Psychiatrische Pflege Definition

Definition der psychiatrischen Krankenpflege

"Definition der Arbeitsgruppe Pflege in der DGSP. Definition: Professionelle (ambulante oder stationäre) Fachpflege für psychisch Kranke. L. stellt kurz die Definition der psychiatrischen Versorgung vor: Sie hat ihre Pflegetätigkeit als Grundlage ihrer Definition von Pflege in vierzehn Punkte (Bedürfnisse) aufgeteilt. Gestalten Sie ihre eigenen auf der Grundlage der Prüfung der Definitionen der Pflege.


24 Stunden Pflege

Psychiatrie: Lehr- und Arbeitsmaterial für die.... Laszloo, du weißt schon, Lutz Felgner.

Die psychiatrische Betreuung ist Teil der pflegerischen Berufsausbildung, ist Thema von Fortbildungskursen und wird - wesentlich umfassender - in der Fortbildung in der Psyche gelehrt. Das vorliegende Werk enthält eine Einführung und Unterrichtspläne für weit über 300 Unterrichtsstunden psychiatrische Betreuung mit ca. 500 Blöcken und ca. 150 Arbeitsblättern. Der praktische Inhalt des Buches basiert auf dem vom Bundesverband der Zentren für psychiatrische Fortbildung (BWP) erarbeiteten Rahmencurriculum, das sich auch in den gesetzlichen Anforderungen für die psychiatrische Fortbildung widerspiegelt.

Langjährige Erfahrung aus der Ausbildung und Inhalt von Diplomarbeiten werden hier erstmalig als Arbeitsmaterial der Fachöffentlichkeit präsentiert. Seit über 25 Jahren haben sich die Lehreinheiten in der Aus- und Fortbildung bewährt und sind besonders für den partizipativen Einsatz geeignet.

Psychiatrische Betreuung - Teil 2/1999

Wofür stehen psychiatrische, gerontopsychiatrische und psychiatrische Betreuung? Sie ist ein Gebiet der Humanmedizin, sie ist die Vermittlung von Erkrankungen der Seele und deren Therapie. Sie beschäftigt sich mit der gesamten Bandbreite mentaler Prozesse und Verhaltensweisen wie z. B. des Denkens, Wahrnehmens, Fühlens und Wollens. Anders als die somatische Heilkunde = Körpermedizin heißt es in der Praxis für die psychiatrische Praxis so.

Die Psychiaterin sagt:,,, Die Grenzen zwischen gesund und krank sind verschwommen. Das heißt, eine Geisteskrankheit kann jeden von uns betreffen. Genau wie körperliche Krankheiten sind auch geistige Krankheiten sehr unterschiedlich. Der Patient bekommt dort kaum Besucher, Blüten oder Geschenk. Filmproduktionen wie "Einer fleog über´s Kuckuckucksnest" formen das Image der Psyche und man möchte damit möglichst nichts zu tun haben.

Wir, die Firma J. A. M. A. E. A. S. A. S. A. beschäftigen uns professionell mit der Altenpsychiatrie oder Altenpsychiatrie ab dem 60-Jahr. Nicht weniger als die Angst vor der Altenpsychiatrie ist die Angst vor der allgemeinen psychiatrischen Behandlung. Allerdings ist es ein weit verbreiteter Irrtum, die Altenpsychiatrie nur als die psychiatrische Behandlung von Demenzen und anderen hirnabbauenden Krankheiten zu verstehen: Die geriatrische Psychiatrie beschäftigt sich sowohl mit seelisch Erkrankten als auch mit seelisch Erkrankten und ist für das weite Gebiet der seelischen Auseinandersetzungen und Krankheiten im hohen Lebensalter verantwortlich.

Zielsetzung der Gerontopsychiatrie ist - neben der ärztlichen Betreuung - die Unterstützung und Förderung des Kranken in der Selbstversorgung von Mensch und Tier, in seiner alltäglichen Tätigkeit, um zur Wahrung und Wiedererlangung seines Gleichgewichts beitragen zu können. Diese Betreuung betrifft nicht nur die körperlichen und seelischen, sondern auch die gesellschaftlichen Lebensaspekte d.h. sie dient und fördert den Menschen in seinem gesellschaftlichen Milieu, im Kontakt mit seinen Nächsten.

