberuflern, belastet andererseits den deutschen Haushalt nicht mit Arbeitgeberpflichten. Zur konkreten Ausgestaltung des Vertragsverhältnisses und zur praktischen Durchführung der Pflege beraten Pflegevermittler vor Ort. Eine Seniorenbetreuung rund um die Uhr ist bereits zu Tagessätzen ab etwa 60 Euro möglich.

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