Private Pflege Schweiz

Persönliche Pflege Schweiz

Körperpflege mit hoher Professionalität. ("Die Rolle der privaten Spitex in der ambulanten Versorgung. Auch: Private Spitex - Pflege und Betreuung zu Hause. Die Migrantinnen als Pflegehelferin in Schweizer Privathaushalten. Krankenpflege ist in der Schweiz eine Privatangelegenheit.

human support

Farben, Lebendigkeit und Lebensfreude für unsere Patientinnen und Patienten, Kundinnen und Auftraggeber sowie Arbeitssuchende. Für Menschen mit vorübergehendem oder permanentem Pflegebedarf übernehmen wir die private Pflege und Organisation der Haushaltshilfe, sei es stunden- oder rund um die Uhr. Benötigen Sie - oder eine Ihnen nahestehende Persönlichkeit - eine hingebungsvolle, berufliche Privatbetreuung?

Wenn Sie einen vorübergehenden Personalmangel haben oder an einer langfristigen Problemlösung Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

SBK Pflege Zürich: Arbeitsagentur

Die private Pflege AG empfiehlt sich für Arbeitssuchende und Arbeitgeber, die qualifizierte Pflegekräfte benötigen. Unternehmensporträt der private Pflege AG: Die Private Pflege AG ist Spezialist in der Pflege. Es unterhält eine renommierte, private Krankenpflegeorganisation und eine Personalvermittlungsagentur für Pflegekräfte und Spezialisten im Gesundheitsbereich. Privatpflege Als dynamischer, zukunftsorientierter Betrieb erbringen wir private Pflegeleistungen in den Kanton Aaregau, Salzburger Land, Kanton und Kanton Zuerich.

Unseren Kundinnen und Kunden, die nach einem Arbeitsunfall, einer Erkrankung oder einem Pflegebedürfnis im hohen Lebensalter in ihrem vertrauten Umfeld verbleiben können, stellen wir eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Dienstleistung in der professionellen Pflege und Unterstützung zur Verfügung. In der Deutschschweiz vermittelt das Unternehmen spezialisiertes Pflege- und Gesundheitspersonal. Bei der Stellensuche unterstützen wir Sie gezielt in der Bewerbungs- und Karrierephase.

Wir sind ein verlässlicher Ansprechpartner für die institutionellen Gesundheitsdienstleister in der Personalbeschaffung und -planung.

Der polnische Erzengel

In der Schweiz ist die Pflege eine Privatangelegenheit. Wie kann man vorgehen, wenn Verwandte an die Grenze ihrer Betreuungsaufgaben stoßen? Private Pflegeunternehmen blühen. So genannte Homecare-Unternehmen, gewerbliche Pflege- und Betreuungsdienstleister, ergänzen zunehmend die Pflege von Verwandten sowie die medizinische und körperliche Versorgung durch die Spuitex. Für Patienten mit Demenz, die eine 24-Stunden Rundum-Betreuung benötigen, ist diese Regelung jedoch kaum ausreichend.

Es ist schwierig, jemanden zu finden, der 24h am Tag für eine an Demenz erkrankte Frau anwesend ist. "So bewirbt eine Vermittlungsstelle Pflegekräfte, die 24-Stunden-Betreuung durch flexibel einsetzbare Multitasker anbieten. Auch in der Schweiz wächst dieses neue Modell der informellen Pflege: Laut Branchenexperten werden immer mehr Pflegekräfte aus Niedriglohnländern - wie etwa Ost-Europa - eingestellt, die in den Haushalten der Betreuungsbedürftigen gegen Verpflegung, Unterkunft und einen geringen Lohnausgleich als so genannte Wohneinheiten einziehen.

In der Schweiz hat sich mittlerweile der seltsame Begriff senio-pair durchgesetzt, um diese Form der Au-pair-Beziehung in Privathaushalten mit betreuungsbedürftigen Senioren zu beschreiben. Das Unternehmen im Züricher Oberland beschreibt Senio-Pair als "eine Persönlichkeit, die Zeit zum Spazierengehen, Shoppen, zur Pflege sozialer Kontakte und für alles, was der Hausstand und die Menschen in ihm brauchen".

"Anders als die schweizerische Au-pair-Regelung, die vorsieht, dass ein Au-pair nur maximal fünf Kinderbetreuungsstunden und helle Hausarbeit pro Tag in einer Gastfamilie leisten darf, sind die Anforderungen bei Senio-Pair ganz anders: Sie tragen die Verantwortung für die Pflege und Unterstützung einer Begleitperson rund um die Uhr. Die Privathaushalte sind zu einem bedeutenden, überwiegend familiären und unsicheren Arbeitsumfeld für Frauen mit Zuwanderungsgeschichte avanciert.

Geschätzte 100.000 bis 200 .000 Pflegekräfte sind in den Häusern von älteren Menschen - vor allem osteuropäischen Frauen - sowohl rechtlich als auch unrechtmäßig tätig. In der Schweiz steigt auch die Erwerbstätigkeit der privaten Haushalte. Es gibt keine separate Einschätzung für die Anzahl der Erwerbstätigen im ambulanten und stationären Pflegebereich.