Alterspsychiatrie ist eine engagierte Bemühung, Menschen zu helfen, die physisch und psychisch erschöpft sind und mit denen eine Sprachkommunikation fast unmöglich ist. Die Erreichung dieser Zielsetzungen erfordert eine enge und erfolgreiche Kooperation mit dem Kunden, daher ist der Aufbau einer wirklichen Patientenbeziehung von grundlegender Wichtigkeit. Kurzer geschichtlicher Werdegang der Psyche.

Psychische Krankheiten haben die Menschen schon immer in ihren Bann gezogen und besetzt. Um 1800, mit der beginnenden industriellen Revolution, wurde die psychiatrische Praxis amtlich eingeführt, d.h. durch die Arbeit von Krapelin und Bluler (Beschreibung der Schizophrenie) in Institutionen gelenkt und um 1900 als ärztliche Fachdisziplin wiedererkannt.

Im Jahr 1970 erfolgte eine psychiatrische Reformierung durch die "Psychiatrische Studie". Der Wechsel von der Haft- zur Therapiepsychiatrie sowie die Fragmentierung der großen Psychiatriekliniken in funktionale Bereiche wie z. B. Jugendsychiatrie, Altenpflege, Suchtund Rehabilitation. Erst 1992 wurde in der Bundesrepublik eine eigenständige Gesellschaft für Alterspsychiatrie ins Leben gerufen und die Alterspsychiatrie ist noch in wenigen Ausnahmefällen mit eigenen Professuren oder Fachbereichen an den Kliniken der Universität zuhause.

Weshalb werde ich in eine psychiatrische Akutklinik eingelassen? Mancher Patient kommt auf eigenen Antrag hin ehrenamtlich, weil er die Anzeichen einer einsetzenden Krisensituation spürt oder sich davor schützt, wenn er wieder Selbstmordgedanken entwickelt. Weitere Betroffene werden im Zuge einer Krisensituation über den Krisenservice des Gesundheitsdienstes mit einer Unterkunftsentscheidung der Berufsfeuerwehr oder der Kriminalpolizei mitgebracht.

Sie haben entweder Aufruhr erlitten, andere oder sich selbst bedroht oder wollten nach einem Selbstmordversuch nicht behandelt werden und/oder konnten sich nicht davon abgrenzen. Andererseits kommen andere Patientinnen aus sozialen Indikationen, weil z.B. die betreuende Frau auf einmal selbst ins Spital muss oder um die komplett überlasteten betreuenden Verwandten (oder das Pflegeteam) zu entlasten.

Welches klinische Bild hat ein älterer Mensch in der Alterspsychiatrie? Für klassische psychische Krankheiten ist vor allem die psychiatrische Abteilung verantwortlich. Dabei handelt es sich um psychische Störungen wie Depressionen, Manien, Schizophrenien in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen und Neuerungen wie Einschränkungen (z.B. Waschzwang) oder Ängste/Phobien (z.B. Klaustrophobie). Der überwiegende Teil der Kundschaft der Alterspsychiatrie sind ältere Menschen.

Dabei handelt es sich um Demenzkranke, bei denen zwischen primärer und sekundärer Erkrankung zu unterscheiden ist. Hormonelle Erkrankungen (Funktionsstörung der Schilddrüse), Beeinträchtigung des Schlaf-Wach-Rhythmus, Beeinträchtigung der Regulation von Hitze und Blutdruck, der Exkretion, aber auch durch Seh- und Hörverlust, sozialer Benachteiligung, Irritationsmangel und schließlich bei depressivem Antrieb als Pseudo-Demenz.

