Private Pflegeversicherung

Pflegeversicherung privat

Unterbringung im Pflegeheim ist teuer, ebenso wie die häusliche Pflege. In die Pflegeversicherung zahlt jeder, der gesetzlich oder privat krankenversichert ist. Aber auch welche private Pflegezusatzversicherung ist sinnvoll. Es gilt der Grundsatz: Die Pflegeversicherung folgt der Krankenversicherung. Ein Blick auf die Kosten der Pflegebedürftigen gibt die Antwort.

Nützlich oder unnötig: Die private Pflegeversicherung ist kein Muss.

Eine Unterkunft in einem Altersheim ist kostspielig, ebenso wie die Heimpflege. Mit ziemlicher Sicherheit reicht die Leistung der Pflegeversicherung nicht aus, um all dies zu erwirtschaften. Dennoch ist eine private Ergänzungsversicherung nicht immer notwendig, sagt sie. Weil die Lebensdauer zunimmt und damit auch das Verlustrisiko.

Eine Finanzierung mit Renten und Sozialleistungen aus der Pflegeversicherung allein wird kaum möglich sein. Macht eine private Pflege-Zusatzversicherung Sinn? Das ist nicht zwangsläufig so, sagt die Stiftung Warentest, die 35 Preise für die neue Zeitschrift "Finanztest" geprüft hat. Durch die Gesundheitsreform zu Beginn des neuen Geschäftsjahres sind viele der Betroffenen besser gerüstet.

Es besteht jedoch keine vollständige Deckung durch die Pflegeversicherung. Im Jahr 2015 haben sich rund 450.000 Menschen beim Jugendamt um "Hilfe bei der Pflege" beworben. Und wer sich nicht darauf berufen will, kann sich mit einem Betreuungsgeld oder einem Pflegetarif sichern. Das macht aber nur Sinn, wenn eine wesentliche Voraussetzung gegeben ist: Man sollte darauf achten, dass man sich die Spenden auf Dauer leistet.

Dies ist eine große Herausforderung, denn die Prämie wird ansteigen, aber das Ergebnis wird mit ziemlicher Sicherheit im Pensionsalter nachlassen. Häufig müssen die Versicherungsnehmer auch dann noch zahlen, wenn der Krankheitsfall eintritt. Im Falle von Arbeitslosen- oder Auslandsaufenthalt können die Beitragszahlungen teilweise ausgesetzt werden. Wer z.B. als Beamte in sicheren Berufs- und Finanzverhältnissen wohnt und sich darauf verlassen kann, dass dies auch so bleiben wird, kann eine Pflegeversicherung vergleichsweise frühzeitig, etwa um die 40, abschliessen Der Vorteil: Die Beitragszahlungen sind dann noch vergleichsweise kostengünstig und der Gesundheitscheck ist eine geringere Belastung.

Die Musterkundin der Stiftung war im Durchschnitt 87 EUR für einen Taggeldtarif im Alter von 55 Jahren zu zahlen. Im oberen Startalter hat " Wartest " mehr als jeden zweiten Preis mit "gut" bewertet, aber die beste Note wurde nicht verliehen. Bei den meisten Angeboten im Rahmen des Tests handelte es sich um Tagesgelder. Es wird ein Taggeld oder eine monatliche Vergütung festgelegt, von der der Auftraggeber je nach Pflegestufe einen gewissen Anteil erhält.

Die Verwendung des Geldes ist dann Sache der Versicherungsnehmer. Bei Bedarf können Sie für ein Haus zahlen, aber Sie können auch Verwandte, die sich um Sie kümmern, ebenso gut entlohnen oder sogar einen Menüservice mieten. Dies erlaubt ein hohes Maß an Beweglichkeit und ist für alle, die noch keine Ahnung haben, wie die Versorgung später auszusehen hat.

Wir können nur sagen, dass das Preisgeld später weniger sein wird. â??Wer sich fÃ?r einen Taggeldtarif entschlieÃ?t, sollte daher möglichst einer Dynamisierung zustimmenâ??, errÃ?t die Warentests. Seltener sind Pflegetarife, die in der Regel die doppelte Leistung der Pflegeversicherung erbringen. Sie decken nun nicht nur die Ausgaben für die Stationärversorgung, sondern auch für die Ambulanz.

Allerdings gibt es weniger Mittel für letztere. Diejenigen, die auf die Unterstützung von Verwandten angewiesen sind und den Wechsel in ein Altersheim nach Möglichkeit verhindern wollen, sind mit einem etwas höheren Taggeldtarif besser dran. Die Produkttester empfehlen von der so genannten Pflege-Bahr, der staatlichen Pflegeversicherung, ab. Die Beitragssätze sind trotz der Förderung verhältnismäßig hoch und die Sozialleistungen in den Pflegestufen 1 bis 3 zu niedrig.

Kürzlich wurden rund 85 Prozent der Antragsteller in die niedrigeren drei Pflegestufen eingeordnet, 80 % davon wurden zu Haus betreut. Deshalb ist es umso bedeutsamer, dass für diese Verfahren ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, unterstreicht die Stiftung Warentest. in diesem Zusammenhang. Wo wir gerade von genug Kapital sprechen: Wenn Sie heute schon ein recht geringes Gehalt haben und nicht wissen, wie es sich in Zukunft entwickeln wird, ist es besser, sich nicht in der Pflegeversicherung zu engagieren und andere Möglichkeiten zu überprüfen, empfiehlt "Finanztest".

Es wäre dann sinnvoll, mit den bestmöglichen Verdienstmöglichkeiten, zum Beispiel mit ETF-Sparplänen, zu sparen. So konnte mit 50.000 EUR die Lücke in der dritten Versorgungsstufe für fast vier Jahre geschlossen werden. In manchen Fällen kann aber auch auf eine Pflegeversicherung verzichtet werden, da Sie bereits anderswo betreut wurden. So sollte zum Beispiel jeder, der mit langfristigen Mieterträgen aus einem Wohnhaus rechnet, keine Scheu vor dem Pflegethema haben.

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