Private Pflegehilfe

Beste Versorgung zu Hause

Eine private Pflegehilfe ist der Traum vieler Senioren. Sie möchten aus nachvollziehbaren Gründen nicht ins Heim, aber auch nicht ihren Kindern zur Last fallen. Für viele alte Menschen ist der Wunsch nach einer optimalen Versorgung im dritten Lebensabschnitt realisierbar.

Vorteile durch geringere Arbeitskosten im Ausland

Pflege zu Hause

Der Schlüssel zur günstigen privaten Pflegehilfe liegt in Osteuropa. Wegen der niedrigen Arbeitskosten und des entsprechend geringen Preisniveaus arbeitet die Perle aus Polen oder vielen anderen Ländern Osteuropas, vom Baltikum bis zum Balkan, zu Preisen an der Untergrenze, die das Mindestlohngesetz in Deutschland zulässt. Von einer Ausbeutung ausländischer Hilfskräfte darf man aber dennoch nicht sprechen – im Gegenteil, die Arbeit bei uns ist sehr beliebt wegen der gesetzlichen Absicherung von Arbeitnehmerrechten. Der Mindestlohn, der in Deutschland kaum zum Leben reicht, hat in der Heimat der Pflegerinnen eine sehr viel höhere Kaufkraft. Dieses Preisgefälle kommt beiden Seiten zugute, und deshalb nehmen auch hunderttausende Haushalts- und Pflegehilfen aus Osteuropa eine Arbeit in Deutschland an.

Private Pflegehilfe
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Eine private Pflegehilfe ist der Traum vieler Senioren.

Legale Beschäftigung innerhalb der EU

Seit der Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts, zuletzt 2014 für Rumänen und Bulgaren, ist die grenzüberschreitende Arbeit problemlos ohne besondere Arbeitserlaubnis möglich. Eine selbstständige Tätigkeit ist zwar grundsätzlich erlaubt und finanziell auch attraktiv für den Auftraggeber. Aber bei einer stark weisungsgebundenen Arbeit im Haushalt liegt der Verdacht der Scheinselbstständigkeit nahe. Sicherer und gegenüber den Pflegekräften auch fairer ist die abhängige Beschäftigung. Der Haushalt muss dabei nicht zwingend selbst als Arbeitgeber auftreten. Üblich und hinsichtlich des Verwaltungsaufwands sehr positiv zu beurteilen ist das Modell der Arbeitnehmer-Entsendung. Die private Pflegehilfe wird bei einem Arbeitgeber in ihrer Heimat angestellt. Dieser übernimmt alle formalen Pflichten, zum Beispiel das Abführen von Steuern und das Anmelden zur örtlichen Sozialversicherung. Der deutsche Haushalt, in den die Pflegerin entsendet wird, erhält die europäische A1-Bescheinigung als Nachweis über die korrekte Abwicklung und braucht sich ansonsten um nichts mehr zu kümmern. Die Kosten nach diesem Modell betragen etwa 2.000 Euro im Monat für eine Vollzeitbetreuung. Gute deutsche Sprachkenntnisse der Kraft oder umfassende pflegerische Arbeiten sind extra zu vergüten.

Vorteile bei Urlaub und Krankheit

Das Modell der Arbeitnehmer-Entsendung minimiert nicht nur den Verwaltungsaufwand im deutschen Haushalt. Auch die Organisation einer lückenlosen Betreuung wird deutlich leichter. Zwischen ausländischem Pflegedienst und deutschem Haushalt besteht ein Dienstleistungsvertrag. Die Inhalte des Arbeitsvertrags mit der Pflegerin spielen dafür keine Rolle. Hat die Pflegerin bezahlten Urlaub oder ist sie krank und erhält Lohnfortzahlung, ist das allein das Problem des Arbeitgebers. Der beauftragende Haushalt hat Anspruch auf die vereinbarte Leistung, der Auftragnehmer muss eine Vertretung schicken. Üblicherweise bleiben die Pflegehilfen zwei bis drei Monate am Stück in Deutschland und nehmen dann Heimaturlaub. Ein guter Pflegedienst organisiert die Vertretung so, dass sich immer dieselben Personen abwechseln und sich der Gepflegte nicht ständig an neue Menschen gewöhnen muss.

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