Auch Suchtkranke kommen in die Gerontopsychiatrie: Drogenmissbrauch - absichtlich oder aufgrund einer medizinisch verschriebenen Überdosis - oder Alkoholeinfluss und die daraus resultierenden Abbauvorgänge, wie das Korsakow-Syndrom (Desorientierung, Gedächtnisstörung, Gedächtnisstörung, Konfabulation). Vergleichsweise viele Patientinnen und Patienten kommen aus Altersheimen oder von zu Haus mit der Überweisungsdiagnose "gestörter Tag-Nacht-Rhythmus" oder "paranoide Halluzinationen mit aggressiver Tendenz".

Manche Patientinnen haben Verhaltensauffälligkeiten. Manchmal "verlaufen" sich Betroffene in der psychiatrischen Praxis nach einem Schlaganfall oder nach einer Operation mit Transitsyndrom (Verlangsamung aller geistigen Fähigkeiten, Gedächtnisstörungen, psychische Störungen, Affektivitätsstörungen, evtl. Konfabulationen und Halluzinationen). Anders als in der allgemeinen Psychiatrie, in der die Betroffenen "nur geisteskrank sind, sind viele Menschen in der Alterspsychiatrie auch innerlich ernsthaft erkrankt.

Bluthochdruck, Herzschlag, Lungenversagen, Nierenversagen, Zuckerkrankheit, Schlaganfall, Arthritis, Rheumatismus usw. müssen ebenfalls behandelt werden und erfordern weitere Anstrengungen für den behandelnden Arzt und die Pflege. Wie geht es dem Patient in der Geriatrie zu? Im Vorfeld werden unterschiedliche Fachgruppen (Ärzte, Krankenpfleger, Altenpflegepersonal, Musiktherapeuten, Beschäftigungstherapeuten, Physiotherapeuten, Sozialarbeitskräfte, Pfarrer) in die Patientenbehandlung einbezogen, da die psychiatrische Versorgung im Wesentlichen im multiprofessionellen Teamwork abläuft.

Bei der Pflege wird das Pflegeprinzip angewendet. Am wichtigsten an diesem Verfahren ist die Verbindung zum Patient und der Vertrauensaufbau. Weitere Zielsetzungen sind die Pflegekontinuität, die Koordinierung der einzelnen Maßnahmen sowie eine "Anwaltsfunktion" im Hinblick auf die Lebensperspektiven. Mit dem Referenzpersonensystem besteht die Chance, eine umfassende Betreuung zu realisieren.

Die psychiatrische Betreuung ist ein weiteres wichtiges Element der Tagesgestaltung: Ein übersichtlicher und übersichtlicher Bettenalltag leistet einen Beitrag zur Genesung (z.B. gemeinsames Essen, Morgengymnastik). Auch in der Alterspsychiatrie ist die Orientierung an der Realität von großer Wichtigkeit. Dies erhebt nicht den Anspruch, Orientierungslosigkeit zu eliminieren, soweit sie auf organischen Hirnschäden basiert, sondern soll den Zugang zu dieser Beeinträchtigung vereinfachen und die bestehenden Kompetenzen verstärken.

Ein weiterer Teil des Therapieprogramms ist, dass die Patientinnen und Patienten während des Tages nicht im Schlaf liegen sollten. Genauso wie die Pflegebedürftigen keine "Patientenkleidung" anziehen, trägt die Pflegekraft keine krankenhaustypische Kleidung. Das Essen wird zusammen im Wohnraum eingenommen. Der Tisch wird von den Patientinnen abgedeckt und geräumt, am Abend wird die Küche in der Stations-Küche bedient.

Sofort nach der Einweisung in die Praxis werden die ersten Labortests (Blut und Urin) für alle Patientinnen und Patienten nach der Anamnese und der Stationsarztuntersuchung durchgeführt. Allerdings kann kein Arzneimittel eine Geisteskrankheit kurieren. Das Gebiet der psychotropen Medikamente ist in grobe Teile gegliedert: Zusätzlich zur Arzneimitteltherapie hat die psychiatrische Behandlung auch eine körperliche Form: die Elektrokonvulsionstherapie, auch bekannt als ECT.

