Putzfrau Online Portal

Online-Portal der Putzfrau

Im Kundenportal können Sie Ihre Reinigungsaufträge einfach einsehen und kontrollieren: Die Online-Portale, die Reinigungshilfen bereitstellen, gelten für ein Reinigungsunternehmen. In einem Portal finden Sie schnell und einfach Ihre beste Putzfrau. Und Philip Huffmann hat das Portal "Helpling" gegründet.

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Prominente aus dem Silikon-Tal, wie z. B. Googles und Amazonas, haben ein auf den ersten Blick kaum absurderes Tätigkeitsfeld entdeckt: die Beschaffung von Haushalts- und Reinigungsmitteln. Die Venture -Capital-Tochtergesellschaft von Googles hat Ende letzten Jahres das Online-Reinigungsportal Home-joy mit 38 Mio. US-Dollar ausgestattet. Laut Angaben von Reiseveranstalter ist geplant, noch in diesem Jahr ein Portal für lokale Dienste wie z.B. Reinigungsarbeiten einzurichten.

Auf den ersten Blick überrascht es jedoch nur, dass sich die großen Namen im Netz auf einmal auf das Vermittlungsgeschäft für Haushaltsdienstleistungen stürzen: Zwar sind große Bereiche der Volkswirtschaft bereits jetzt vollständig automatisiert und der Online-Handel mit Waren schon lange aufgebaut, doch die Reinigungsbranche hinkt bei der digitalen Erfassung noch weit zurück - und gerade deshalb bietet sie großes Wachstumspotential.

"Das sind zweistellige Wachstumsraten", sagt die Leiterin von Home-Freude, Frau Dean. Gemeinsam mit ihrem jüngeren Sohn Áaron hat sie das Online-Portal als Start-up in New York für die Platzierung von juristischen und zertifizierten Reinigungskräften gestartet. Generell ist Googles Interesse an privaten Wohnungsangeboten groß und hat sich entschlossen, vor allem wegen des Team in Home-joy zu investieren, sagt der Unternehmer.

Und auch in der Bundesrepublik ist Home-joy seit Dienstag amtlich tätig - rund drei Monaten nachdem der größte und bekannteste Start-up-Inkubator der Bundesrepublik sein Reinigungsmaklerportal Helping auf den heissen Stein gebracht hat. Außerhalb der Vereinigten Staaten ist es das dritte Drittland, in das die Firma Home-joy vordringt. Das hat nichts mit dem Beginn von Helping zu tun, sagt der Homejoy-Chef - der Anlass ist eher, dass die 3-wöchige Beta-Phase in Berlins sehr gut war.

Ungeachtet des kaum erschlossenen Markts konkurrieren eine ganze Serie von Fachportalen um Kundschaft und Reinigungspersonal - neben Home-Joy und Helping, Buch Tigers, das kurz nach Helping, Cleanagent (ehemals Sauberkeit Berlin) und Zeitenreicher eingeführt wurde. Alle sie alle verheißen die bloße Beschaffung von juristischen Reinigungsdienstleistungen bewährter Güte - und wollen damit eine ganze Industrie beglaubigen, in der heute nach einer Einschätzung des Institutes der Volkswirtschaft 95 Prozent der rund 4,5 Mio. Hausangestellten unrechtmäßig in privaten Haushalten in Deutschland arbeiten.

Allerdings sind die Herangehensweisen der einzelnen Fachportale unterschiedlich. Home-Joy will sich als Premium-Anbieter etablieren - mit einem Stundenpreis von 15 EUR, der sich am US-Preis der Dienstleistung von 20 USD ausrichtet. Laut einer Studie von Helming liegt der Schwarzmarktpreis bei durchschnittlich 10 EUR - mit einer Bandbreite zwischen 8 und 12 EUR.

Buch Eine Tigerin benötigt ebenfalls 15 Euros. Die Lieferanten verpflichten sich im Gegenzug zur mehrstufigen Auswahl zur Qualitätskontrolle - einschließlich der Probereinigung - sowie zu regelmäßigen Schulungsmaßnahmen für das Reinigungspersonal. Die Helplings, die laut Mitbegründer Dr. med. Benedikt Frankes "klar auf den Markt ausgerichtet sind", sind anders aufgesetzt. Die Firma Rakete will mit dem schwarzen Markt konkurrieren und ist mit 12,90 EUR pro Std. konkurrenzfähig.

Wird der steuerliche Vorteil vom Kaufpreis abgezogen, den der Auftraggeber laut Helping ganz unkompliziert über ein vorgefertigtes Formblatt ohne zusätzlichen Aufwand beanspruchen kann, reduziert sich der Kundenpreis laut Auskunft des Anbieters auf 10,32 ?/h. "Der Schwarzmarktkurs kommt dem sehr nahe", sagt er. "Von den 12,90 EUR erreichen 10,30 EUR das Reinigungspersonal - also auch das auf dem Schwarzmarkt.

So kann man aus Firmenkreisen lernen, dass einige Verbraucher immer noch Tipps an die Spitze setzen - sie sind nach dem Recht von der Besteuerung befrei. Das Hauptziel ist es, die Reinigungskräfte mit dem Hinweis zu überzeugen, dass sie ihre Wege dank der Online-Portale besser gestalten können, anstatt zwischen den oft weit entfernten und durch ihr persönliches Netzwerk entstandenen Appartements zu wechseln.

Helplings behalten 20 Prozenten des Platzierungspreises. Die Unfallversicherung deckt nicht das Reinigungspersonal ab, wobei laut Franken kein Haftpflichtrisiko, anders als bei einer illegalen Anstellung, für den Kunden liegt. Für das Reinigungspersonal hat Helping auch ein mehrstufiges Auswahlverfahren - einschließlich der Probereinigung am Ende.

Bisher ist nur ein drittel der Antragsteller aufgenommen worden, sagt er. WÃ?hrend bei uns alle Reiniger das gleiche Geld bekommen, schwanken bei uns die GehÃ?lter. Durchschnittlich bezahlt das Untenehmen 10,50 EUR pro Std., in Spitzenzeiten bis zu 12,50 EUR - je nach Bedarf in der jeweiligen Gegend und Erfahrungen sollte der Tarif verhandelt werden.

Den neuen Wettbewerb von Home-Freude auf dem hiesigen Inlandsmarkt schätzt er trotz der Google-Millionen als entspannt ein, sagt er immerhin. "Weder Home-Joy noch Helping wollen auf dem noch recht jung gebliebenen Absatzmarkt genaue Angaben machen - beide unterstreichen nur das rasante Anwachsen. "Es ist absehbar, dass wir noch stärker als bisher vermutet wachsen", sagt Frank von Helling - und der grösste Absatzmarkt ist Deutschland.

Bisher wurden mehrere zehntausend Apartments über das Portal gesäubert und mehrere zehntausend Reiniger registriert. Bisher wurde der Beitrag im New Yorker Magazin unter dem Motto "Why Googles is hot for cleaning ladies" publiziert.

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