Anders als in der Schweiz, wo es heute einen gesellschaftlichen Dialog über informelles Arbeiten in den privaten Haushalten pflegebedürftiger Menschen gibt, wurde das Problem bisher vernachlässigt und vielleicht sogar verpönt - ohnehin kaum von der Bevölkerung und der akademischen Gemeinschaft selbst. Untersuchungen zu osteuropäischen Pflegekräften in schweizerischen privaten Haushalten haben ergeben, dass die in den Haushalten der Betreuungsbedürftigen lebenden Personen in den bisher bekannt gewordenen Faellen meist weiblich ab 45 Jahren sind.

In der Schweiz sind jedoch nicht ihre beruflichen Qualifikationen erforderlich, sondern eine andere Eigenschaft, die den Müttern "von Haus aus", nach Geschlechtern, zuerkannt wird. In der Regel praktizieren sie eine Art Pendlermigration: Sie sind für einige wenige Wochen in der Schweiz tätig und kommen dann für eine bestimmte Zeit in ihr Heimatland zurück, bevor sie in den gleichen Hausstand in der Schweiz zurückkehren.

Sie ist dement und kann ihr eigenes 3,5-Zimmer-Appartement in einem Baseler Stadtteil nicht mehr aufgeben. Sie wird seit einiger Zeit rund um die Uhr von der 53-jährigen Margarethe F. M. A. M. A. C. M. H. A. H. A. B. A. versorgt. Nach der Namensänderung fährt sie abwechselnd mit einer anderen Polin und fährt alle drei Monate zwischen der Schweiz und dem kleinen Ort in Südostpolen, wo sie mit ihrer Gastfamilie auftritt.

Wenn ihre drei Schülerinnen zur Schule gingen, war sie auf der Suche nach einer Möglichkeit, in der Schweiz oder in der Bundesrepublik Geld zu verdienen, um die Studienkosten der Schülerinnen und Schüler zu decken. Der Arbeitsalltag von Rutkovska ist unendlich - oft muss sie nachts mehrfach aufsitzen, um sich um Fräulein Baumann herum zu sorgen.

Dies ist harte Arbeit, sagt sie: "Neben dem Einkauf, dem Kochen, dem Waschen, der Wäsche, dem BÃ??geln, dem AufrÃ??umen und Saubermachen der Ferienwohnung, verbrachte sie viel Zeit am Rand von Baumanns Bett, löffelte ihr Futter, wechselte ihr Bett, wechselte ihre Babywindeln oder um sie vor Schmerz und Angst zu erholen.

Die Tatsache, dass sie zusammen mit ihr in der Ferienwohnung wohnt, spart ihr die Mieten, aber ihre ständige Präsenz bedeutet, dass sie kaum freie Zeit und wenig Zeit hat. Bei der verantwortungsbewussten Pflegetätigkeit, die eine ständige Präsenz erfordert und sowohl körperlich als auch seelisch enorme Anforderungen stellt, erwirtschaftet sie 1'800 Francs im Monat abzüglich der Kosten für die Telefonie und das Internet sowie der Hin- und Rückfahrt, die sie selbst zu tragen hat.

Die Beschäftigung von Frau Rutkovska deckt das gesamte Spektrum der Merkmale ab, die eine unsichere Tätigkeit sind. Durch die erweiterte Freizügigkeit im Zuge der EU-Osterweiterung haben die Osteuropäer Niederlassungs- und Bewegungsfreiheit, d.h. sie sind rechtmässig in der Schweiz ansässig. Wegen des eingeschränkten Zugangs zum schweizerischen Markt verfügen jedoch viele Osteuropäer, die in privaten Haushalten tätig sind, über keine behördliche Arbeitserlaubnis.

Fehlende sozialstaatliche Förderung begünstigt die Entstehung eines oft informell geprägten Pflegearbeitsmarktes. Auch für die Schweiz sieht die Geschäftsführerin des Verbandes Schweizerischer Pflegefachleute, Frau Dr. med. Elsbeth Wander er, diesen Trend: "Je höher der an die Patientinnen und Patienten weitergereichte Pflegekostenanteil, desto stärker wird der Absatzmarkt gedeihen.

Exakt in diese Richtungen weisen die mit der neuen Finanzierung im Pflegebereich gesetzten Weichen. "Der private Homecare-Markt wird mit den anhaltenden Reformbemühungen im Pflegebereich zulegen. Am Beispiel der Osteuropäer, die in der Schweiz rund um die Uhr rund um die Uhr betreut werden, stellen sich weltweit Fragen: Wie wirkt sich diese Migration von Pflegekräften auf die Pflegewirtschaft in den Ursprungsländern aus?

Zurzeit promoviert sie über die osteuropäischen Pflegekräfte in schweizerischen privaten Haushalten.

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