ECTs werden bei schwerer endogener Depression, schwerer Spaltung, Nichtansprechen von Arzneimitteln oder in einzelnen Fällen bei genereller Resistenz gegen Therapien oder völliger Intoleranz von psychiatrischen Arzneimitteln eingesetzt. ECTs verursachen zahlreiche neurochemische Änderungen und Einflüsse auf verschiedene Rezeptorsysteme des Hirns. Der Begriff "Therapie" steht laut Schyrembel für Heilmethoden, für die Heilung von Krankheit.

Daraus ergibt sich, dass es sich bei den Therapiesitzungen nicht um Freizeitaktivitäten handelt, bei denen ein wenig Malen, Basteln, Singen oder Musizieren stattfindet, sondern dass sie den Betroffenen die Gelegenheit geben, nicht nur versorgt zu werden, sondern auch einen aktiven Beitrag zu ihrer Genesung zu leisten. Deshalb haben die Patientinnen und Patienten ein individuelles wöchentliches Therapieprogramm zur Verfügung zur Therapie von motorischen, sensorischen, mentalen und psychologischen Erkrankungen bei Patientinnen und Patienten jeden Lebensalters.

Zwei Mal pro Woche gehen die Patientinnen und Patienten für individuelle oder Gruppenarbeiten mit gestalterischen Möglichkeiten nach Deutschland. Dort sollen angeblich verloren gegangene Fertigkeiten wieder entdeckt, Mittel mobilisiert und ausgebaut, das Bewußtsein verstärkt und das Selbstvertrauen wieder hergestellt und festigt werden. Dies ist eine psychotherapeutische Therapie (psychologische Therapie von psychologischen und seelischen Beschwerden und Krankheiten), bei der die Eigenwahrnehmung durch Musikhören oder Musikmachen gefördert werden soll.

Musiktherapeutisch werden kreisförmige Spiele gemacht, mit Musikinstrumenten freies Improvisieren, Gesänge erklingen, die vergangene Erinnerung wecken: Es kann dazu beitragen, Verspannungen auszudrücken, den eigenen Takt wiederzufinden, den Kontakt mit sich selbst und der Umgebung zu ermöglichen, die Fähigkeit zum Erleben durch eigene kreative Handlungen zu verlangen, sich selbst zu achten und zu respektieren.

Zwei Mal pro Woche besteht auch die Gelegenheit, an einer Erholungsgruppe teilzunehmen. Ein Gesprächskreis für Süchtige wird von der hauseigenen Diplompsychologin geführt. Die Therapiepläne der Einzelpatienten werden in einem multi-professionellen Team-Gespräch diskutiert, ermittelt und/oder auf den neuesten Stand gebracht Nicht alle Patientinnen und Patienten verfügen über einen Therapieplan: Sie sind krankheitsbedingte Behandlungen und keine Freizeitaktivitäten.

Einige Patientinnen und Patienten können aufgrund ihres klinischen Bildes nicht an einer Therapie oder einem Gruppengespräch teilhaben. Ein besonderes Merkmal der Abteilung V3 ist die wöchentlich stattfindende "Montags-Feldarbeit", die sich an alle Patientinnen und Patienten richtet und vom Pflegepersonal durchgeführt wird. Ziel ist es, dass sich so viele Patientinnen und Patienten wie möglich an den Wanderungen, Exkursionen und Besuchen beteiligen. Indem sie die Abteilung verlässt und mit der Aussenwelt in Berührung kommt, sollen die Patientinnen und Patienten eine gewisse Normalisierung durchleben.

Für das Pflegepersonal besteht die Chance, Pflegebedürftige aus einer ganz anderen Sichtweise zu erproben. Auch bei Schlechtwetter oder für nicht mehr lauffähige Pflegebedürftige werden als Alternativen Spiel, Filme oder Diashows, Basteln, Gesang, Lesen etc. geboten. Diese " In-Home-Aktivitäten " sollten möglichst auch außerhalb der Station szimmer ablaufen.

Dabei wird der Pflegebedürftige mit seinen emotionalen und geistigen Kompetenzen anders empfunden und das Bild ergänzt bzw. korrigiert: Neben den ,Montagsaktivitäten' ist das Pflegepersonal dafür verantwortlich, die Freizeit der Pflegebedürftigen so weit wie möglich auszufüllen. Das Gespräch zwischen den Betroffenen und allen an der Heilung Beteiligten bildet die Basis der Psychiatrie.

