Private Pflege zu Hause

Vollzeitpflege ab 2.000 Euro im Monat

Eine private Pflege zu Hause erspart vielen alten oder kranken Menschen den Umzug ins Heim. Das Schreckgespenst einer mangelhaften stationären Versorgung, das Ende von Privatsphäre und einer selbstbestimmten letzten Lebensphase kann vermieden oder zumindest noch lange Zeit hinausgezögert werden. Häusliche Pflege muss aber nicht auf Kosten der Angehörigen gehen. Mit dem Einsatz osteuropäischer Haushalts- und Pflegehilfen entstehen für vergleichsweise wenig Geld die Freiräume, die sich der Pflegebedürftige und die ihm nahestehenden Menschen für ein unbelastetes Miteinander wünschen.

Angehörige, Pflegedienste und Pflegehilfen müssen sich ergänzen

Pflege zu Hause

Nicht nur für den Pflegbedürftigen selbst ist eine Heimeinweisung ein gravierender Einschnitt. Auch die Kinder tun sich schwer, ihre Eltern in ein Heim „abzuschieben“. Sicher, in manchen Fällen ist eine stationäre Pflege schon aus medizinischen Gründen alternativlos. In der Mehrzahl der Fälle lässt sich durch geschicktes Zusammenwirken zwischen professionellen Pflegediensten, Hilfskräften für Haushalt und Grundpflege sowie den Angehörigen ein Betreuungskonzept entwickeln, das zeitlich und auch finanziell tragbar ist und für alle Beteiligten den besten Kompromiss darstellt. Medizinische Tätigkeiten wie Wundversorgung und Verabreichung von Medikamenten, besonders als Injektion oder Infusion, dürfen nur von Fachpersonal ausgeführt werden. Dafür kommt ein ambulanter Pflegedienst ins Haus. Ist ein Pflegegrad anerkannt, erfolgt die Abrechnung direkt mit der Pflegekasse über das Budget für Sachleistungen. Solange dieses Geld nicht ganz verbraucht ist, kann Pflegegeld anteilig in Höhe der nicht ausgeschöpften Prozente bezogen werden. Dieses Geld ist gut eingesetzt, wenn davon eine osteuropäische Pflegekraft bezahlt wird. Den Angehörigen, die sich nicht mehr mit alltäglichen Hausarbeiten und der Grundpflege beschäftigen müssen, bleibt mehr qualitativ gute Zeit mit dem zu betreuenden Familienmitglied.

Private Pflege zu Hause
1/1

Eine private Pflege zu Hause erspart vielen alten oder kranken Menschen den Umzug ins Heim.

Vollzeitpflege für 2.000 Euro im Monat

Die private Pflege zu Hause ist kein Privileg der Superreichen in unserer Gesellschaft. Eine Polin, Rumänien oder andere osteuropäische Pflegehilfe ist bei Beauftragung über eine ortsansässige Pflegeagentur für Preise ab rund 2.000 Euro im Monat zu engagieren. Wer jetzt Sorge hat, Frauen aus Billiglohnländern auszubeuten, sei beruhigt: Erstens ist die Arbeit in einem anderen EU-Land völlig legal. Zweitens gilt für die Pflegehilfen in einem deutschen Haushalt auch der deutsche Arbeitnehmerschutz. Sie bekommen also den Mindestlohn oder mehr, sie haben einen Urlaubsanspruch, und die Höchstarbeitszeiten sind gesetzlich festgelegt. Dass eine 24-Stunden-Betreuung ohne aufwändiges Schichtmodell dennoch funktioniert, liegt an der Unterbringung des Pflegepersonals im Haushalt des Auftraggebers. Nicht nur der perfekte Familienanschluss und die Möglichkeit, sogar nachts in Notfällen schnell einzugreifen, sprechen für dieses Modell. Die Abwechslung von echter Arbeit, Bereitschaft oder Rufbereitschaft und den nötigen Ruhezeiten sichert die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes.

Mehr zum Thema