Bereits bei der Einweisung erfolgt das erste sehr bedeutsame GesprÃ?ch - die Pflegeanamnese: Der/die Betroffene, seine Begleitperson (Angehörige oder Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung), der oder die Ãrztin und eine aus dem Pflegeteam beraten Ã?ber die NatÃ?rliche Existenz, die Beschwerden und die möglichen Ursachen. Nicht nur der Geisteszustand des Kranken wird abgefragt, sondern auch der Status der Behandlung und die Lebensperspektive werden mit dem Kranken erörtert.

Der Sozialarbeiter kümmert sich nur um die Koordination mit Verwandten in Sachen Pflegeleistungen oder Pflege, mit ambulanter Pflege für Haushaltshilfen oder mit einem Alten- und Altenheim für Heimunterkünfte. Gemeinsam mit der Patientin macht sie einen Hausbesuch oder besucht mit der Patientin die zukünftige Einrichtung (einige dieser Arbeiten werden auch vom Pflegeteam durchgeführt).

Angehörige werden in regelmäßigen Intervallen zum Gespräch mit dem behandelnden Arzt, einer Pflegekraft und der Sozialarbeiterin einladen. Wohnt der Pflegebedürftige in einer Anstalt, wird ein Angestellter oder die Pflegekraft zu einem sogen. Nach Abschluss der Therapie werden alle heimkehrenden Patientinnen und Patienten einem Stresstest unterzogen. Es sollte die Arbeitsfähigkeit des Pflegebedürftigen und damit auch die Entlastungsmöglichkeit geprüft werden.

Zunächst verlässt der Kranke in Begleitung einer Krankenschwester die Abteilung für einige Zeit. Er wird das ganze Wochende vor seiner Freilassung zu Haus sein. Der Klinikaufenthalt beträgt 27 Tage, die Aufenthaltsdauer beträgt jedoch zwischen 8 Tagen und einem Jahr. Viele Patientinnen und Patienten kehren am Tag der Entlastung nach Deutschland zurück, einige von ihnen werden ambulant versorgt.

Bei einigen Patientinnen und Patienten wird die Nachsorge in der Kindertagesklinik durchgeführt oder sie sind mit einem der Gerontotherapiezentren verbunden. Etwa 15% der Patientinnen und Patienten ziehen nach Beendigung der ambulanten Versorgung in ein Wohn- und Pflegeheim, teilweise auf freiwilliger Basis, vor allem aber durch den Wunsch eines legalen Leistungserbringers. Bis auf wenige Ausnahmefälle werden Pflegebedürftige, die aus einem herkömmlichen Seniorenheim oder einer Wohngemeinschaft kommen, in der Regel umgesiedelt.

Diejenigen, die nicht zurückversetzt werden, werden in ein gerontopsychiatrisches Wohn- und Altenpflegeheim aufgenommen. Du kannst nicht über Psychologie sprechen, ohne die Gewalttätigkeit zu berühren. Gewalttätigkeit und Psychologie gehen Hand in Hand in der allgemeinen Idee, und Gewalttätigkeit tritt in der Tat in vielen Formen auf. Sie ist auch in der Alterspsychiatrie alltäglich, wenn auch nicht so gewaltig und drastisch wie in der allgemeinen Psyche.

Einige Patientinnen und Patienten sind bereits vor der Einlieferung mit institutioneller Gewalttätigkeit und Zwangsbehandlungen beschäftigt. Auf der Grundlage des Psychisch-Kranken-Gesetzes (Psych KG) für die Regulierung von psychiatrischen und gewaltfreien Unterkünften oder Zwangseinweisungen oder auf der Grundlage des Gesetzes zur Regulierung der Versorgung im Bereich der Lebensbereiche werden sie in eine abgeschlossene Abteilung überführt. Bei einigen Pflegebedürftigen muss die Fixierung entweder im Krankenbett mit Fixierungsgurten oder in einem Lehnstuhl mit Bauchdecke erfolgen.

Das ist auch eine institutionalisierte Gewaltform: Der Doktor befiehlt die Maßnahme zur Absicherung der Patientin, des Pflegepersonals, der Mitpatientinnen, der Kampfrichter gibt ihr die rechtliche Grundlage vor. Das Fixieren selbst erfolgt in der Regel mit körperlicher Kraft sowohl seitens des Betroffenen als auch des Pflegepersonals. Mit dem Drogenkonsum, den psychotropen Drogen, ist eine etwas andere Art von Gewalttätigkeit assoziiert.

Psychiatrieaufenthalte sind nahezu immer mit der Aufnahme von psychotropen Medikamenten ab dem Tag der Aufnahme assoziiert. Psychotrope Drogen haben nach Ansicht der Fachleute einen sehr wichtigen Anteil an der Vermenschlichung der psychiatrischen Praxis. Allerdings können Arzneimittel eine Vielzahl von negativen Wirkungen auf die Betroffenen haben. Auch die Verabreichung von Medikamenten wird von einigen Betroffenen als eine Art institutioneller Gewalttätigkeit empfunden und verweigert, mit der Konsequenz, dass ein bestimmter psychischer Drang auf sie einwirkt.

Es wird nicht getan, dass Drogen in Form von Dragees oder Getränken ohne Wissen des Betroffenen eingenommen werden, um eine Auseinandersetzung zu verhindern. Sie verstößt gegen die Grundsätze der Psychiatrie - Redlichkeit und Aufgeschlossenheit - um eine sehr bedeutende Vertrauensgrundlage zwischen Krankenschwester und Krankenpfleger zu bilden. Isolationsraum und Weichraum (Gummizelle) wurden aufgehoben.

Allerdings können Betroffene zum Teil vom Alltag auf der Station ausgenommen werden. Die Verletzung der Privatssphäre ist auch eine Art von Gewalttätigkeit, die manche Menschen ertragen müssen. Dazu gehört das Suchen von persönlichen Sachen, Kleiderschrank, Bett, Nachttisch nach suchterzeugenden Substanzen oder für den Betroffenen und die Öffentlichkeit schädlichen Objekten, wie zum Beispiel einem Zigarettenanzünder, wenn jemand sagt, er höre zwingende Worte, die ihm sagen, er solle das ganze Gebäude anzünden.

Das " Verfilzen " findet nach den Prinzipien der Öffnung in Anwesenheit des Betroffenen statt, nachdem er über seinen Verwendungszweck aufklärt wurde. Allerdings ist sie für alle Betroffenen, sowohl für die Betroffenen als auch für die Pflegekräfte, nach wie vor sehr erniedrigend und mühsam. Gewalttätigkeit resultiert auch aus der räumlichen Begrenztheit der Mündel.

Der Patient kann nicht so hin und her gehen, wie er will. Manche Patientinnen und Patienten haben nur einen Austritt in der Nähe eines Angestellten. Sie müssen sich dem Arbeitszeitplan fügen und abwarten, bis genug Personal im Einsatz ist. Eine Vielzahl von Verordnungen regelt das Stationsleben, um die Pflege, Unterstützung und Genesung der Patientinnen und Patienten voranzutreiben.

Sind diese Vorschriften zu streng und nicht für jeden Menschen ausreichend durchschaubar, werden sie als institutionalisierte Gewalttätigkeiten wahrgenommen und können zu Kontragewalt führen. Klinische Bilder wie starke psychische Störungen, Alkoholsucht oder Verständnislosigkeit und Hilflosigkeit durch starke Altersdemenz bestimmen die Erkrankten. Nicht nur gegen das Personal oder Objekte, sondern auch gegen andere Patienten.

Abgesehen von diesen geöffneten Gewaltformen gibt es auch feine Gewaltformen. Dabei geht es in erster Linie darum, das Eigentum vor konfusen Kollegen zu schützen und die Arbeit des Pflegepersonals zu erleichtern, aber auch darum, den Pflegebedürftigen zu bevormunden.

Mehr zum Thema